30 Mai
Erfahrungsbericht von Lukas W.

University of California Santa Barbara


Stadt: Santa Barbara
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studienrichtung: Elektrotechnik, Informationstechnik
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 09/2017 bis 04/2018
Heimathochschule: Erlangen-Nürnberg U

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Planung und Bewerbung

Seit Beginn meines Bachelorstudiums hatte ich vor, ein Auslandssemester in meinen Studienverlauf zu integrieren. Bei der Wahl der Universität waren für mich besonders die gute fachliche Reputation der Universität und die zentrale Lage in Kalifornien wichtig, weshalb ich mich am Ende für die University of California Santa Barbara entschied.

Gut ein Jahr vor meiner Abreise habe ich mit den konkreten Planungen begonnen. Nach dem Bestehen des TOEFL Sprachtests (Oktober 2016), habe ich mich mit Hilfe von College Contact an der UCSB beworben (Dezember 2016). Genauer gesagt bewirbt man sich dann an der UCSB Extension, dem Department der UCSB für internationale Studenten. Bis auf wenige Ausnahmen (z.B. kein ermäßigter oder freier Eintritt bei Konzerten, kein akademischer Abschluss der UCSB möglich) hat man den gleichen Status wie ein regulärer Student. Dafür sind die Studiengebühren um einiges geringer, und man hat neben den regulären Kursen der UCSB auch Zugang zu den sog. Extension-Kursen der UCSB Continuing and Professional Education.

Für die Bewerbung ist eine Bestätigung der Bank nötig, dass die Studiengebühren und Lebenshaltungskosten gezahlt werden können. Das Ergebnis des Sprachtests sowie ein aktueller Notenspiegel müssen ebenfalls beigelegt werden. Ende Februar 2017 bekam ich dann die Aufnahmebestätigung, sodass ich mein Visum beantragen und meinen Flug buchen konnte (Termin an der amerikanischen Botschaft in München im Mai 2017).

Vor meiner Abreise suchte ich mir bereits passende Kurse an der UCSB, die mir nach meiner Rückkehr angerechnet werden können. Dabei war es besonders schwer, die Kursangebote beider Universitäten zu vergleichen. Nach vielen gelesenen Modulbeschreibungen und ausführlicher Rücksprache mit dem Prüfungsamt konnte ich zumindest vier Module finden, die mir angerechnet werden können. Nachfolgenden Studentengenerationen würde ich bei dieser Suche dazu raten, sich so früh wie möglich damit zu beschäftigen, und auch bei einem ‚Nein‘ seitens des Prüfungsamts nicht gleich aufzugeben und an anderer Stelle noch einmal nachzufragen. Es ist oft hilfreich zu wissen, wer im Entscheidungsprozess um die Anrechnung das letzte Wort hat. In manchen Fällen kommt man auch mit Beharrlichkeit und ausführlicher Argumentation zum Ziel.

Durch die asynchronen Semestertermine der UCSB konnte ich einige Prüfungen des vorherigen Semesters nicht mehr vor meiner Abreise regulär mitschreiben, sodass ich mündliche Ersatzprüfungen vereinbaren musste. Den ein oder anderen Professor musste ich erst überzeugen, dass es in meinem Fall keine Alternative zu einer mündlichen Prüfung gab.

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Wohnungssuche

Ich bin bereits drei Wochen vor dem offiziellen Beginn des Fall-Semesters angereist, da ich noch nach einer Unterkunft suchen musste. Grundsätzlich ist es auch gut möglich, über Plattformen wie Craigslist oder die Housing Gruppen der UCSB auf Facebook im Voraus nach einer Wohnung zu suchen. Da ich allerdings meine Wohnung vor dem Einzug einmal sehen wollte, habe ich die ersten zwei Wochen in einer AirBnB Unterkunft in der Nähe verbracht und von dort aus verschiedene Wohnungsangebote gesucht.

