18 Mär
Erfahrungsbericht von Sophie D.

San Diego State University


Stadt: San Diego
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studienrichtung: Wirtschaftspsychologie
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 08/2018 bis 12/2018
Heimathochschule: Westküste FH

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Ich war für fünf Monate an der San Diego State University und habe drei Business Kurse und einen Psychologie Kurs belegt. Bevor man das Auslandssemester antritt, muss man seine Kurse wählen. Grundsätzlich wird hier zwischen den General- und den Business Courses unterschieden. In Deutschland studiere ich Wirtschaftspsychologie, weshalb für mich die Business Courses in Frage kamen. Vor Ort konnte ich dann noch im allgemeinen Kurs-Programm der SDSU weitere Kurse wählen.

Im Bachelor muss man Kurse im Umfang von zwölf Credit Points wählen, was in der Regel vier Kursen entspricht und im Master drei Kurse, was neun Credit Points entspricht. Ich habe folgende Kurse belegt: Abnormal Psychology, Human Resource Management, Organizational and Business Behavior sowie Leadership and Management.

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Kurse

Die Kurse in den Vereinigten Staaten sind vom Niveau her einfacher als in Deutschland, jedoch um einiges aufwendiger als in Deutschland. Während des Semesters hat man viel zu tun. Das System erinnert stark an die alten Zeiten, als man noch zur Schule gegangen ist. Man muss viele Hausaufgaben nach der Uni Zuhause erledigen. Man muss Essays schreiben und Präsentationen halten und man schreibt zwischendurch ein bis zwei Klausuren, bevor man die Abschluss-Klausur (Final) schreibt. Allerdings sind die Anforderungen nicht enorm hoch und man bekommt schnell gute Noten. Auch gibt es die Anwesenheitspflicht und „In–Class–Activities“, da nicht nur Klausuren, sondern auch mündliche Noten und Hausaufgaben mit in die Endnoten zählen.


Freizeit

Wenn man an der SDSU studiert, hat man sehr viel Freizeit. Meine Freunde und ich hatten nur zweimal die Woche Uni, je nachdem wie man also seine eigenen Kurse wählt, hat man entweder viel Freizeit oder etwas weniger. Während dem Semester kann man ganz viel durch Kalifornien reisen und kurze Trips machen. Durch gewisse Party-Veranstalter kommt man auch an günstige Möglichkeiten, richtig gut feiern zu können. Spaßtechnisch ist man an der SDSU in San Diego an der richtigen Quelle. Langeweile kommt hier sicher nicht hoch.


Campusleben

Die SDSU selbst hat einen sehr schönen Campus mit Gym und Pool-Landschaft. Nach den Vorlesungen konnte man also direkt trainieren, entspannen und sich in die Sonne legen. Die Gym-Mitgliedschaft ist für International Students kostenlos und lohnt sich definitiv für die Zeit an der SDSU. Die Uni selbst macht viele tolle Veranstaltungen nach den Vorlesungen oder auch an den Wochenenden. Es ist immer etwas los an der SDSU. Zu den Home Games wie beim Basketball oder American Football kann man auch kostenlos hingehen. Die Spiele sind immer gut besucht und die Stimmung ist einzigartig.


Wohnen und Verpflegung

Es gibt einige Möglichkeiten, in San Diego zu wohnen. Ob am Campus, in einem Studentenwohnheim oder am Strand. Ich selber habe in einem Studentenwohnheim in der Nähe der Uni gelebt. Ich habe zu Fuß zur Uni ca. 25 Minuten gebraucht, da der Campus riesig groß ist und man sich sehr schnell mal verlaufen kann. Ich war in einer WG mit drei anderen amerikanischen Studentinnen, die in meinem Alter waren. Dort haben wir uns lediglich die Küche und das Wohnzimmer geteilt. Sonst hatte jede ihr eigenes Zimmer mit Bad.

Die SDSU hat mehrere Food-Corner, wo man in den Pausen oder in der Freizeit sich etwas zu essen holen kann und kurz entspannen kann. Um die SDSU herum sind auch weitere Stores und Fast-Food Restaurants, bei denen man sich verpflegen kann.


Mobilität

Was man beachten sollte, ist, dass die öffentlichen Verkehrsmittel sehr schlecht zu nutzen sind, da man damit kaum irgendwo hin kommt und diese auch sehr dreckig sind. Mit dem Fahrdienst Uber kommt man aber immer zu jeder Zeit gut an. Taxi fährt so gut wie niemand in San Diego. Am besten und kostengünstigsten ist es, wenn man sich mit mehreren Leuten ein eigenes Auto mietet oder kauft, damit man unabhängig ist und Geld spart, da man sich dann für die Roadtrips nicht extra ein Auto mieten muss, da dies wenn man unter 25 ist, etwas teuer ist.


Kosten

Um in den USA ein Auslandssemester zu machen, muss man sehr viel Geld zurücklegen, da sowohl die Studiengebühren hier um einiges höher sind (im Vergleich zu Deutschland), als auch die Lebenshaltungskosten. Das Geld für Lebensmittel, Miete und Auto sowie Freizeitaktivitäten und sonstige Ausgaben sollte man vor dem Auslandssemester großzügig berechnen, um sich bereits im Vorfeld ein Bild über notwendige finanzielle Mittel machen zu können.


Fazit

Das Auslandssemester hat mich einiges gekostet, jedoch hat sich jeder Cent, den ich in mein Auslandssemester investiert habe, gelohnt. Die Zeit in San Diego war die schönste Zeit in meinem Leben und ich rate jedem, dem diese Möglichkeit geboten wird, diese einmalige Chance zu nutzen und ein Auslandssemester zu machen. Man findet super schnell neue Freunde und genießt gemeinsam ein halbes Jahr das Leben in vollen Zügen. Die Entscheidung, nach San Diego zu gehen, war die beste Entscheidung meines Lebens und ich kann jedem raten, den Schritt ins Abenteuer zu wagen!