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University of California, Santa Barbara
Erfahrungsbericht

von Finn G.

28
Jan.
2026

Informationen

Hochschule: University of California, Santa Barbara
Stadt: Santa Barbara
Land: USA
Studienrichtung: Business Management
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 09/2025 bis 12/2025
Heimathochschule: Technische Universität Hamburg

Bewertungen

Hochschule:
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Studieninhalte:
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Studienbedingungen:
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Freizeit:
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Spaß:
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Gesamtbewertung:
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Fotos (10)

Ein Auslandssemester in Kalifornien war für mich lange eher ein Traum als ein konkreter Plan. Da meine Heimatuniversität keine Partnerhochschule in den USA hat, war ich auf mich gestellt und ging als sogenannter Free Mover. Genau hier kam College Contact ins Spiel — ohne die Unterstützung hätte ich nicht gewusst, wo ich überhaupt anfangen soll. Rückblickend war das einer der wichtigsten Schritte, denn die Bewerbung an der UCSB ist machbar, aber ohne vorherige Orientierung ziemlich unübersichtlich.

 

Vorbereitung & Bewerbung: Vom ersten Gespräch bis zur Zusage

Die ersten Gespräche mit College Contact fanden rund 15 Monate vor meinem Abflug statt. Wir sprachen über Wunschländer, Studienform, Finanzierung, Bewerbungsfristen – und am Ende stand fest: UCSB. Nicht nur wegen Kalifornien, sondern weil UCSB für internationales Publikum ein strukturiertes Programm hat und Professional Courses anbietet, die sehr praxisorientiert sind.

 

Für die Bewerbung brauchte ich u.a. einen Englischtest. Ich entschied mich für den Duolingo English Test, der deutlich unkomplizierter ist als TOEFL oder IELTS, und von der UCSB akzeptiert wird. Danach ging alles Schritt für Schritt: Dokumente zusammentragen, Formulare ausfüllen, Unterlagen vorprüfen lassen und dann hochladen. Besonders angenehm war, dass College Contact immer vorgecheckt hat, bevor etwas offiziell eingereicht wurde.

 

Im März kam dann die Zusage — ein surrealer Moment, weil plötzlich aus „ich informiere mich mal“ ein echtes Auslandssemester wurde.

 

Visum & Formalitäten

Die Visumsbeantragung gehört definitiv in die Kategorie „nicht spannend, aber extrem wichtig“. Ich war in Berlin in der US-Botschaft, wo die klassischen Fragen gestellt wurden: Warum USA? Warum UCSB? Wie lange? Wer finanziert? Das Ganze dauerte etwa eine Stunde mit viel Wartezeit und wenig Gespräch. Mein größter Tipp: frühzeitig Termin sichern, sonst verliert man schnell mehrere Wochen.

Die größte Herausforderung: Wohnungssuche in Santa Barbara

Was ich unterschätzt habe: Santa Barbara ist traumhaft schön – und genauso schwierig, wenn man erst mal ein Zimmer finden muss. Der Hotspot für Studierende ist Isla Vista, direkt neben dem Campus. Das Viertel ist jung, belebt und intensiv: unter der Woche gemütlich, am Wochenende Festival. Man findet dort fast ausschließlich WGs, häufig über Facebook Marketplace – und genau da wird es heikel. Betrugsversuche sind keine Ausnahme, insbesondere wenn Vorauszahlungen gefordert werden, bevor man das Zimmer jemals gesehen hat.

 

Ich hatte schließlich Glück über einen Kontakt, den ich wiederum über College Contact erhalten hatte. Dadurch fand ich ein Zimmer in Downtown Santa Barbara: Einzelzimmer, Garten, 1.100 USD warm, mit Bus etwa 30 Minuten zur Uni. Nicht günstig, aber in Santa Barbara absolut im Rahmen und vor allem seriös. Wer UCSB plant: früh anfangen, alles prüfen, niemals blind überweisen.

 

Anreise & erster Eindruck

Ich landete Mitte September in Los Angeles, nahm anschließend den Santa Barbara Airbus (günstiger als Uber) und fuhr Richtung Küste. Von weitem wirkt Santa Barbara wie ein kleiner spanischer Ort am Meer – weiße Fassaden, rote Dächer, Palmen, Berge im Hintergrund. Ich war sofort begeistert.