Die meisten Studenten leben im Stadtteil Isla Vista (IV), der sich direkt an den riesigen Campus der UCSB anschließt. In IV kann es tagsüber, aber besonders abends und nachts durch feierwütige Studenten sehr laut zugehen. Besonders am „Del Playa Drive“, der Straße direkt am Strand, berichten Anwohner, dass sie nachts immer mit Ohrenstöpseln schlafen. Viele privat vermietete Wohnungen sind außerdem in einem leicht heruntergekommenen Zustand, wobei dennoch Mieten zwischen monatlich 700 und 1000 USD für ein geteiltes Zimmer verlangt werden.

Die meisten Wohnungen waren Anfang September schon vermietet. Besonders vor dem Fall-Quarter ist das Wohnungsangebot immer besonders knapp. Nach einiger Suche habe ich allerdings einen Platz in einem der Apartments der Universität bekommen. Der Apartmentkomplex San Joaquin (bzw. Sierra Madre) war zwar nicht mehr direkt im Studentenviertel IV, aber IV und auch der Campus waren in wenigen Minuten mit dem Fahrrad zu erreichen. Das Besondere war, dass die Apartments möbliert und noch brandneu waren, und dass der Mietpreis (monatlich 700 USD für ein Doppelzimmer) alle Nebenkosten wie Strom, Wasser, Internet, TV und sogar die Gebühren für den Pool und das hauseigene Fitness Studio mit einschloss. Zudem gab es sog. Studyrooms, sodass man nicht extra in die Bibliothek der UCSB fahren musste, um in Ruhe lernen zu können.

Mein Apartment teilte ich mir mit fünf anderen amerikanischen Studenten. Alle von ihnen waren sog. Transfer-Students und auch neu in Santa Barbara. Da sie alle aus unterschiedlichen Teilen Kaliforniens stammten, habe ich zu Hause ausschließlich Englisch gesprochen. Rückblickend würde ich sogar sagen, dass ich die Fortschritte in meinen englischen Sprachkenntnissen besonders meinen amerikanischen Mitbewohnern zu verdanken habe, da wir oft über Redewendungen, aber auch kulturelle Gewohnheiten gesprochen haben. Außerdem glaube ich, dass es später (z.B. im Berufsleben) oft nicht mehr die Möglichkeit geben wird, bei bestimmten Dingen, wie etwa bei den Unterschieden der Tischmanieren, nachzufragen.

Das Zusammenleben mit anderen internationalen Studenten hätte dagegen den Vorteil gehabt, dass diese auch an Fahrten und Exkursionen interessiert gewesen wären. Meine amerikanischen Mitbewohner hatten natürlich die touristischen Attraktionen meist schon besucht und waren wenig an größeren gemeinsamen Exkursionen interessiert. Besonders am Anfang war es deshalb noch schwierig, andere Studenten für einen gemeinsamen Ausflug zu finden. Nach ein paar Wochen war das allerdings kein Problem mehr, da ich durch die Vorlesungen Gleichgesinnte gefunden habe.


Kurswahl

Im Fall-Quarter besuchte ich insgesamt drei Vorlesungen: zwei reguläre Engineering Kurse und einen Englisch Kurs des Extension Programms. Wie mit dem Prüfungsamt vor meiner Abreise abgesprochen, können mir alle drei Kurse nach meiner Rückkehr in Deutschland angerechnet werden.

Das amerikanische Universitätssystem sieht wesentlich weniger Vorlesungsstunden vor als das deutsche, erwartet dafür allerdings eine wesentlich intensivere und zeitlich aufwändigere Vor- und Nachbereitung zu Hause. Auch wöchentliche Hausaufgaben und Laborberichte (bis zu 20 Seiten) sind die Regel.

