19 Apr 2016
Auf kulinarischer Entdeckungsreise

Die 5 spannendsten Unistädte für Food Lovers

Ein Traum für jeden Food Lover: das kulinarische Angebot in Bangkok

Was dem Reisenden unterwegs wirklich nahekommt, ihn körperlich erreicht, das ist das Essen. In seinem Beitrag „Reisen, Essen und die Sehnsucht nach dem Vertrauten“ benennt der Kultursoziologe Thomas Kleinspehn, was zahlreiche Menschen zum Reisen bewegt.

Viele Studenten entscheiden sich nicht zuletzt aufgrund des umfangreichen und ausgefallenen kulinarischen Angebots dafür, ihr Auslandsstudium oder Auslandssemester in einer bestimmten Stadt zu verbringen. Wir präsentieren euch die fünf spannendsten Unistädte für Food Lovers, in welchen euer Auslandsaufenthalt garantiert zur kulinarischen Entdeckungsreise wird.


Melbourne

Die australische Metropole Melbourne ist nicht nur für ihren lässigen Lifestyle bekannt, sondern ist auch eine kulinarische Hochburg.

Mit mehr als 3500 Restaurants, Food Courts an jeder Ecke und zahlreichen Food Markets ist Melbourne zweifellos die kulinarische Hauptstadt Australiens. Melbourne gilt als die Stadt mit den meisten Cafés, Bars, Restaurants und Pubs pro Einwohner weltweit. So multikulturell wie das Leben in der Stadt ist auch das kulinarische Angebot. Gerichte aus mehr als 70 Ländern werden in den Restaurants der Stadt serviert.

Hochschulen wie die University of Melbourne, die RMIT University oder das William Angliss Institute sind aufgrund ihrer zentralen Lage der perfekte Ausgangspunkt, um die lebendige Food-Szene Melbournes zu erkunden. Food Markets wie der Queen Victoria Markt befinden sich im Herzen der Stadt und locken mit vielen Köstlichkeiten an rund 1000 Ständen.

Für Food Lovers ist ein Studium am William Angliss Institute besonders attraktiv, denn die Hochschule versteht sich als "Specialist Centre for Foods, Tourism, Hospitality and Events" und ist hervorragend ausgestattet. Hier können internationale Studenten während eines Semesters oder im Zuge eines Bachelorstudiums zu Experten für Culinary Management werden. Alternativ haben sie die Möglichkeit, ihren kulinarischen Horizont durch ein Certificate oder Diploma in Bereichen wie Food Science and Technology oder Commercial Cooking zu erweitern.


Vancouver

Direkt an der Quelle: In Vancouver dürfen frische Fischgerichte auf keiner Speisekarte fehlen.

Das Ergebnis der Condé Nast Traveler’s 2015 Readers‘ Choice Awards bestätigt, was bereits hinlänglich bekannt ist: Vancouver zählt zu den besten “Food Cities” der Welt. Ein fester Bestandteil im Stadtbild der kanadischen Metropole sind die beliebten Food Trucks. Von den mobilen Essensständen gibt es in den Straßen von Vancouver mittlerweile über 100 an der Zahl. Hier werden kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt serviert: von frischem Seafood über Pulled Pork bis hin zu Sushi, Falafel und Pizza.

Genügend Zeit, sich in Vancouver einmal um die Welt zu essen, bietet ein Auslandsstudium in Kanada oder ein Semesteraufenthalt, beispielsweise an der Capilano University. Studierende können sich auf einem der bekanntesten Wochenmärkte der Nordwestküste Kanadas, dem Granville Island Public Market, mit frischem Gemüse und Obst, Meeresfrüchten und Fleisch sowie Wein und Brot eindecken. Kulinarische Spaziergänge bieten sich übrigens auch durch die verschiedenen Stadtviertel von Vancouver an, denn in jedem Viertel gibt es ein anderes gastronomisches Angebot zu entdecken.


Barcelona

Barcelona ist nicht nur eine spannende Designmetropole, sondern zieht mit ihren vielen Tapasbars und Spitzenrestaurants auch Feinschmecker aus aller Welt an.

