11 Sep
Erfahrungsbericht von N N.

UNSW Australia


Hochschule: UNSW Australia
Land: Australien
Kontinent: Ozeanien
Studienrichtung: Wirtschaftsinformatik
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 02/2015 bis 08/2015

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Vorbereitung und Anreise

Die Vorbereitung, die Anreise, sowie die ersten Tage nach der Anreise sind mit Sicherheit die organisatorisch anstrengendsten Aktivitäten vor dem wirklichen Start des Auslandssemesters. Grundsätzlich musste ich mir über folgende Themen Gedanken machen:

Schon Fernweh bekommen?

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Finanzierung des Auslandsstudiums/ Kosten vor Ort

Ein Auslandssemester an der University of New South Wales ist teuer. Nicht nur die Studiengebühren sind mit ca. 8000 Euro sehr hoch, ebenso sind es die Kosten für Lebensmittel und Miete. Ich habe vor meinem Auslandssemester 1,5 Jahre neben dem Studium gearbeitet und war auf diese Weise in der Lage, diese Kosten zu stemmen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass die gemachten Erfahrungen, die herausragende Zeit und die vielen neuen guten Freunde überall auf der Welt das viele Geld definitiv wert waren.


Unterbringung und Verpflegung

Generell bestehen zur Unterbringung und Verpflegung im Vorhinein an das Auslandssemester zwei Möglichkeiten:

  • On-Campus-Wohnen mit Organisation vor Abflug
  • Off-Campus-Wohnen mit Organisation nach der Ankunft

Ich entschied mich für das Zweite, weil ich mir so erhoffte, vor Ort mehr für mein Geld zu bekommen, da On-Campus-Wohnen sehr teuer war. Das begründet sich dadurch, dass die Anbieter schlicht und einfach die Sorge der Auslandsstudenten, fern von zu Hause zunächst ohne feste Bleibe zu sein, ausnutzen, was sich in sehr teuren Zimmern On-Campus mit wenig Komfort widerspiegelt.

Ich buchte dementsprechend für die erste Woche nach Ankunft in Sydney ein Hostel und begab mich von dort aus auf die Wohnungssuche. Für die WG-Suche eignen sich die Websites flatmates.com.au sowie gumtree.com.au. Nach den ersten Besichtigungen merkte ich sofort, dass ich alle meine Anforderungen an ein Zimmer wohl nie erreichen werde. Zu den Anforderungen zählten:

  • Einzelzimmer
  • WG mit anderen, nicht deutsch-sprachigen Studenten
  • Nähe zum Strand sowie zur Uni
  • Preis unter 300 AU$/Woche
  • Guter Zustand des Apartments

Die Miete für ein gut gelegenes Apartment mit Einzelzimmer ist mit über 300 AU$ pro Woche sehr teuer in Sydney. Nach langem Überlegen entschied ich mich deswegen für einen Shared-Room in sehr guter Lage (Randwick) in einem schönen Apartment mit netten Mitbewohnern für 230 AU$/ Woche. Ich teilte mir mein Zimmer mit einem Brasilianer und wohnte des Weiteren mit drei weiteren Austauschstudenten aus den USA zusammen. Wir wurden sehr gute Freunde und hatten eine super Zeit in unserem Apartment, welches 10 Minuten Gehweg von der Uni und 10 Minuten Busfahrt zum nächsten Strand entfernt war.


Gastuniversität/ Gastinstitution

Die Universität machte von Anfang an einen sehr positiven Eindruck und behielt diesen auch über das gesamte Semester hinweg bei. Zunächst wurde ich mit anderen internationalen Studenten nach meiner Anreise direkt vom Flughafen abgeholt. Dieser Service bedeutet mir im Nachhinein sehr viel, da ich in diesem Auto 3 meiner besten Freunde für das Auslandssemester kennenlernte. Auf den Airport-PickUp folgten viele Willkommensveranstaltungen mit etlichen von der Universität gesponserten, traditionellen Aussie-Barbecues sowie Vorträge und eine Vorführung von australischen Aboriginal People. Alles in allem wurden wir sehr gut empfangen und in die Prozesse vor Ort eingeweiht. Auch die Kurswahl war einfach und stressfrei. Man konnte die Kurse vor Abreise bereits online buchen, aber war in der Lage diese, mit großer Hilfe des Study-Abroad-Offices, vor Ort und online bis zu einem bestimmten Stichdatum zu wechseln. Alles in allem war die Organisation der Universität sehr gut, schnelle Hilfe war immer gegeben und die Mitarbeiter waren stets sehr freundlich

Der Unterricht war ebenfalls sehr gut und anspruchsvoll. Während des Semesters gab es in jedem einzelnen Fach extrem viele benotete Assignments und Projekte, welche einen kontinuierlich auf Trab hielten. Ich belegte vier Fächer, einen sogenannten Full-Semester-Load und hatte sehr viel zu tun, worüber ich froh bin, da ich erstens fachlich viel dazulernen, als auch mein Englisch immens verbessern konnte.


Studentischer Alltag/ Freizeitmöglichkeiten

Da das Studium insgesamt viel Zeit in Anspruch nahm, war eine gute Organisation extrem wichtig, um alle Dinge, wie z. B. Reisen, Sport, Kochen und Haushalt, unter einen Hut zu bekommen. Von Montag bis Donnerstag bestand mein Alltag vor allem aus Vorlesungen und dem Bearbeiten von Assignments und Projekten in der Bibliothek, welche ebenfalls sehr gut ausgestattet und nahegelegen war. Jeden zweiten Tag ging ich mit meinem besten Kumpel aus Madrid ins Universitäts-Gym. Am Wochenende gingen wir oftmals mit vielen Leuten zum Strand, in die City oder machten Tagestrips zu nahegelegenen Nationalparks. Je nach Uni-Workload standen auch Kurzurlaube nach Melbourne, Darwin oder Neuseeland beziehungsweise Lern-Sessions mir anderen Kommilitonen an. Grade in den ersten zwei Monaten fanden auch viele Partys statt, welche unheimlich zusammenschweißten und viel Freude bereiteten.

Nach Ende des Semesters bereiste ich noch 6 Wochen als Backpacker das wunderschöne Australien. Insgesamt war es eine super Zeit mit einem tollen Mix aus Universitäts- und Freizeitaktivitäten.


Zusammenfassung

Mein Ziel war es, meinen Horizont zu erweitern und mein Englisch zu verbessern. Diese Ziele habe ich definitiv durch das Auslandssemester erfüllen können. Zusätzlich hab ich organisatorisch, wie auch kulturell viel dazu gelernt und sehr gute Freunde gewonnen. Insgesamt hatte ich ein tolles halbes Jahr und würde diese Erfahrung jedem weiterempfehlen. Gleichzeitig bin ich froh, dass mein Auslandssemester so super von College Contact unterstützt wurde.