Insgesamt fiel es mir nicht schwer, den Vorlesungen zu folgen. Die Teilnehmerliste einer meiner Wunschkurse war leider schon voll, da das zugehörige Laboratorium nicht mehr als 20 Plätze hatte. Für Studenten des ECE Departments wird allerdings ein Kurs mit fachfremden Inhalten angeboten (ECE 199, „Independent Studies“), in dem sie ein beliebiges Fach aus dem technischen Angebot der UCSB wählen können. Nach geduldiger Rücksprache mit dem Professor konnte ich vereinbaren, dass ich nur die Vorlesung des Kurses über Regelungstechnik (ohne Laboratorium) besuchte und die Prüfungen schrieb. Auf dem Zeugnis konnte später eine Anmerkung hinzugefügt werden, dass ich den Kurs Regelungstechnik besucht hatte.

Durch das fehlende Laboratorium war dieser Kurs bei weitem der schwerste während dieser zwei Quarter. Im Gegensatz zu mir hatten die amerikanischen Studenten zusätzlich noch den Vorteil, bereits durch hinführende Lehrveranstaltungen in vorausgegangenen Quartern auf diesen Kurs vorbereitet worden zu sein.

Als besonders gewinnbringend sehe ich den regelmäßigen Einsatz von Simulationstools (z.B. MatLab oder Simulink), die bei den wöchentlichen Studienarbeiten ständig verwendet werden und für die spätere berufliche Arbeit unabdingbar sind. Zwar hatte ich in meinem ersten Bachelor Semester eine Einführung in diese Tools erhalten, aber seitdem wurden sie im Studium nie mehr benötigt.

Von meinem Sprachkurs („Communication for international Students“) war ich dagegen ziemlich enttäuscht. Er war uns vorgestellt worden als ein Angebot, die amerikanische Sprach- und Universitätskultur kennenzulernen. Stattdessen stellte er sich als extrem arbeitsaufwändiger Kurs heraus, der mit Kultur wenig zu tun hatte, sondern sich auf das Schreiben von Essays und das Vorbereiten von Vorträgen beschränkte. Das Sprachniveau der Lehrinhalte (Vokabeln, Grammatik, Aussprache, etc.) war – finde ich – recht niedrig, und ich würde diesen Kurs nicht noch einmal wählen. Auch das Feedback meiner Freunde zu anderen Sprachkursen der UCSB Extension fiel sehr schlecht aus. Rückblickend habe ich in meinem Englischkurs nicht viel gelernt und wegen des extremen Arbeitsaufwands musste ich ständig aufpassen, meine anderen Fächer zeitlich nicht zu vernachlässigen. Einer der wenigen Vorteile war, dass ich durch diesen Kurs einige andere internationale Studenten kennen gelernt habe.

Da mir sowieso nur noch ein weiterer technischer Kurs angerechnet werden konnte, besuchte ich im Winter-Quarter neben zwei Extension Kursen nur noch einen Engineering-Kurs. Darin wurden verschiedene Anwendungen der Signalverarbeitung erklärt und simuliert. Der Professor nahm mich sogar in sein Seminar auf, in dem Vertreter lokaler Firmen ihre Forschung und Aufgabenfelder erklärten und um Praktikumsplätze warben.

Zusätzlich habe ich noch zwei Kurse des Extension Programms besucht, allerdings keine Sprachkurse wie im Fall-Quarter. Der Arbeitsaufwand war bei diesen Kursen auch nicht so erschlagend wie bei den Sprachkursen, dafür war das Niveau recht gut und ich kann sagen, dass ich in beiden viel gelernt habe.

Für nachfolgende Studenten kann ich nur empfehlen, die Extension Kurse zu wählen, denn dort lernt man am schnellsten neue Leute kennen. Das Niveau ist sehr unterschiedlich, aber der Arbeitsaufwand bleibt normalerweise hinter dem der regulären UCSB Vorlesungen zurück. In manchen Studiengängen (z.B. Management oder BWL) kann man sich diese Kurse mit etwas Glück sogar zu Hause anrechnen lassen. Die Extension Kurse sind in der Regel auch preislich wesentlich günstiger (ca. 150-165 USD pro Unit) als die normalen Kurse (hier 250 USD pro Unit).