Herzlich willkommen in Katalonien, Europas erster „Gastronomie-Region" 2016. Die katalonische Hauptstadt Barcelona ist nicht nur eine der großen europäischen Studentenstädte und angesagte Designmetropole, sondern auch prädestiniert für eine ausgiebige Schlemmertour. Freunde der katalonischen und mediterranen Küche kommen hier voll auf ihre Kosten. Von ländlichen Restaurants über Szene-Tapasbars bis hin zu Feinschmeckerlokalen mit experimenteller Küche - in der spanischen Trendmetropole findet sich für jeden Geschmack etwas.

Während eines Auslandsstudiums oder Auslandssemesters an der Universitat Autònoma de Barcelona bietet sich ausreichend Gelegenheit dazu, die zahlreichen Leckereien unter der katalonischen Sonne zu genießen. Ob ihr nach den Vorlesungen über die berühmte Flaniermeile Barcelonas, La Rambla, schlendert und einen Abstecher in die Markthalle La Boqueria macht oder in eine Tapas-Bar einkehrt, ist dabei ganz euch überlassen.


Bangkok

Ein Auslandsstudium in Bangkok bietet die Chance, die besten Garküchen der Stadt zu entdecken.

Streetfood-Liebhaber aufgepasst! Die thailändische Hauptstadt Bangkok ist ein echtes Streetfood-Mekka. An jeder Straßenecke trifft man auf mobile Garküchen. In der Luft liegt der Geruch von exotischen Gewürzen. In Bangkok wird Essen zu einem Erlebnis für alle Sinne. Zu den gängigen Gerichten zählen Nudelsuppen in verschiedenen Variationen, Pad Thai und Sticky Rice mit Mango. Wer möchte, kann auch bislang unbekanntes kulinarisches Terrain betreten: Gebratene rote Ameisen und frittierte Heuschreckenspieße sind nur zwei Beispiele für Gerichte, die man an den Straßenküchen in Bangkok findet.

Darüber hinaus ist das Stadtbild von unzähligen Food Courts und Food Centern in Supermärkten und Einkaufszentren geprägt. Zudem kann man sich über den Dächern der Stadt in hochwertigen Gourmetrestaurants und Rooftop-Bars verköstigen lassen. Ein Semesteraufenthalt oder ein Studium in Thailand an der Ramkhamhaeng University oder der Mahidol University ermöglicht es internationalen Studenten, die kulinarischen Highlights der thailändischen Küche kennenzulernen und ein Gefühl für die lokalen Essgewohnheiten zu bekommen. Genügend zu probieren, gibt es zweifellos: Die thailändische Küche gilt als eine der facettenreichsten der Welt.


Lima

Die geschichtsträchtige Metropole Lima gilt aufgrund ihres vielseitigen kulinarischen Angebots als gastronomische Hauptstadt von Südamerika.

Als ein echter Geheimtipp für Foodies entpuppt sich die peruanische Hauptstadt Lima - und das gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen sprießen in Lima immer mehr Spitzenrestaurants aus dem Boden. Drei Restaurants schafften es im Ranking des britischen Restaurant Magazine gar unter die 50 weltbesten Restaurants.

Die regionale Küche in Lima ist geprägt von vielfältigen Fischgerichten. Das wohl bekannteste unter ihnen ist Ceviche. Das Rohfisch-Gericht gilt als Nationalgericht Perus und wird in den namentlich passenden Cevicherias serviert. Dazu wird häufig Pisco Sour gereicht. Wer es exotischer mag, kann sich an gebratenem Meerschweinchen versuchen.

Darüber hinaus bietet Peru mit der Universidad San Ignacio de Loyola - Lima die perfekte Hochschule für Food Lovers. Die Universität besitzt eine eigene Culinary Arts School, an der sich Studierende in den Culinary Arts oder im Restaurantmanagement weiterbilden können. Hier lernen internationale Studenten alles Wissenswerte über die peruanische Küche und können sich im Anschluss an die Vorlesung persönlich von den kulinarischen Köstlichkeiten Perus überzeugen.


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