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Hawai'i Pacific University
Erfahrungsbericht

von Gülcan T.

02
Apr.
2026

Informationen

Hochschule: Hawaii Pacific University
Stadt: Honolulu
Land: USA
Studienrichtung: Cyber Security
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 08/2025 bis 12/2025
Heimathochschule: Technische Hochschule Mannheim

Bewertungen

Hochschule:
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Studieninhalte:
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Studienbedingungen:
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Freizeit:
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Spaß:
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Gesamtbewertung:
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Fotos (5)

Organisation

Da ich von Anfang an wusste, dass ich nach Hawaii möchte, war die Suche nach einer Universität nicht schwer. Ich musste nur sicherstellen, dass die Universität zu meinem Studium passt. Die Hawai‘i Pacific University (HPU) fiel mir sofort ins Auge und ich fand heraus, dass viele deutsche Studierende ihr Auslandssemester dort absolvieren. Außerdem ist die HPU eine Partneruniversität von College Contact. Daher habe ich mich für diese Universität entschieden. Zwar habe ich auch andere Universitäten gefunden, die ich nach einer ausführlichen Recherche in Betracht zog, aber letztendlich entschied ich mich doch für die HPU.

 

Ich hatte mehrere Gespräche mit dem International Office, die mir viele Fragen beantworteten und mir hilfreiche Informationen zu verschiedenen Themen wie Wohnungssuche, Visum und Finanzierung gaben. Viele organisatorische Dinge erledigte ich jedoch über die Organisation College Contact. Diese schickte mir alle nötigen Informationen zur Bewerbung und beantwortete alle Fragen schnell und kompetent. Fragen, die im Zusammenhang mit dem Auslandssemester aufkamen, wurden sowohl vom International Office als auch von College Contact rasch geklärt. Es gab unter anderem einige Formulare, die ausgefüllt werden mussten, sowie Dokumente, die man sammeln sollte. Es ist ratsam, die Bewerbung so früh wie möglich zu erledigen, damit man ausreichend Zeit hat, sich um andere Dinge wie die Kurswahl oder Wohnungssuche zu kümmern.

Wohnungssuche

Für die Wohnungssuche konnte ich mich an die HPU wenden. Es gibt sowohl eine On-Campus Anlaufstelle für die Studentenwohnheime als auch eine Off-Campus-Anlaufstelle für Studierende, die nicht auf dem Campus wohnen möchten. Der Campus ist in erster Linie für einheimische Studierende gedacht, aber wenn man auf dem Campus wohnen möchte und dies begründen kann, sollte man dies versuchen.

 

Ich habe zunächst einen Monat lang in einem Airbnb in Waikiki gewohnt. Auf der Homepage der HPU gibt es einige Websites, auf denen man nach Wohnungen suchen kann. Persönlich wurde ich dort jedoch nicht fündig, also entschied ich mich, für einen Monat ein Airbnb zu buchen und die Wohnungssuche vor Ort fortzusetzen.

 

Für die nächsten drei Monate wohnte ich dann tatsächlich auf dem Campus, da mir die Nähe zur Universität wichtig war. Als ich auf Hawaii ankam, sprach ich mit der Universität und erfuhr, dass noch freie Plätze in den Studentenwohnungen verfügbar waren. Also zog ich von meinem Airbnb in das Wohnheim um. Dort hatte ich zwei Mitbewohnerinnen, aber mein Zimmer war privat. Die beiden Mädchen waren sehr nett, aber das kann man vorher natürlich nicht wissen. Ich habe auch von anderen gehört, dass sie nicht ganz so zufrieden mit ihren Mitbewohnern waren. Es ist also ratsam, sich vorher zu überlegen, ob man die Monate mit jemandem verbringen möchte, der vielleicht nicht den eigenen Erwartungen entspricht.

 

Anreise

Ich begann meine Reise in Frankfurt. Der Flug ging über Los Angeles und ich kam mittags in Honolulu an. Vom Flughafen nahm ich ein Taxi zu meinem Airbnb in Waikiki.

 

Kurse und Aufbau der Universität

Die HPU hat einen Hauptcampus mit den Studentenwohnungen, einigen Kursräumen, einer Mensa, verschiedenen Büros, dem Sicherheitsdienst und so weiter. Es gibt auch die Waterfront Plaza, in der sich die Bibliothek, viele Kursräume, einige Shops und Restaurants befinden. Dort hatte ich die meisten meiner Kurse. Das Pioneer Plaza ist ein weiteres Gebäude, in dem ich einen meiner Kurse hatte. Es war im Grunde nur ein Gebäude mit Kursräumen im Untergeschoss. Ich glaube, es gibt auch ein Restaurant oder zwei, aber mehr weiß ich nicht.

 

Die Kurse fanden in kleinen Gruppen statt, die teilweise sogar noch kleiner waren als in einer deutschen Hochschule. Es gab jede Woche Aufgaben zu erledigen. Ich hatte hauptsächlich Einsteigerkurse, die nicht allzu schwierig waren, bei weiterführenden Kursen könnte das sicherlich anders aussehen. Es war auch nicht schlimm, wenn man zu Beginn mal eine Frist verpasste. Viele Professoren gaben einem die Möglichkeit, Aufgaben nachzureichen. Die Professoren arbeiteten in den Vorlesungen oft mit PowerPoint, und die Folien wurden einem nach der Vorlesung zur Verfügung gestellt.

 

Freizeit

In der Freizeit kann man verschiedene Strände erkunden, surfen gehen oder das Feuerwerk anschauen, das jeden Freitag in Waikiki stattfindet. Die HPU bietet jede Woche neue Aktivitäten an. Oft gibt es Treffen, bei denen Studierende zusammen basteln, in die Stadt spazieren gehen oder zu einem Basketballspiel gehen. Außerdem gibt es verschiedene Clubs, denen man beitreten kann. Dies ist eine gute Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen, ähnlich wie in einer AG an der Schule.

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Auslandssemester mit Handicap

Ich selbst bin sehbehindert und es gibt einige Punkte, die man wissen sollte und in die Planung einfließen lassen kann. Eine große Hilfe war es, beim DAAD einen speziellen Antrag zu stellen, der die Mehrkosten, wie z.B. Transport, aufgrund meiner Behinderung übernommen hat. Außerdem kann man sich bei den zuständigen Ansprechstellen informieren, ob es im Zielland Organisationen gibt, die Unterstützung oder Freizeitaktivitäten für Menschen mit Behinderungen anbieten. Hier hat mir College Contact ebenfalls ein paar Tipps gegeben.

 

In Hawaii habe ich zwei solcher Organisationen gefunden:

 

1. AccessSurf, die Menschen mit Behinderungen ermöglicht, zu surfen und zu schwimmen.

 

2. Travel Vision Aloha, das monatlich ein spezielles Event, wie Whale Watching, für sehbehinderte Menschen organisiert. Zudem veranstaltet die Organisation regelmäßig Treffen, bei denen Spaziergänge oder Joggingrunden gemacht werden – eine tolle Möglichkeit, die Gegend kennenzulernen.

 

Bonustipp: Achtet auf die Ampeln auf Hawaii. Es gibt spezielle Ampeln für Fußgänger, die durch ein weißes Männchen angezeigt werden – das bedeutet, dass man die Straße überqueren darf. Wenn eine rote Hand erscheint, muss man stehen bleiben, während die Autos fahren dürfen.