Freizeit

Kalifornien bietet bekanntlich eine Vielzahl von Nationalparks und Sehenswürdigkeiten. Leider habe ich es verpasst, vor meiner Ankunft eine „Bucket-List“ zu machen mit den Orten, die ich unbedingt gesehen haben möchte. Allerdings blieb während des ersten Quarters wegen der hohen Arbeitsbelastung durch Studienarbeiten auch nicht wirklich viel Zeit für Exkursionen. Deswegen bin ich nur für ein Wochenende in den Yosemite Nationalpark und nach San Diego gefahren.

Während der dreiwöchigen Winterpause habe ich mit drei Freunden ein Wohnmobil gemietet und wir haben weitere Nationalparks besucht, darunter der Joshua Tree National Park, der Grand Canyon, der Zion National Park, und der Death Valley National Park. Auch die Route 66, den Antilope Canyon, das Monument Valley und eine Neujahrsfeier in Las Vegas waren dabei. 

Anders als im Fall-Semester hatte ich im Winter-Quarter dann mehr Zeit für Reisen wie etwa nach San Francisco, Los Angeles oder das Coachella Valley. Auf meinem Weg zurück nach Deutschland habe ich zudem noch ein paar Tage in Washington DC, New Jersey und New York verbracht.

Außerdem war ich oft mit Freunden am Strand zum Surfen. Nicht nur das Wetter, sondern auch der nur 300 Meter vom Wohnheim entfernte Strand machen die UCSB zu einem idealen Surfspot für Studenten. Die Ausstattung konnte man für einen einmaligen Mitgliedsbeitrag (30 USD pro Quarter, 60 USD pro Jahr) bei einer Studentenvereinigung, dem Excursion Club, ausleihen.

Nicht zuletzt ist hier auch zu erwähnen, dass Isla Vista ein Stadtteil ist, der nahezu ausschließlich von Studenten bewohnt ist. Aus diesem Grund gibt es auch immer viele Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten, Sport und natürlich die unglaublichen Partys. Das Ausmaß der Partys und die Art miteinander zu feiern wird unvergesslich für mich bleiben!


Rückblick

Während der vergangenen sieben Monate habe ich weit mehr gelernt, als ich gedacht hätte. In den Vorlesungen habe ich z.T. neue Themengebiete meines Studiengangs kennengelernt, habe den Umgang mit wichtigen Hilfsmitteln erlernt und erstmals auch selber den sonst so theoretischen Stoff vollständig mit Simulationen praktisch umgesetzt.

Die Mischung aus Studium und den vielen verschiedenen Freizeitaktivitäten wird für mich unvergesslich bleiben. Ich habe die beste Möglichkeit gefunden, das amerikanische Studentenleben kennenzulernen und gleichzeitig viel über die Kultur, die Einstellung der Leute und das Land zu lernen. Zwar ist mir die amerikanische Kultur nicht so fremd wie viele asiatische Kulturen, allerdings bin ich oft auf kleinere Unterschiede gestoßen, die ich zuvor nie vermutet hätte. Beispiele sind die übertrieben höfliche Umgangsweise, die Meinung zu Waffen und Alkohol, der Nationalstolz, oder die Tatsache, dass man sich in vielen (förmlichen) Situationen mit dem Vornamen vorstellt. Je sicherer ich im Umgang mit der englischen Sprache wurde, desto leichter war es, diese Unterschiede zu erkennen und damit umzugehen.

Außerdem habe ich gemerkt, dass sich meine Ausdrucksweise in Wort und Schrift während dieser Zeit wesentlich verändert hat. Auch meine Aussprache ist laut einer Reihe amerikanischer Freunde natürlicher geworden und mein englischer Wortschatz war vermutlich noch nie so umfassend wie jetzt.

