1 Apr
Erfahrungsbericht von Stefanie B.

University of California San Diego


Stadt: San Diego
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 09/2020 bis 12/2021
Heimathochschule: München TU

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Nachdem ich zusammen mit meiner Heimatuniversität schon im Bachelor im Ausland war, habe ich mich im Master dazu entschieden, ein Auslandssemester als Freemover zu absolvieren. Im Nachhinein eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

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Der Bewerbungsprozess

Zu Beginn habe ich erstmal gegoogelt und mich mit den verschiedenen Organisationen befasst. College Contact waren mit Abstand die freundlichste, professionellste und hilfsbereiteste Organisation. Bei anderen Organisationen, deren Namen ich nicht nennen möchte, habe ich mehrere Wochen auf eine Antwort gewartet. Für das Einreichen der Bewerbung an der University of California San Diego braucht man viele Unterlagen, unter anderem einen Tuberkulose Test, Impfungen, Sprachtest und etc. Dank College Contact war ich bestens informiert, welche Dokumente ich brauche. Bei Fragen standen Maya und Annika jeder Zeit zur Verfügung.

Eigentlich war mein Plan, im März 2020 ein Auslandssemester zu machen. Ich war bereits Anfang März 2020 in den USA und wollte dann mein Auslandsemester absolvieren. Leider kam aufgrund von Corona alles anders und ich musste das Auslandssemester verschieben. Wie man sich vorstellen kann, war das damals ein großes Hin und Her. Aber Maya von College Contact sowie die UCSD selbst haben mich super bei der Findung nach Lösungen unterstützt. Letztendlich habe ich das Auslandssemester immer wieder verschoben, bis im September 2021 endlich wieder Präsenzunterricht an der UCSD möglich war.


Studium an der UC San Diego

Die Einführung an der UCSD Extension war relativ gut organisiert und es wurden verschiedene „Social“ Events angeboten. Auch das Class Crashing war im Nachhinein überhaupt kein Problem. Bis auf Ausnahmen hat man eigentlich jeden Kurs bekommen, den man wollte.

Vor Ort an der UCSD habe ich folgende Kurse belegt: Business & Organizational Leadership, Social Entrepreneurship und Fraud & Forensic Accounting. Die ersten beiden Kurse waren an der Rady School of Management und waren auch in Präsenz. Diese beiden Kurse kann ich auch wärmstes empfehlen. Die Vorlesungen waren sehr interaktiv und die Abgaben im Semester haben teilweise auch richtig Spaß gemacht. Man hat nicht nur etwas über die Thematik gelernt, sondern auch wahnsinnig viel über sich selbst. Fraud & Forensic Accounting war an der UCSD Extension und ein reiner online Kurs. Die Thematik an sich war sehr interessant aber der Kurs hat sich etwas gezogen. Im Nachhinein wurde ich lieber drei Kurse an der Rady School of Management machen.

Auch war es kein Problem die Kurse an meiner Heimatuniversität, der Technischen Universität München anrechnen zu lassen. Auf dem Bild sieht man die Bibliothek der UCSD, in der man sehr gut lernen kann. Neben den oberen Stockwerken gibt es auch einen großen lichtdurchfluteten Keller zum Lernen. Dorf findet man verschiedene Arten vor Sitzmöglichkeiten und sogar ein Laufband mit einem Schreibtisch davor.


Unterkunft & Transport in San Diego

Die Unterkünfte in San Diego sind ein großer Minuspunkt. Die Universität bietet leider keine Unterkünfte an. Das heißt, man muss sich selbst darum kümmern. Die Wohnungen in den privaten Studentenwohnheimen, die von der UCSD empfohlen werden, sind leider relativ teuer und nicht gerade attraktiv (mindestens 1100 Euro pro Person pro Monat). Diese sind mindestens genauso teuer wie zahlreiche Airbnbs, die sogar schöner sind.

Ich habe mir ca. 2 Monate vor Studienbeginn zusammen mit meinem Freund eine Unterkunft über Airbnb reserviert. Dabei hatten wir zu zweit ein Zimmer und ein eigens Bad. Die Küche haben wir uns mit anderen Airbnb Mitbewohnern geteilt. Die Unterkunft war in La Jolla und sehr zu empfehlen. Die monatliche Miete war auch 1100 Euro pro Person. Ich habe an der UCSD auch wenige andere Austauschstudenten getroffen, die weniger gezahlt haben. Also diese Kosten sollte man im Vorhinein einkalkulieren.

Auch der Transport bzw. die öffentlichen Verkehrsmittel sind in San Diego relativ schlecht. Die öffentlichen Verkehrsmittel fahren eher selten und dauern sehr lange. Von daher ist ein Auto in San Diego sehr zu empfehlen, aber die Miete ist leider auch sehr teuer. Mein Freund und ich wollten beide vor und nach dem Auslandssemester noch etwas herum reisen, daher haben wir nach langem Überlegen unser Auto von Deutschland in die USA geschifft. Im Nachhinein war das auch eine super Lösung. Die Hin- und Rückverschiffung waren problemlos. Das Auto zu verschiffen hört sich natürlich immer sehr teuer an, aber wenn man sich für vier oder fünf Monate ein Auto leiht, ist das tatsächlich nochmal viel teurer.


Freizeit in San Diego

Ich denke, es gibt wenige Städte, die mehr Freizeitaktivitäten zu bieten haben als San Diego. Man kann super lecker Essen gehen. Man muss natürlich auch dazu sagen, dass das Preisniveau in San Diego etwas höher ist als in Deutschland. Für ein Essen ist man sehr schnell 30 USD los. Auch kann ich vor allem dem Mission Beach zum Surfen, das Seaworld in San Diego und den Joshua Tree National Park empfehlen.