16 Jan 2019
Von München nach Cardiff und wieder zurück

MSc in Global Governance an der USW

Autor: Layla Nieden

Daniela absoliverte den Master of Science in Global Governance an der USW.

Absolventin Daniela beschreibt den Master of Science in Global Governance an der University of South Wales wie eine Reise - nicht nur von München in die walisische Hauptstadt Cardiff, sondern vor allem auch zu sich selbst. Auf dieser Reise begleitet wurde sie von Studierenden aus aller Welt sowie von herausragenden Professoren und Experten mit langjähriger Erfahrung in der internationalen Politik.

Nur ein Jahr später kommt Daniela mit einem vollgepackten Koffer zurück: Sie hat ihren mit Auszeichnung bestandenen Master im Gepäck und ist um viele prägende Erfahrungen, neue Freundschaften sowie um theoretisches und praktisches Wissen zu den Themen Human Rights Law, Anti-Slavery Policies und Global Governance reicher. Durch ihre Professorin und Studiengangsleiterin Dr. Bela Arora hat die Münchnerin ein riesiges internationales Netzwerk in Wales aufgebaut und ist selbst zur Aktivistin geworden. Danielas Ziel: Das Thema „Modern Slavery“ in der deutschen Öffentlichkeit stärker in den Fokus zu rücken.


 

„Es war genau das Fach, das ich immer studieren wollte. Ich mag den Bezug zur realistischen Wirtschaft, aber auch die soziale Komponente ist mir wichtig.“

Die USW bietet das größte Hydra Simulation Centre in ganz Europa.

Aber zurück zum Anfang: Während ihres BWL-Bachelorstudiums an der University of South Wales merkte Daniela, dass ihr reine Wirtschaftstheorien zu wenig menschlich waren. Der Master im Fach „Global Governance“ klang daher wie für sie gemacht. „Es war genau das Fach, das ich immer studieren wollte. Ich mag den Bezug zur realistischen Wirtschaft, aber auch die soziale Komponente ist mir wichtig. Da der Master eine Kombination aus beidem bietet, fand ich den Master sehr interessant,“ erzählt sie uns begeistert.

Gerade der hohe Praxisbezug des Studiengangs hat Daniela überzeugt: „Ich finde diesen Master super, weil er sehr praxisbezogen ist und es im Studium nicht nur um die blanke Theorie geht. So habe ich einfacher gelernt.“ An der USW gibt es zum Beispiel das größte Hydra Simulation Centre in ganz Europa in dem Studierende im Fach Security Challenges einen Polizeieinsatz nachstellen müssen. „Wir mussten unterschiedliche Aufgaben in dem Command Room und den kleineren Outbreak Rooms lösen und wurden dabei von Professoren und Menschen aus der Praxis beobachtet. Das war sehr spannend!“


„Rein akademische Professoren sind in dem Master eher eine Seltenheit“

Dr. Bela Arora mit ihren Absolventen bei der Graduation - durch ihr breites Netzwerk durfte Daniela zahlreiche Experten mit praktischer Erfahrung kennenlernen.

Ein riesiges Plus sieht Daniela auch im umfangreichen internationalen Netzwerk von Studiengangkoordinatorin Dr. Bela Arora. Durch ihre 15 Jahre Erfahrung im Bereich der Internationale Beziehungen kennt Dr. Arora zahlreiche Fachexperten, die sie als Dozenten und Gastreferenten für die Kurse des Studiengangs auswählt. „Rein akademische Professoren sind in dem Master eher eine Seltenheit“, berichtet uns Daniela. So ist zum Beispiel der Dozent für Human Rights Law ein praktizierender Menschenrechtsanwalt und der Dozent für Disaster Management ein Krankenpfleger, der bereits für viele Kriseneinsätze im Ausland war.