Letztendlich habe ich durch diesen langjährigen Lebenstraum auch ein ganzes Stück Lebenserfahrung gewonnen – ob durch das Kennenlernen des Großstadtlebens, das Zurechtfinden in einer völlig fremden Umgebung, eine Autopanne in der Wüste oder durch die Bedrohung durch massive Waldbrände.

Jedem, der die Möglichkeit hat ein Auslandssemester zu machen, kann ich versprechen, dass diese Verbindung aus Studium und Reise ein unvergessliches Erlebnis sein wird, das sich in jedem Fall lohnt. Wichtig ist dabei vor allem, sich möglichst früh Gedanken zu machen und vor unbekannten Dingen nicht zurückzuschrecken.

Falls ich Euch mit Antworten auf bestimmte Fragen (etwa zur finanziellen Planung oder dem Umfeld der UCSB) helfen kann, dürft Ihr Euch gerne per Email an mich wenden (lukas.weisel@fau.de). Zur besseren finanziellen Planung kann ich bei Bedarf auch eine weitgehend vollständige Aufschlüsselung meiner Studien- und Lebenshaltungskosten weitergeben.


Auf den folgenden Seiten findet Ihr eine Liste mit Dos und Don’ts sowie eine Sammlung der hilfreichsten Angebote, die ich für meine Planung verwendet habe.

Dos für ein Studium an der UCSB

  • Ein Fahrrad kaufen

Man ist einfach schnell unterwegs. Die UCSB verfügt außerdem über ein ausgeklügeltes Netz aus Fahrradwegen.

  • Einen UCSB Extension Kurs besuchen

Besonders hilfreich um neue Leute kennen zu lernen.

  • Dem Excursion Club beitreten

Siehe weiterführende Verweise.

  • Vor der Ankunft eine Bucket-List machen

Spart Zeit vor Ort – egal ob ihr ein oder mehr Quarter bleibt.

  • Partys in IV besuchen

Studentenleben pur. Egal ob man ein Partylöwe ist oder nicht – einmal muss man auf einer Party gewesen sein.


Don‘ts für ein Studium an der UCSB

  • Großstädte besichtigen ohne vorherige Recherche

Amerikanische Großstädte haben i.d.R. keinen Stadtkern, wo man alle touristischen Attraktionen auf kleinem Raum findet, wie etwa in der Altstadt einer deutschen Stadt. Für einen sinnvollen Sightseeing-Trip ist deshalb etwas Recherche und Planung im Voraus nötig.

  • Sich außerhalb von Santa Barbara auf öffentliche Verkehrsmittel verlassen

Die öffentlichen Verkehrsmittel (Bus) in IV und Santa Barbara sind ähnlich wie in Deutschland. Auch in San Francisco ist das öffentliche Verkehrsnetz sehr gut. In Städten wie San Diego, dem Rest der Bay Area und besonders in LA kommt man nur mit dem Auto von A nach B.

Der Fahrplan für Züge im Fernverkehr ist oft recht schlecht.

  • Sich auf das Mobilfunknetz verlassen

Anders als in Deutschland, wo es fast überall Mobilfunk-Empfang gibt, ist in Kalifornien in entlegenen Regionen, besonders in ländlichen Regionen, Nationalparks und Wüsten, kein Mobilfunknetz vorhanden. Man sollte dies für Notsituationen berücksichtigen.

  • Die Lebenshaltungskosten in Kalifornien unterschätzen

Lebensmittel und Kosmetika sind um einiges teurer als in Deutschland. Preise sind von Supermarktkette zu Kette sehr unterschiedlich. Preise für Elektronik und Mode sind dafür oft wesentlich niedriger als in Deutschland.


