7 Mär
Erfahrungsbericht von N. N.

San Diego State University


Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studienrichtung: BWL
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 08/2016 bis 12/2016
Heimathochschule: Göttingen U

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Bewerbung an der San Diego State University

Die Bewerbung lief Dank College Contact sehr einfach und reibungslos. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an das Team von College Contact, ohne die die Planung des Auslandssemesters wahrscheinlich nicht ansatzweise so einfach verlaufen wäre, wie sie ist.

Für die Bewerbung mussten einige Dokumente eingereicht werden unter anderem ein finanzieller Nachweis und Sprachkenntnisse, die ich durch den DAAD-Test nachgewiesen habe. Diesen Sprachnachweis konnte ich sehr einfach und kostengünstig an meiner Universität erwerben. Ansonsten waren die zu einreichenden Unterlagen sehr verständlich in der To-Do-Liste von College Contact aufgezählt. Auch mit dem Learning Agreement gab es bei mir durch die Heimuniversität keine Probleme, sodass ich nach der Einreichung der kompletten Bewerbung und der Überweisung der Studiengebühren auch relativ schnell eine Zusage bekommen habe.

Nun war es an der Zeit, das Visum zu beantragen, was bei mir in Frankfurt erfolgte. Auch das war kein großes Problem und schon bald bekam ich meinen Pass mit dem Visum zugeschickt. Dabei ist zu sagen, dass College Contact bei allen Fragen immer schnell und informativ geantwortet haben und die bereitgestellten Unterlagen einem die Bewerbung enorm erleichtert haben. Ohne deren Hilfe könnte man es eventuell auch schaffen, jedoch wahrscheinlich mit einem erheblich größeren Zeitaufwand. Auch über Updates bezüglich Änderungen an der San Diego State University wurde man informiert.

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Studium und belegte Kurse

Ich belegte 3 Special Courses (MGT 475 - Leadership in Organizations, FIN 329 - International Business Finance und MGT 357 - Mulitinational Business & Comparative Mgmt) und einen General Course (RTM 468 - Marketing, Financing and Assessment in Recreation and Tourism Management).

Von den Kursen würde ich MGT 475, MGT 357 und RTM 468 wiederwählen, da der Aufwand sich in Grenzen gehalten hat und dabei auch sehr gute Noten machbar waren. In FIN 329 hat man viel gelernt, jedoch war es schwerer eine gute Note zu bekommen. Grundsätzlich waren alle Klausuren MC-Klausuren, die absolut machbar waren. In MGT 475 und MGT 357 gab es auch Gruppenpräsentationen, in denen man in Teams aufgeteilt wurde und während des Semesters an einer Thematik arbeiten musste. Ich hatte da sehr viel Glück mit den Teams und man hat dadurch auch viele Kommilitonen kennengelernt.

Zu beachten ist aber auch, dass man bei den Special Courses nur mit Internationals in den Kursen ist. Da sehr viele Deutsche in den Kursen waren, hat man auch sehr häufig Deutsch gesprochen. Das Niveau war im Vergleich zu Deutschland echt niedrig, sodass man nicht wirklich viel lernen musste. Neben dem Studium hatte man daher sehr viel Zeit für andere Aktivitäten. In allen meinen Kursen bestand jedoch Anwesenheitspflicht, was ich nicht schlimm fand, weil man dadurch mehr Zeit auf dem Campus verbracht hat und dieser sehr viel zu bieten hat.


Unterkunft

Wie viele andere auch, wollte ich erst vor Ort eine Unterkunft suchen. Am Flughafen angekommen bin ich erstmal für eine Woche ins Lucky D’s, wo man auch schon einige zukünftige Kommilitonen kennengelernt hat. Besonders, wenn man alleine das Auslandssemester antritt, ist es sinnvoll, sich dort einzuquartieren, da man dort wirklich viele neue Leute kennengelernt hat, mit denen man dann auch später viel unternimmt.

