29 Jun 2018
Hochschule des Monats

Eindrücke unserer FEN-Studenten – live aus Santiago!

Studentin Mara Klostermann ist begeistert von der Natur Chiles

Am besten einfach mal entspannen, in den Augenblick hineinleben und das Leben genau hier und genau jetzt genießen. Das ist eine der wichtigsten neuen Erfahrungen, die unser Study-Abroad-Student Antonius Hellenthal aus seinem Auslandssemester in Chile mit nach Hause nehmen wird – allerdings noch nicht sofort, da es ihm dort so gut gefällt, dass er einfach beschlossen hat, noch etwas länger zu bleiben. Auch Studentin Mara Klostermann genießt ihr Auslandssemester an der Facultad de Economía y Negocios (FEN) der Universidad de Chile in vollen Zügen: „Chile hat einfach so unglaublich viel zu bieten: Im Norden die Atacama-Wüste, im Osten die Anden zum Skifahren, im Süden Patagonien mit einer super beeindruckenden Natur und im Westen den Pazifik zum Surfen.“ Was die beiden noch so alles von Chile und der FEN zu berichten haben, erfahrt ihr hier.

Chiles ganz eigener Charme

„Chile ist umwerfend“, sagt Antonius. „Eine unglaubliche Diversität, die sich in Menschen, Kultur, Essen und Natur widerspiegelt.“ Zwar handelt es sich nicht um das „klassische“ südamerikanische Land, das so mancher Europäer sich aus der Ferne vielleicht vorstellt, der beeindruckenden Vielfalt und dem besonderen Charme des Landes kann sich aber dennoch kaum einer entziehen: „Ich habe die ganz eigene Mentalität Chiles sehr zu lieben gelernt“, erzählt Antonius. Auch Mara ist begeistert: „Chile gefällt mir richtig, richtig gut – schon allein von der Natur her.“ Das gesamte Jahr über gebe es außerdem immer etwas zu tun: „Im Sommer kann man surfen, im Winter Ski fahren, nur eine Stunde von Santiago entfernt, man kann wandern gehen in den vielen Gebirgen und Hügeln um die Stadt herum sowie innerhalb der Stadt, oder auch Ausflüge machen. Diese vielen Möglichkeiten sind echt super beeindruckend.“

Bunte Aussichten auf dem Cerro San Cristobal in Santiago - einem der Hügel mitten in der Stadt, die als über den Häusern thronende Parks dienen.

Auch die Stadt Santiago, in deren Zentrum der Campus der FEN liegt, erweist sich als Kaleidoskop der Vielfalt. „Ich mag, dass es hier so viele verschiedene kleine Stadtteile gibt, die man entdecken kann,“ erzählt Mara. „Das Barrio Italia mit kleinen Cafés und Hinterhöfen bietet sich super an, um dort tagsüber durch zu schlendern, im Viertel Bella Vista – was ein bisschen wilder und südamerikanischer ist – kann man abends gut ausgehen, aber es gibt auch Viertel, die sehr an den europäischen Stil erinnern. Alles hat seinen eigenen Charme und sein eigenes Flair.“ Die Vielfalt der Stadt hat auch bei Antonius einen bleibenden Eindruck hinterlassen: „Ich könnte an jeder Ecke ein neues Gespräch über Gott und die Welt anfangen und es würde nie in die gleiche Richtung gehen.“ Schon das Betreten eines anderen Stadtteils erscheine ihm manchmal wie das Betreten einer völlig neuen Welt, erzählt er.


Die FEN: Homebase zum Wohlfühlen

Für internationale Studenten, die sich ins „Abenteuer Auslandssemester in Chile“ stürzen, hält die FEN ein ganz besonderes Wohlfühlprogramm bereit: Im International Office werde man jederzeit mit einem breiten Lächeln und großer Hilfsbereitschaft empfangen, berichten unsere Studenten. Auch für gemeinsame Aktivitäten zum Kennenlernen, Partys und Unterhaltung sei immer gesorgt. „Ich fühle mich auf jeden Fall super wohl,“ sagt Mara. „Gerade das International Office kümmert sich ganz toll um uns und man merkt wirklich, wie wichtig es ihnen ist, dass die Internationals hier eine gute Zeit haben. Da muss ich echt ein Lob aussprechen.“

Auch das Studium an der FEN selbst hat Mara überzeugt: „Meine Professorin gefällt mir echt richtig gut. Sie hat immer das Beste für die Studenten im Sinn und gestaltet den Kurs sehr interessant und interaktiv – nicht so trocken wie das bei Vorlesungen in Deutschland oft der Fall ist.“ Auch sei der Kontakt zu den Dozenten viel familiärer als man es aus Deutschland gewohnt sei, findet sie.