Weitere hilfreiche Angebote Dritter

  • STA Travel: Reisebüro für Studenten und junge Erwachsene. Günstige Flüge mit Studentenrabatt, Hotel- und Mietwagen für junge Leute, Vermittlung von günstigen Mietangeboten für Campingwagen, Komplettreisen etc. www.statravel.de
  • LycaMobile: Mobilfunk Anbieter. Ursprünglich für Gastarbeiter gedacht. LycaMobile bietet günstige Mobilfunktarife und Flatrate-Pakete. Das Besondere: Verbindungen nach Deutschland (Festnetz und optional auch Mobilfunk) und rund 60 weitere Staaten sind kostenlos mit dabei. Monatlich kündbar. Die Gesprächsqualität, Netzabdeckung und Service waren super. Die SIM Karte kann optional auch bei Amazon.de schon in Deutschland bestellt werden. www.lycamobile.us
  • Wells Fargo / Chase: Bankinstitute mit kostenlosen Girokonten. Beide Banken sind nationalweit vertreten, haben Filialen in Isla Vista und Geldautomaten (ATM) auf dem Campus. Ich war zufriedener Kunde bei Wells Fargo.
  • TransferWise: Online Dienst zur günstigen Überweisung von einem deutschen auf ein amerikanisches Girokonto zum aktuellen Wechselkurs. TransferWise umgeht teure Kosten für Standardüberweisungen (bankwire). Preis: ca. 0,5% des Überweisungsbetrags. Es existieren auch andere, z.T. auch völlig kostenlose Dienste, mit denen ich allerdings keine Erfahrung habe. www.transferwise.com
  • Girokonto der DKB: Kostenloses deutsches Girokonto mit kostenloser Kreditkarte. Neukunden erhalten ein Jahr lang Premiumstatus, so dass Gebühren für die Bezahlung mit Kreditkarte im Nicht-EU-Ausland erstattet werden. www.dkb.de
  • Craigslist    Verkaufsplattform ähnlich wie Ebay Kleinanzeigen. Sehr empfehlenswert für den Kauf von günstigen Gebrauchtwagen. Viele gute Artikel, aber dennoch Vorsicht vor Betrug! https://santabarbara.craigslist.org/
  • UCSB/SoCal Rideshare: Facebook Gruppe für Mitfahrgelegenheiten (Angebot und Nachfrage) von/nach Santa Barbara und Southern California (SoCal). https://www.facebook.com/groups/515389968568988
  • University of California-Santa Barbara Rideshare group! Facebook Gruppe für Mitfahrgelegenheiten (Angebot und Nachfrage) von/zur UCSB https://www.facebook.com/groups/248070671987319
  • Free & For Sale (UCSB) Facebook Gruppe für den Kauf und Verkauf von Artikeln von Studenten (meist benutzt, Zustand unterschiedlich). Sehr hilfreich beim Ein- und Auszug. Dies ist die am häufigsten genutzte Verkaufsplattform an der UCSB. https://www.facebook.com/groups/390102894509695
  • UCSB Housing Facebook Gruppe für die Wohnungssuche. Auch zur Vermittlung von temporären Übernachtungen, z.B. vorübergehend für die ersten zwei Wochen während der Wohnungssuche. https://www.facebook.com/groups/364409110289576
  • Santa Barbara Trade, Sell & Buy Facebook Gruppe für den Kauf und Verkauf von Artikeln in der Santa Barbara Area. https://www.facebook.com/groups/292599594247713
  • The Excursion Club: Studentische Gemeinschaft. Für eine Mitgliedschaft bekommt man Zutritt zu einem riesigen Equipment für Sport und Freizeitaktivitäten (z.B. Zelte, Backpack-Rucksäcke, Camping-Kocher, Surfboards, Neopren-Anzüge, Kajaks, uvm.). Zusätzlich werden wöchentlich mehrere Trips und Exkursionen angeboten. Durch die Nähe zum Strand auch sehr für Surfer zu empfehlen. Mitgliedschaft für $30 pro Quarter oder $60 pro Jahr. www.excursionclubucsb.org