26 Sep 2018
Hochschule des Monats

Abroad@BU-Studentin Anna im Insider-Interview

Autor: Layla Nieden

Studentin Anna ist begeistert von ihrem Auslandssemester an der Boston University!

Wollt ihr wissen, wie die Zuschauer in den Pausen eines Baseballspiels der Boston Red Sox für eine grandiose Stimmung sorgen? Oder warum der legendäre Freedom Trail entlang von verwinkelten Gassen und historischen Sehenswürdigkeiten ein absolutes Must-See für jeden Bostonbesucher ist? Unsere Studentin Anna hat beides schon in den ersten Wochen ihres Auslandssemesters an der Boston University erlebt und gibt euch die Antworten im Interview.


College Contact:
Seit Anfang September verbringst du dein Auslandssemester an der Boston University. Wie hast du deine ersten Wochen an der Uni erlebt?

Anna:
Ich bin drei Tage vor der Orientation Week angekommen. Die Einführungsveranstaltungen waren sehr informativ. Abends wurden Trips in die Stadt veranstaltet und so habe ich sehr viele Leute kennengelernt. Ich habe mich hier richtig schnell eingelebt. Nach einer Woche hatte ich schon meine Clique kennengelernt und wir hängen die meiste Zeit zusammen ab. Wir sind eine Mischung aus Dänen und Deutschen. Heute Abend fliegen wir nach Las Vegas. Man findet hier auf jeden Fall schnell internationale Freunde.


College Contact:
Wow, das ist ja super. Du nimmst am International Undergraduate Program des BU-Metropolitan-College teil. Welche Kurse belegst du? Und welcher gefällt dir bisher am besten?

Durch Hausarbeiten und interaktive Hausaufgaben bleibt ihr an der Boston University kontinuierlich am Ball.

Anna:
Ich belege aktuell fünf Kurse. Der eine Kurs heißt „Introduction to American Management“. Den finde ich ziemlich spannend, weil wir einiges über die USA, die amerikanische Geschichte und über aktuelle Themen lernen. Ich habe auch noch zwei Finance Kurse und einen BWL-Kurs. Eigentlich sind alle meine Kurse gut, weil die Professoren nicht nur vorne stehen und reden, sondern viel mit uns Studenten interagieren. Ich fühle mich mit ihnen mehr auf einer Ebene, als mit den Profs an meiner deutschen Uni. Die Professoren an der BU haben auch Berufserfahrung. Einer von ihnen ist zum Beispiel im Personal Financial Planning tätig und hat sein eigenes Business, ein anderer hat in einer Bank gearbeitet. Sie erzählen uns viele Beispiele aus der Praxis. Das macht den Stoff sehr anschaulich, finde ich.

College Contact:
Sind dir sonst noch Unterschiede zu deinem Studium in Deutschland aufgefallen?

Anna:
Der Unterricht ist ganz anders. Wir müssen viel aktiver sein. Jede Woche haben wir Hausaufgaben auf und so bleiben wir kontinuierlich am Ball. In dem Kurs „Introduction to American Management“ mussten wir zum Beispiel den Freedom Trail entlang laufen, Selfies an drei Stationen machen und beschreiben warum uns die Station gefallen haben. Das war eine coole Hausaufgabe. An deutschen Unis ist ja alles ziemlich wissenschaftlich und sehr tiefgründig. Das finde ich auch nicht schlecht, aber für den Alltag nicht so gebräuchlich, wie was wir hier machen.


College Contact:
Kannst du uns das Studentenleben der BU näher beschreiben?

Anna:
Mein kompletter Alltag spielt sich auf dem Campus ab, da das riesige Gelände wie eine eigene Stadt ist. Es gibt hier so viele Einkaufsläden, gefühlt 100.000 Starbucks und ganz viele Restaurants. Es gibt hier auch viele Studentenclubs und unterschiedliche Sportangebote. Ich mache zum Beispiel High Intensity Interval Training (HIIT), das ist wie Zirkeltraining. Ballett, Jazz, Modern Dance, Hip Hop und viele Ballsportarten wie Basketball oder Fußball werden auch angeboten. In dem riesigen Fitnesscenter gibt es sogar Tennisplätze, eine Kletterwand, ein Schwimmbad und eine Eissporthallte.


Die Red Sox im Fenway Park anfeuern gehört zu den Must-Dos in Boston.

College Contact:
Toll, da ist ja für jeden etwas dabei. Wie sind denn deine ersten Eindrücke von Boston?

Anna:
Boston gefällt mir richtig gut. Die Stadt ist vom Stil her wie New York, nur gemütlicher, übersichtlicher und vor allem sauberer. Hier gibt es ein schönes Hochhaus nach dem anderen. Was mir sehr gut gefällt ist das North End, das nennt sich auch Little Italy. Dort gibt es ganz viele italienische Restaurants und man kann da gut Pizza essen gehen. Gestern war ich bei den Red Sox zum Baseball, das Stadion ist ja nur 10 Minuten vom Campus entfernt. Die gehen gerade richtig ab, weil die Mannschaft auf Platz 1 ist. Die Stimmung im Stadion war super, alle haben applaudiert und geschrien. In den Pausen haben sie Musik angemacht und die Zuschauer haben angefangen zu tanzen, in der Hoffnung, dass sie gefilmt und auf der riesen Leinwand präsentiert werden. Also die Stimmung war unbeschreiblich gut.


College Contact:
Die Boston Red Sox im Fenway Park anfeuern klingt nach einem einmaligen Erlebnis! Würdest du dich wieder für die Boston University entscheiden?

Viel erleben, lernen und Spaß haben - ein Auslandssemester an der BU ist eine einmalige Erfahrung!

Anna:
Ja, auf jeden Fall. Wir internationalen Studenten können hier viel erleben und Spaß haben. Auf der anderen Seite hat die Uni einen guten Standard. Wir lernen viel, haben gute Profs und auch in der Hinsicht auf unsere Karriere ist es natürlich nicht schlecht wenn wir die Boston University im Lebenslauf stehen haben.

College Contact:
Vielen Dank für die spannenden Einblicke in das Studium und das Leben in Boston. Wir wünschen dir weiterhin noch eine schöne Zeit!


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