5 Feb
Erfahrungsbericht von Lisa K.

San Diego State University


Stadt: San Diego
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studienrichtung: Umweltwissenschaften, Umweltmanagement
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 08/2023 bis 12/2023
Heimathochschule: Pforzheim HS

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Bewerbungsprozess

Der Bewerbungsprozess war sehr einfach und auch schnell. Als ich meine Dokumente College Contact gegeben habe, hatte ich schon zwei Tage später meine Zusage. Ebenfalls hatte ich mit meinem Visum auch keine Probleme, das ging ebenfalls sehr schnell. Ich kann es nur empfehlen, über College Contact das zu machen.

SDSU

Als ich das erste Mal am Campus war, war ich sehr beeindruckt und hatte nicht das Gefühl, dass man dort studiert, sondern eher Urlaubsgefühle. Man sieht, wie die Studenten einfach auf dem Gras herumliegen, auf der Slackline sind oder einfach am Teich mit den Schildkröten sitzen. Und das alles bei Sonnenschein und mit den Palmen. Was einem bewusst sein muss: Unter den internationalen Studenten sind auch sehr viele Deutsche, also hört man sehr oft, wie sich Leute auf Deutsch unterhalten. Aber wenn man möchte, kann man auch sehr leicht mit den Amerikanern ins Gespräch kommen. Sprecht einfach die Amerikaner in euren Kursen an; insgesamt kommt man sehr schnell mit Amerikanern ins Gespräch. Also einfach trauen, und es wird sich auszahlen.

Kurswahl

Die nationalen Studenten haben Vorrang bei der Auswahl der Kurse, aber man hat trotzdem noch eine große Auswahl, und man kommt auch oft von der Warteliste in die Kurse oder man kann direkt die Professoren fragen. Insgesamt kann man immer zu den Professoren gehen, wenn man Probleme hat. Oft bestand Anwesenheitspflicht, und dies floss in die Note ein. Ich hatte meine Kurse so gelegt, dass ich nur Dienstag und Donnerstag am Campus war. Es war vom Niveau etwas leichter als in Deutschland, jedoch arbeitsintensiver. Mir hat dies sehr gut gefallen, dass sich die Note aus mehreren Leistungen zusammengesetzt hat.

Ich hatte folgende Kurse gewählt:

  • GEOG 341 - Feeding the world

  • MGT 357 - MGT 357 Multinational Business and Comparative Management

  • ENV S / SUSTN 100 - Environmental Science

  • JMS 567: Artificial Intelligence and Strategic Decision Making

Ich kann alle Kurse sehr empfehlen. Es gibt auch Special Courses. Diese werden nur für internationale Studenten angeboten, daher sind auch in diesen Kursen sehr viele Deutsche.

So haben sich die Noten aus den Kursen zusammengesetzt.

  • GEOG 341: unangekündigte Quizze, Midterm, Final Exam, 1 Hausarbeit

  • MGT 357: 2 Präsentationen, 3 Klausuren

  • SUSTN 100: wöchentliches Quiz, Midterm, 1 Hausarbeit, 3 Gruppenarbeiten

  • JMS 567: Wöchentliche Gruppenarbeit (während der Vorlesung), wöchentlich einen Kommentar zu einem Artikel schreiben, 2 Präsentationen.

Das hört sich jetzt alles etwas viel an, aber wenn man sich einmal eingefunden hat, dann ist der Arbeitsaufwand gar nicht mehr so hoch, und es gibt Wochen, in denen es ruhiger ist, und dann Wochen, wo es etwas zeitintensiver ist. Jedoch hatten wir immer genug Zeit, um San Diego und die Gegend zu erkunden.