Live aus dem FEN-International Office: Antonius und Julia Hüter, ebenfalls Study-Abroad-Studentin aus Deutschland, sprechen über ihre Zeit an der FEN.


Magische Orte und beeindruckende Kontraste

Für Mara waren die Highlights ihres Auslandssemesters auf jeden Fall ihre Reisen durchs Land: In der Atacama-Wüste wilde Flamingos an einer Lagune beobachten, eine Wein-Tour durch die malerischen Weingärten des Casablanca-Valleys machen und sich dabei von einer milden Sonne umschmeicheln lassen, die sich anfühlt wie Kalifornien, sind nur einige der Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben werden. Auch die scharfen Kontraste haben sie tief beeindruckt: „Hier in Santiago ist es zum Beispiel super laut,“ erzählt sie, „das fand ich am Anfang wirklich krass. Und als ich dann ein paar Tage lang in Patagonien war, im Nationalpark Torres del Paine, da stand ich an einem See inmitten dieser tollen Landschaft und es war einfach still. Kein Vogel hat gezwitschert und man hat nichts, also wirklich gar nichts gehört, außer sich selbst. Das war ein sehr cooles Erlebnis, diese unglaubliche Stille.“

Für Mara sind besonders die Reisen durch die vielfältigen Landschaften Chiles die Highlights ihres Auslandssemesters an der FEN. Besonders beeindruckt war sie von der Stille im patagonischen Nationalpark Torres del Paine.

Antonius haben seine Ausflüge oft an die chilenische Küste geführt: Valparaíso, Viña del Mar, Algarrobo, La Serena, Coquimbo. Ins Landesinnere und die Wüste sei er leider nur bis Pisco Elqui vorgedrungen, sagt er – ein Dorf im fruchtbaren Elqui-Tal, in dem das chilenische Nationalgetränk „Pisco“ hergestellt wird. Der Ausflug dorthin sei dafür aber „definitiv ein Highlight“ gewesen: „Die Reise war von einer herrlichen Pisco-Feier geprägt und der Ort an sich hat etwas Magisches.“ Trips in die zahlreichen chilenischen Nationalparks kann Antonius ebenfalls empfehlen: „Dort trefft ihr höchstwahrscheinlich auf sehr hilfsbereite und bodenständige Menschen, die euch mit Allem helfen können.“ Auch Trampen funktioniere in Chile sehr gut.


Eine Erfahrung, die sich lohnt!

Für Antonius und Mara war die Entscheidung, ihr Auslandssemester an der FEN zu verbringen, goldrichtig: „Ich bin dankbar, in vielerlei Hinsicht sehr reich mit Erfahrungen beschenkt worden und als Mensch daran gewachsen zu sein“, fasst Antonius gegen Ende des Semesters seine Zeit an der FEN zusammen. Auch für Mara hat es sich gelohnt: „Schon allein wegen der kulturellen Unterschiede und der Erkenntnis, dass man sich trotz anfänglicher Unsicherheiten und mangelnder Sprachkenntnisse letztlich doch zurechtfinden und anpassen kann. Ich glaube, das war eine sehr wertvolle Erfahrung,“ sagt sie. Außerdem sei das Semester natürlich auch einfach „eine echt coole Zeit“ gewesen. Und weil es so schön war, bleibt Antonius gleich noch ein weiteres Semester – diesmal allerdings für ein Praktikum in Santiago und Buenos Aires. Wir wünschen dabei viel Spaß!


Klingt verlockend? Dann nichts wie ran ans Telefon oder die Tastatur! Unsere Studienberaterin Regina Schmitz beantwortet dir gerne alle Fragen zum Auslandssemester an der FEN und unterstützt dich sogar bei der Bewerbung – und das Beste daran: alles völlig kostenlos! smiley