Gründe für ein Studium in den USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika - ein Sehnsuchtsziel für Menschen aller Generationen rund um den Globus. Auch unter Studenten genießen die USA hohes Ansehen: Das „Land of the Free“ ist nach wie vor mit Abstand das wichtigste Gastland für internationale Studierende. Allein im Jahr 2012 zog es rund 740.000 ausländische Studenten an US-amerikanische Hochschulen.

Faszinierende Metropolen wie San Francisco, Los Angeles und New York, die Route 66 und Naturwunder wie der Grand Canyon oder die Niagarafälle - all dies macht die USA zu einem reizvollen Studienziel. Tatsächlich bringt ein Studium in den USA noch weit mehr Vorteile mit sich. Die wichtigsten Gründe für ein Studium in den USA im Überblick:

1. Land der unbegrenzten Studien­möglichkeiten

Erstklassige Hochschulen, erstklassige Reiseziele, erstklassiges Campusleben - es gibt viele Gründe für ein Studium in den USA.

Tausende akademische Programme, knapp über 4700 Degree-Granting Institutions - das Hochschulwesen der USA ist äußerst differenziert und facettenreich und einer der Gründe für ein Studium in den USA. An den US-amerikanischen Colleges und Universitäten werden alle erdenklichen Studiengänge angeboten.

Wer auf der Suche nach einem bestimmten Schwerpunkt oder einer Fächerkombination ist, wird in den USA mit großer Sicherheit fündig. Nicht selten stehen internationalen Bewerbern mehrere hundert Kurse an einer einzigen Hochschule zur Auswahl.

Ein Auslandssemester in den USA ist eine hervorragende Gelegenheit, um gezielt Kurse zu belegen, die es an der Heimatuniversität nicht gibt. Viele Studierende entscheiden sich für ein komplettes Studium in den Vereinigten Staaten und wählen einen Studiengang an der Schnittstelle verschiedener Disziplinen. Auf diese Weise können sie ihr bisher erlangtes Wissen in einem Fachbereich vertiefen und gleichzeitig ihr individuelles Profil gezielt erweitern.


2. Studieren an erstklassigen Colleges und Universitäten

Gute Gründe für ein Studium in den USA sind darüber hinaus die erstklassigen Studienbedingungen und die hohe Qualität der Lehrveranstaltungen an vielen amerikanischen Colleges und Universitäten. Zahlreiche Hochschulen sind exzellent ausgestattet, versprechen hohe Lehr- und Forschungsstandards und das Betreuungsverhältnis zwischen Studenten und Professoren gilt als vorbildlich.

Für viele internationale Studierende sind auch die Spitzenpositionen von US-Hochschulen in international bedeutsamen Hochschulrankings wie den QS World University Rankings oder den Times Higher Education World University Rankings ein wichtiger Punkt auf der Liste der Gründe für ein Studium in den USA. Besonders die prestigeträchtigen Eliteuniversitäten der Ivy League schneiden hervorragend ab. International bekannt sind auch die Hochschulen der zwei kalifornischen Hochschulverbünde: der University of California und der California State University.

Zudem sind die USA das Land, das die meisten Nobelpreisträger in den Kategorien Physik, Chemie und Medizin hervorgebracht hat. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Bewerber mit Studienaufenthalt in den USA bei vielen Arbeitgebern punkten und zum Teil bevorzugt eingestellt werden. Einer der Gründe für ein Studium in den USA kann also auch darin bestehen, sich durch die Studienerfahrung in den Vereinigten Staaten einen Karrierevorteil gegenüber anderen Bewerbern zu sichern.


3. Profitieren von einem umfassenden Service­angebot

„Der Kunde ist König“ - ein Motto, das US-amerikanische Hochschulen ernst nehmen. Die Colleges und Universitäten in den USA konkurrieren um neue Studenten und warten mit immer neuen Service- und Beratungsangeboten auf. Wer nach Gründen für ein Studium in den USA sucht, darf also das umfassende Serviceangebot der US-Hochschulen auf seiner Liste der Pro-Argumente nicht vergessen. Studenten können zahlreiche Annehmlichkeiten genießen, wenn sie sich für ein Studium in den USA entscheiden. Viele Hochschulen verfügen über

  • Sportanlagen
  • Fitnessstudios mit Pool
  • Kinos
  • Theater
  • zahlreiche Möglichkeiten der Verpflegung in Form von Restaurantkomplexen, Dining Halls, Cafés und Supermärkten
  • erstklassig eingerichtete Studentenwohnheime
  • Gesundheitszentren (Health Center)
  • ein Footballstadion

Eine große Zahl von Hochschulen bietet darüber hinaus Dienstleistungen für internationale Studenten an. Beliebte Unterkünfte für ein Studium in den USA sind beispielsweise spezielle Wohnheime für internationale Studenten (International Dorms). Diese sind meist mit Freizeiträumen ausgestattet, wodurch es leichter fällt, untereinander Kontakte zu knüpfen. Die Wohnheime liegen häufig in unmittelbarer Nähe zu zentralen Campusgebäuden.