Auch die hochkarätigen Persönlichkeiten, die Bela regelmäßig zu Vorträgen an die USW einlädt, inspirierten Absolventin Daniela und motivieren sie dazu, die Welt ein bisschen besser machen zu wollen. Daniela hatte die Chance, eine Master Class mit Lolita Jackson vom Mayor’s Office New York und mit Peter Hain, Politiker der Labour Party im Britischen Parlament zu besuchen: „Mich mit diesen hochstehenden Personen ganz normal unterhalten zu können, war eine ganz besondere Erfahrung. Vor allem Marissa Jackson hat mich sehr beeindruckt, da sie sich als Afroamerikanerin von ganz unten an diese hohe Position geboxt hat. Peter Hain hat uns sogar einen Negotiation-Workshop gegeben - so eine einmalige Gelegenheit bieten nur wenige Studiengänge“.


„Ich war bei einer Master Class im UN World Food Program in London und habe bei einer Reise nach Brüssel eine Führung durch die UNO und die NATO mitgemacht.“

Field Trips nach London, Brüssel, New York und Washington - der Msc in Global Governance bietet euch spannende Einblicke in Internationale Organisationen.

Als weiteres Highlight des internationalen Studiengangs hebt Daniela die Study Trips zu europäischen und internationalen Organisationen hervor, die im Laufe des Studiums stattfinden. „Ich war bei einer Master Class im UN World Food Program in London und habe bei einer Reise nach Brüssel eine Führung durch die UNO und die NATO mitgemacht. Es war sehr spannend zu sehen, wie diese Institutionen arbeiten. Wir konnten uns sogar mit Experten der NATO in einem Café treffen und die Referenten zu ihrer Arbeit in einem ganz persönlichen Umfeld befragen.“ Ein ganz besonderer Trip war für Daniela auch die zehntägige USA-Reise nach New York und Washington zur Besichtigung der UN und des Weißen Hauses.


„Bela gestaltet das Fach sehr aktiv und gibt uns die Möglichkeit sich für das Thema Modern Slavery zu engagieren.“

Danielas Engagement hat sich bewährt - sie hat ihren Master mit Auszeichnung bestanden.

Das von Dr. Arora unterrichtete Fach Modern Slavery. „Dr. Arora gestaltet das Fach sehr aktiv und gibt uns die Möglichkeit, uns für das Thema zu engagieren. Man muss darauf vorbereitet sein, dass dieses Modul einen persönlich sehr verändert, da man viele schlimme Einzelschicksale mitbekommt.“ Da es in Cardiff eine große Community für die Arbeit rund um das Thema Modern Slavery gibt, war Daniela das ganze Jahr über in viele Aktivitäten involviert. Bei ihrem Praktikum in der Charity Bawso hat Daniela Frauen betreut, die Opfer von moderner Sklaverei und Zuhälterei waren. Außerdem hat sie einer Mitarbeiterin im Senat bei der Recherche für den Code of Practice gegen Labour Exploitation geholfen.


„Das war eines der besten Jahre meines Lebens und es hat mich auch persönlich sehr verändert."

Cardiff ist ein super Studienort für alle, die das wilde Wales hautnah erleben möchten.

Kein Wunder also, dass Daniela nach ihrem Studienabschluss selbst aktiv geworden ist und sich ehrenamtlich in München für Flüchtlinge engagiert. „Dr. Arora hat uns gezeigt, dass man so viel ändern kann und Teil einer Bewegung sein muss, um Dinge anzupacken.“ Durch den multidisziplinären Studiengang stehen Daniela viele Türen offen und viele Möglichkeiten, worin sie sich weiterbilden kann. „Das war eines der besten Jahre meines Lebens und es hat mich auch persönlich sehr verändert. Ich habe eine neue Kultur kennengelernt, mich durchgekämpft und als eine von 20 Studierenden den Master mitgeformt. Ich freue mich schon sehr darauf, meine Kommilitonen beim Alumni-Treffen im Sommer wiederzusehen.“



Habt ihr Lust bekommen selbst ein Masterstudium an der USW zu absolvieren? Oder wollt ihr euch zu anderen Studiengängen an der Universität in Wales informieren? Unsere Studienberaterin Rebekka Pietschmann hilft euch gerne weiter. Vereinbart einfach einen kostenlosen Beratungstermin mit ihr.

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