Finanzen

Ich hatte eine Kreditkarte von Barclays und auch noch eine Debitkarte bei WISE gemacht. Es hat sich als sehr gut herausgestellt, wenn man zwei Karten hat. Daher kann ich dies sehr empfehlen. Bei Barclays hatte ich eine Gebühr von 3 Dollar, wenn man etwas abheben wollte. Man kann sich auch Gedanken machen, ob man bei der Bank an der Hochschule ein Konto abschließt. Das hatte eine Freundin gemacht, und das hatte sich auch zum Vorteil gezeigt, da wenn wir online etwas bestellt hatten, konnten wir es nur abschließen, wenn wir ein amerikanisches Konto hatten, und auch bei der Überweisung der Miete hätte man keine Gebühren gehabt. In den USA ist es generell einfacher, mit Karte zu zahlen.

Wohnen

Vorab: Es ist sehr teuer in San Diego zu leben. Es gibt zwei Gegenden, zwischen denen man sich entscheiden muss: zum einen die College Area und zum anderen Pacific Beach. Jeder muss seine eigene Präferenz finden. Die College Area bietet folgende Möglichkeiten: direkt am Campus, Fitnessstudio (das ist sehr schön und die Kursangebote sind auch sehr zahlreich), Pools und man kann einfach den schönen Campus direkt genießen. Bei Pacific Beach hat man die Nähe zum Strand, Bars und eine lebendige Atmosphäre. Ich persönlich hatte mich für die College Area entschieden, da ich nicht ca. 30 Minuten zur Hochschule fahren wollte. Ich hatte ein geteiltes Zimmer und insgesamt eine 6er WG mit Amerikanern. Mir hat dies sehr gut gefallen und würde mich auch wieder dafür entscheiden.

Auto

Ein Auto würde ich auf jeden Fall empfehlen, da die öffentlichen Verkehrsmittel nicht gut ausgebaut sind, und es eigentlich immer sehr viel länger dauert als mit dem Auto. Ich hatte die Möglichkeit, das Auto mit zwei Freunden zu teilen. Wir hatten uns das Auto bei "Dirt Cheap Car Rentals" gemietet (http://www.dirtcheaprentacar.com/).

Freizeit

Es gibt so viele Möglichkeiten, und es wird euch auf gar keinen Fall langweilig. Hier ein paar Auflistungen: Während Thanksgiving hat man eine gute Möglichkeit, längere Zeit zu verreisen. Viele sind in dieser Zeit nach Mexiko oder nach Hawaii gereist. Wenn ihr viele Nationalparks besuchen solltet, würde sich der jährliche Pass empfehlen; ab 3 besuchten Nationalparks lohnt es sich. Es gibt sehr viele Freizeitaktivitäten, und die Erfahrungen und Möglichkeiten sind unglaublich.
Empfehlungen:

  • Hop on/Hop off Bus tour (Um einen ersten Überblick zu erhalten)

  • Torrey Pines National Reserive

  • USS Midway Museum

  • Del Mar

  • Liberty Public Mark

  • Pumpkin Patch

  • Kate Session Park

  • Coronado

  • Seaport Village

  • Little Italy – Mittwoch und Samstag ist ein Farmers Market

  • La Jolla

  • Balboa Park

  • Sunset Cliffs

  • Julian – 3 Sisters Waterfall

  • Anza Borrega Dessert

  • Tijuana

  • LA

  • Las Vegas

  • Grand Canyon

  • Seattle

  • San Francisco

  • Orange County

Fazit

Das war eine unglaublich tolle Zeit, und ich würde es sofort wieder machen. Wenn Du gerade noch überlegst, ob du es machen sollst, dann mach es! Man bereut immer nur die Dinge, die man nicht macht. Ich denke auch, es ist egal, wo man sein Auslandssemester macht, Hauptsache man macht eins. Und wenn du es gerne noch in einer tollen Stadt mit tollem Wetter machen möchtest, kann ich definitiv San Diego empfehlen.

Falls du noch Fragen hast, kannst du dich gerne bei mir melden (Anmerkung der Redaktion: Bitte Kontakt über beratung@college-contact.com erfragen).