Kosten für ein Studium in den USA

Alles hat seinen Preis. Das gilt auch für einen studienbezogenen Aufenthalt in den USA. Auf internationale Studierende kommen verschiedene Kosten für ein Studium in den USA zu. Doch die gute Nachricht lautet: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, finanzielle Unterstützung zu erhalten.

Kostenpunkt: Studiengebühren USA

Die Kosten für ein Studium in den USA richten sich nach Studientyp, Fach und Hochschule. Als Semesterstudent oder Student am Community College studiert es sich oft günstiger.

Egal ob inländische oder internationale Studenten - Studiengebühren fallen in den USA für alle Studierenden an. Allerdings unterscheidet sich die Höhe der Tuition zum Teil deutlich. Im Schnitt liegen die Studiengebühren in den USA pro Jahr zwischen US$ 12.000 und 16.000.

Die genaue Höhe der studienbezogenen Kosten für ein Studium in den USA hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Staatliche oder private Hochschule: Private Hochschulen erheben in der Regel höhere Gebühren als öffentliche Colleges und Universitäten.
  • Hochschultyp: Verhältnismäßig niedrige Kosten für ein Studium in den USA fallen an den Community Colleges in den USA an. Dagegen verlangen beispielswiese Forschungsuniversitäten und die renommierten Universitäten der Ivy League besonders hohe Gebühren.
  • In-State- oder Out-of-State-Student: Staatliche Hochschulen unterscheiden zwischen Studenten mit Wohnsitz in dem jeweiligen Bundesstaat und Studenten, die außerhalb wohnen. Zur zweiten Gruppe zählen auch internationale Studierende. Sie müssen mit höheren studienbezogenen Kosten für ein Studium in den USA rechnen.
  • Art des Studiums: Ein LLM oder MBA in den USA ist teurer als ein Bachelorstudium. Semesterprogramme in den USA sind nicht zuletzt deshalb eine beliebte Studienvariante, da die Tuition Fee in vielen Fällen deutlich niedriger angesetzt ist als bei einem Vollstudium. Auch bei der Fächerwahl gibt es Kostenunterschiede. Literatur- und kulturwissenschaftliche Studiengänge sind meist günstiger als Studiengänge im Bereich Wirtschaft oder Naturwissenschaften.

Zu den Studiengebühren kommen weitere studienbezogene Kosten für ein Studium in den USA hinzu, beispielsweise Anmelde- und Servicegebühren sowie Bücherkosten.

In den USA müssen sich internationale Studenten außerdem oftmals über die Hochschule krankenversichern. Der Abschluss einer zusätzlichen privaten Auslandskrankenversicherung erweist sich in den meisten Fällen als sinnvoll.


Kostenpunkt: Lebenshaltungskosten

Während des Auslandsstudiums fallen nicht nur Kosten für das Studium in den USA, sondern auch für das alltägliche Leben an. Die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten in den USA sind von Bundesstaat zu Bundesstaat verschieden. Auch kommt es darauf an, ob Studierende in einer ländlichen Gegend oder mitten in der Großstadt wohnen. Zudem hat der individuelle Lebensstil Einfluss darauf, wie hoch die Kosten im Alltag tatsächlich ausfallen.

Für ein Auslandsstudium in den USA müssen Studierende in jedem Fall Mietkosten einplanen. Die Höhe der Miete unterscheidet sich nach der Art der Unterkunft. Wer ein Zimmer im Studentenwohnheim hat oder bei einer Gastfamilie wohnt, muss in der Regel keine Nebenkosten oder Kosten für die Internetnutzung bezahlen. Häufig ist zudem bereits ein sogenannter Meal Plan in den semesterbezogenen Kosten für ein Studium in den USA enthalten. Auch bei Homestay-Programmen ist der Meal Plan oftmals inklusive.

Pro Woche sollten mindestens US$ 20 - 40 für die Verpflegung zur Seite gelegt werden. Auch lohnt es sich, Geld für Unternehmungen wie Kino- und Restaurantbesuche, Sportevents oder Ausflüge zu sparen. Weitere Kostenpunkte können Transport- und Kommunikationskosten sein. Auch eventuell anfallende Gesundheitskosten sollten eingeplant werden.

Wie sich am besten Kosten für ein Studium in den USA einsparen lassen, finden Studierende insbesondere vor Ort heraus. Viele nützliche Tipps zum Thema findet ihr in den Erfahrungsberichten zum Auslandsstudium in den USA.


Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium in den USA

Von Auslands-BAföG über Stipendien bis hin zu Studienkrediten - es gibt verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium in den USA. Für Studierende, die ein oder zwei Semester in den Vereinigten Staaten studieren, kommen folgende Förderungen infrage:

Studenten, die ein ganzes Studium in den USA absolvieren, stehen folgende Finanzierungsmöglichkeiten offen:

Darüber hinaus gibt es den DAAD sowie zahlreiche Stiftungen und Begabtenförderungswerke in Deutschland, die ebenfalls Stipendien vergeben. Auch lohnt es sich, über einen niedrig verzinsten Studienkredit nachzudenken. Auch dieser kann die Kosten für ein Studium in den USA abdecken.

Um den Geldbeutel zu entlasten, können internationale Studierende außerdem bis zu 20 Stunden pro Woche auf dem Campus arbeiten. Mit einem F1-Visum besteht zudem die Möglichkeit, ein Open Practical Training zu beantragen und auf diese Weise ebenfalls Geld hinzuzuverdienen.