 

Die Welcome-Orientation für internationale Studierende fand am 19. September statt. Es fühlte sich an wie der erste Tag auf einem neuen Kontinent voller Fremder – und gleichzeitig wie eine riesige Chance. Viele Kontakte, viele Infos, viele Fragen.

 

Studium an der UCSB: Professional vs. Academic

Was viele vorher nicht wissen: Es gibt zwei Kursarten. Academic Courses sind klassische Bachelor/Master-Kurse, aber als internationale:r Free Mover muss man oft in der ersten Vorlesung auftauchen, hoffen, dass noch Plätze frei sind, und dann einen „Permission Code“ bekommen. Bei mir wurden alle Versuche abgelehnt – frustrierend, aber offenbar völlig normal.

 

Professional Courses sind dagegen für internationale Studierende ideal: kleine Gruppen, praxisnahe Inhalte, viele Diskussionen und keine bürokratischen Hürden.

 

Ich belegte drei Kurse:

 

  1.  Business Strategy & Decision Making – strategisches Denken + Fallstudien
  2. Negotiation & Influence Strategies – BATNA, ZOPA, Simulationen, extrem praxisnah
  3. Business & Personal Branding – Mission, Vision, Values, Personal Brand Portfolio

 

Besonders Negotiation wurde schnell mein Favorit, weil man nicht nur Theorie lernt, sondern verhandelt – mit echten Konflikten und Zielkonflikten.

 

Betreuung & Campus-Leben

Die Betreuung an der UCSB war hervorragend. International Office und Extension Programm reagierten schnell, waren hilfsbereit und haben nie das Gefühl gegeben, nur ein „internationaler Gast“ zu sein.

 

Was mich am Campus am meisten beeindruckt hat: die Lebensqualität. UCSB liegt direkt am Meer. Nach den Vorlesungen surfen oder joggen am Strand zu gehen, ist dort kein Lifestyle-Statement, sondern einfach normal.

 

Freizeit, Reisen und studentisches Leben

Wer UCSB wählt, landet automatisch im Outdoor-Paradise. Der Excursion Club war eine meiner besten Entscheidungen. Gegen eine kleine Semestergebühr bekommt man Zugang zu gefühlt jedem Outdoor-Sport: Backpacking, Surfen, Klettern, Kayak, Snow Trips. Unsere größten Trips gingen Richtung Big Sur, Yosemite und Mammoth Lakes – absolute Highlights.

 

Ein wichtiger Tipp: Reisen am Anfang des Semesters planen. Die Wochen werden nach hinten intensiver und zum Schluss wird es stressig.

 

Do’s & Don’ts (auf Basis eigener Fehler & Learnings)

Do’s

 

  • früh um Visumstermin kümmern
  • Professional Courses wählen
  • Excursion Club beitreten
  • Zimmer niemals blind bezahlen
  • Orientation Events mitnehmen
  • Reisen eher früh als spät
  • Mietwagen erst ab 21 – aber lohnt sich

 

Don’ts

 

  • Wohnungssuche auf den letzten Monat schieben
  • darauf hoffen, Academic Courses garantiert zu bekommen
  • Outdoor-Trips bis Quarter-Ende aufschieben

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Persönlich & fachlich

Fachlich war es eine Ergänzung zu meinem Informatik-Studium, kein Ersatz. Aber genau das fand ich gut. Ich habe effizienter gearbeitet, präsenter kommuniziert und deutlich bewusster reflektiert. Das Branding-Projekt hat mich gezwungen, über mein eigenes Profil nachzudenken – etwas, das man im STEM-Studium selten macht.

 

Persönlich war das Auslandssemester Gold wert: neue Freundschaften, neue Perspektiven, und eine Selbstständigkeit, die man in Deutschland schwer lernt.

 

Fazit

UCSB war für mich der perfekte Mix aus hochwertigem Studium, Outdoor-Lifestyle und einer internationalen Community, die jeden Tag spannend gemacht hat. College Contact war dabei ein wichtiger Enabler – ohne die Beratung hätte ich wahrscheinlich nicht einmal gewusst, dass UCSB für Free Mover offen steht. Wer Kalifornien und Uni kombinieren will: UCSB ist eine sehr gute Wahl.