In vielen Fällen gibt es ein eigenes International Students Office an den Hochschulen. Dieses berät internationale Studenten zu sämtlichen studienbezogenen Fragen und organisiert oft zusätzlich Aktivitäten für internationale Studenten.


4. Eintauchen in das Leben am Campus

Das amerikanische Lebensgefühl lässt sich nirgendwo besser erleben als am Campus. Viele Studenten schwärmen nach ihrer Rückkehr vom Studienalltag in den USA, dem besonderen Zusammenhalt und dem Gemeinschaftsgeist an den Hochschulen.

Gute Gründe für ein Studium in den USA sind auch die vielen Clubs und Studentenorganisationen an den US-Hochschulen. Nicht selten gibt es mehrere hundert Clubs und Vereinigungen, denen sich internationale Studenten oftmals anschließen können. Hier kommen soziale, kulturelle, politische oder religiöse Gruppen zusammen. Zum Campusleben in den USA gehören zudem unzählige Freizeitclubs, die beispielsweise eine gemeinsame Leidenschaft für Wanderungen, Brettspiele, Filme oder das Theater haben.

Wer sich in einem studentischen Club oder einer Organisation engagiert, lernt leichter neue Leute kennen. Außerdem können Studenten auf diese Weise dem eigenen Lebenslauf das gewisse Etwas verleihen.

Auch der Collegesport spielt in den Vereinigten Staaten eine besondere Rolle und steht besonders bei sportbegeisterten Studenten ganz oben auf der Liste der Gründe für ein Studium in den USA. Collegesport in den USA wird professionell betrieben und ist nicht mit dem Hochschulsport anderer Länder zu vergleichen. Teilweise nehmen die Unimannschaften an nationalen Wettkämpfen teil. Dementsprechend herrscht euphorische und ausgelassene Stimmung am Campus, wenn die eigenen Uni-Teams gegen andere Hochschulen antreten. Wer die Chance hat, beispielsweise bei einem Football-Spiel der eigenen Unimannschaft dabei zu sein, erlebt ein Stück amerikanisches Lebensgefühl.

Internationale Studierende, die exzellente sportliche Leistungen vollbringen, haben sogar die Chance, am Collegesport teilzunehmen und zum Erfolg des Uni-Teams beizutragen. Viele Hochschulen in den USA bieten lukrative Sportstipendien an, um Spitzensportler aus anderen Ländern an die eigene Hochschule zu locken.


5. Studium für Abiturienten und Schüler

Auch für Abiturienten und Schüler lassen sich mehrere Gründe für ein Studium in den USA anführen. Anders als in Deutschland ist es in den USA durchaus möglich, ohne Abitur zu studieren. Es gibt zwei Geheimtipps, wie es Abiturienten und zum Teil sogar Oberstufenschüler an eine US-amerikanische Hochschule schaffen können:

  • Community Colleges: Die Zulassungsvoraussetzungen sind einfach, die Studiengebühren verhältnismäßig niedrig - ein Studium an einem Community College in den USA zahlt sich aus. Transferabkommen zwischen vielen Community Colleges und Universitäten schaffen die Voraussetzung, dass Studierende nach zwei Studienjahren ihr Bachelorstudium in den USA an einem College oder einer Universität fortsetzen können. Auf diese Weise haben sie die Chance, ihren Bachelorabschluss nachzuholen. Einem anschließenden Masterstudium steht normalerweise nichts im Wege.
  • Summer Sessions: An vielen Hochschulen in den USA ist es gang und gäbe, jedes Jahr spezielle Sommerprogramme anzubieten. Die sogenannten Summer Sessions oder Summer Schools fallen praktischerweise zumeist in die vorlesungsfreie Zeit in Deutschland. Den Teilnehmern steht häufig eine immense Vielfalt an Kursen zur Auswahl. Hinzu kommt in der Regel ein attraktives Rahmenprogramm. Viele Programme sind bereits für Oberstufenschüler ab 16 Jahren geöffnet. Summer Sessions sind zudem oftmals die einzige Möglichkeit für internationale Studenten, Zugang zu renommierten Universitäten in den USA zu erhalten.

6. Englisch­kenntnisse und interkulturelle Kompetenz schulen

Ein Studienaufenthalt in einem englischsprachigen Land wirkt sich oftmals positiv auf die eigenen Englischkenntnisse aus. In den USA sind Studierende aus Deutschland ständig mit der englischen Sprache konfrontiert. Die Vorlesungen und Seminare werden in vielen Fällen von Muttersprachlern gehalten. In ihrer Freizeit verbringen internationale Studenten häufig Zeit mit Kommilitonen aus dem Inland. Die Verbesserung der Sprachkenntnisse darf auf der Liste der Gründen für ein Studium in den USA somit ebenfalls nicht fehlen.

Ein Studium in den USA bietet außerdem die Chance, interkulturelle Kompetenzen zu erwerben beziehungsweise diese zu verbessern. Wer sich beispielsweise mit der US-amerikanischen Geschäftskultur vertraut macht, hat auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland gute Karten. Allein die 30 größten US-amerikanischen Unternehmen kommen in Deutschland auf mehr als 340.000 Arbeitsplätze. Ein Auslandsstudium in den USA kann somit positive Effekte auf die Karriere haben.