20 Nov
Erfahrungsbericht von Laura F.

University of California Irvine


Stadt: Irvine
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studienrichtung: Soziologie, Kriminologie, Jura
Studientyp: Summer Sessions
Zeitraum: 08/2017 bis 09/2017
Heimathochschule: Jena U

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Bewerbungsprozess

Im Rahmen einer Summer Session habe ich sechs Wochen lang an der UC Irvine studiert. Um dort studieren zu können, musste ich mich zunächst bewerben. Der Bewerbungsprozess lief dabei vollkommen unproblematisch ab. Fragen zur Bewerbung konnte ich dabei grundsätzlich an College Contact stellen, die sich stets bemüht haben, schnellstmöglich eine Antwort zu finden. Sobald ich die Bestätigung erhalten hatte, an der UC Irvine studieren zu dürfen, kümmerte ich mich um mein Studentenvisum. Dafür sollte man einige Zeit einplanen, da man meist nicht sofort einen Termin bei der US-Botschaft bekommt. Als auch dies erledigt war, ging es eigentlich schon los nach Kalifornien.

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Wohnen

An der UC Irvine war ich im Arryoa Vista-Komplex untergebracht; das war eine Art Studentenwohnsiedlung. In den Häusern waren überwiegend Doppelzimmer vorzufinden, die mit Schreibtischen, Betten und Kleiderschränken ausgestattet waren. Es gab eine Gemeinschaftsküche für das gesamte Haus sowie einen gemeinsamen Wohnbereich. Jeden Tag war eine Reinigungskraft im Haus unterwegs. Für jedes Haus gab es einen Betreuer, an den man sich mit Fragen zum Wohnen, Einkaufen, Freizeitaktivitäten etc. wenden konnte. In der Nähe vom Arroya Vista-Komplex war ein Fitnesskomplex (inkl. Pool) zu Fuß in drei Minuten zu erreichen. Teilnehmende an einer Summer Session dürfen diesen kostenlos nutzen.


Essen

Während meiner Zeit an der UC Irvine habe ich auch die verschiedenen Essensangebote am Campus genutzt. Die Mensen bieten eine breite Auswahl an, aber auch die anderen Geschäfte auf dem Campus haben gutes Essen. Meine Vorlesungen fanden in Gebäuden statt, die fußläufig ca. 20 Minuten entfernt von Arroya Vista waren.


Belegte Kurse

Während der Summer Session habe ich zwei Kurse besucht: Sociology of Law und Urban Gangs. Beide Kurse waren sehr interessant und thematisch mehr an Realität und Praxis als an Theorien orientiert, auch wenn diese selbstverständlich auch gelehrt wurden. Ein großer Unterschied zu meinem Studium in Deutschland war, dass man gewissermaßen Hausaufgaben hatte und es Zwischenprüfungen gab. Da sich die Endnote dann aus verschiedenen Komponenten zusammensetzte, war es aber auch teilweise einfacher, die Kurse gut zu bestehen. Die Professoren bzw. Teaching Asisstant's haben sich außerdem stets bemüht, mir alle Fragen zu beantworten und zu helfen.


Freizeit- und Ausflugsmöglichkeiten

Auch das Summer Session Office war jederzeit für Fragen verfügbar, nicht nur zu studentischen, sondern auch zu außerstudentischen Aktivitäten wie beispielsweise Ausflügen. Während der Summer Session habe ich mit ein paar Freunden einige Ausflüge unternommen – teilweise waren diese vom Activities Center, dem Housing oder dem Summer Session Office der UC Irvine organisiert, teilweise haben wir aber auch selbst Ausflüge organisiert. Von der Universität wurden wiederholt Ausflüge an den Laguna Beach und an den Newport Beach angeboten, allerdings wurden auch größere Fahrten nach L.A., San Francisco und Co. organisiert. Insbesondere in San Francisco war ich froh, dass die Uni alles geplant hatte, da man alleine gar nicht die Möglichkeiten gehabt hätte, in so wenigen Tagen so viel zu sehen. Außerdem waren diese Ausflüge stets eine gute Gelegenheit, um die anderen internationalen Studenten besser kennenzulernen. Es wurden beispielsweise auch Bonfire organisiert, bei denen man typisch amerikanische Lagerfeuer-Naschereien probieren konnte. Zudem wurden stets lustige Spiele veranstaltet. Übrigens konnte man auch immer wieder an Sportevents teilnehmen, wie z.B. Dodgeball, Tennis oder Basketball. Außerdem durfte man auch ein Training und ein Probespiel der Football-Mannschaft L.A. RAMS beobachten, da diese ihr Trainingslager in Irvine hatten. Es gab allerdings auch viele Angebote, die nichts mit Sport zu tun hatten. Es gab beispielsweise einen Kunstworkshop, ein Bewerbungstraining und es gab für Studenten Rush-Tickets für eine Shakespeare-Theateraufführung an der UC Irvine, welche wirklich gut gelungen war.


Roadtrips & Fazit

Privat bin ich noch nach San Diego, zum Yosemite und Sequioa National Park, zu einigen kleineren National Parks und zu verschiedenen anderen Stränden gefahren. Dabei ist es übrigens gar kein Problem, sich einen Mietwagen mit einem deutschen Führerschein zu nehmen. Man muss nur auf die Young-Driver-Fees achten. Im Yosemite lohnt es sich auf jeden Fall, die Vernal Falls und zu den Nevada Falls hochzuklettern, die Aussicht ist unglaublich! Weiterhin war es stets wunderschön, Sonnenaufgang oder -untergang am Strand zu erleben. Wenn man Surfer sehen möchte, sollte man möglichst frühmorgens an den Strand gehen; insbesondere Huntington Beach ist bekannt für seine Surfer. In der Nähe von Irvine gab es den Limestone National Park, in dem man einen kleinen Canyon mit roten Felsen vorfinden konnte – ein toller Anblick! Auch nach Hollywood haben wir einen privaten Ausflug unternommen. Bei einer Wanderung zum Hollywood-Zeichen hat man eine grandiose Aussicht auf L.A.; ein Besuch des Griffith Observatory ist jedoch auf alle Fälle auch zu empfehlen, da man dann auf der einen Seite den Blick auf L.A. hat und auf der anderen Seite sieht man das Hollywood-Zeichen. Ich kann zu allen Ausflügen, die ich unternommen habe, nur raten. Ebenso kann ich die UC Irvine guten Gewissens empfehlen, da ich durchgängig nur freundliche, kompetente Menschen kennengelernt habe!