Da ich Ende Juli schon da war und mit einer der ersten in San Diego war, war die Auswahl recht groß. Ich entschied mich dann für ein Haus in Pacific Beach unweit vom Strand entfernt. Im Nachhinein würde ich es wieder genauso machen, da ich mir die potenziellen Unterkünfte anschauen konnte und mich für das Beste entscheiden konnte. Auch in Pacific Beach zu wohnen war ein Traum, da man jeder Zeit zum Strand gehen konnte, was eines meiner Gründe war, nach San Diego zu gehen, aber auch zum Ausgehen optimal war. Jedoch muss man beachten, dass wenn man am Strand wohnt (Mission oder Pacific Beach) ein Auto unerlässlich ist, besonders, um zur Uni zu kommen. Falls ihr euch Sorgen macht, keine Unterkunft zu finde, ich kenne niemanden, der am Ende ohne Unterkunft dastand; irgendwas findet man immer.


Freizeit- und Ausflugs­möglichkeiten

Es gab einfach unendlich viele Möglichkeiten in San Diego, was man in einem Semester niemals komplett abklappern kann. Alleine San Diego hat so viel zu bieten, die ganzen Strände (Mission Beach, Pacific Beach, Coronado, La Jolla, …), aber auch Stadtteile und Hikes in der Umgebung machen die Stadt unglaublich attraktiv. Auch Mexiko ist schnell zu erreichen und der an der Grenze liegende Outlet Las Americas kann ich nur weiterempfehlen.

Möglichkeiten für Roadtrips gibt es auch sehr viele, Los Angeles, Las Vegas, Grand Canyon, Death Valley, Yosemite, San Francisco und der Highway 1, also sowohl Städtetrips als auch Nationalparks sind für Roadtrips über ein Wochenende möglich. Nutzt daher relativ früh schon jedes Wochenende irgendwie zu verplanen, da besonders zum Ende des Semesters mehr Sachen auf der To-Do-Liste stehen als Zeit noch übrigbleibt. Die To-Do-Liste wird tendenziell im Verlauf des Semesters länger. Zum Reisen ist San Diego daher optimal, wenn man nicht nur zum Studieren ein Auslandssemester absolviert.

Einige Kommilitonen sind auch für 1 Wochenende nach Hawaii, Kanada, Cancun oder ähnliches geflogen, da man aus San Diego ganz andere Möglichkeiten hat als aus Deutschland.


Dos und Don‘ts

Da ihr hier auch keinen Roman lesen wollt, eine kurze Dos- und Don’ts-Liste:

Dos:

  • Am Strand wohnen (Pacific Beach/Mission Beach)
  • Keine Angst haben alleine ins Auslandssemester zu gehen, man findet unheimlich schnell viele Freunde und es ist auch schön zu sehen, dass man auf sich selbst gestellt doch alles bewältigen kann
  • Ein Auto mieten (DirtCheap oder ExpressCar), da man dadurch um einiges flexibler ist und im ohnehin kurzen Semester somit viel mehr sehen kann
  • Die ganzen Angebote der Uni nutzen, besonders die Kostenfreien des ARC’s (Basketballplatz, Swimming Pool, Bowling, …), aber auch die vom MBAC (Surfkurse oder den 5$ Schnupperkurs, da ist das Wakeboarden zu empfehlen)
  • Zu den Football- und Basketballspielen der Aztecs gehen, auch das war für Studenten kostenfrei
  • Roadtrips
  • Genug Geld einplanen, meiner Meinung nach eher mindestens 15.000€ für alles
  • Ein Auslandssemester an der San Diego State University machen, trotz der Kosten hätte ich mir kein besseres Auslandssemester vorstellen können

Don‘ts

  • Aus Faulheit kein Auslandssemester machen, der Aufwand hält sich dank College Contact in Grenzen
  • Zeit und Gelegenheiten für Aktivitäten sinnlos verstreichen zu lassen; 5/6 Monate mögen lange klingen, in San Diego ging sie leider viel zu schnell vorbei
  • Sorgen machen, am Ende wird alles gut laufen :)