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Hawai'i Pacific University
Erfahrungsbericht

von Sissy H.

08
Apr.
2026

Informationen

Hochschule: Hawaii Pacific University
Stadt: Honolulu
Land: USA
Studienrichtung: Business Administration
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 08/2025 bis 01/2026
Heimathochschule: Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

Bewertungen

Hochschule:
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Studieninhalte:
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Studienbedingungen:
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Freizeit:
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Spaß:
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Gesamtbewertung:
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Fotos (5)

Mein Auslandssemester an der Hawaii Pacific University (HPU) in Honolulu absolvierte ich von August bis Januar im Rahmen meines Bachelorstudiums der Immobilienwirtschaft.

 

Von Anfang an war für mich klar, dass ich internationale Erfahrung sammeln möchte. Hawaii bot dabei eine einzigartige Kombination aus akademischer Weiterbildung, interkulturellem Austausch und Lebenserfahrung. Besonders die Verbindung aus US-College-System, internationalem Umfeld und der besonderen Lage im Pazifik hat mich sofort angesprochen. Für mich war dies die Gelegenheit, Studium und persönliche Entwicklung optimal zu verbinden.

 

Bewerbung

Die Bewerbung über College Contact verlief strukturiert und transparent. Alle Schritte waren klar beschrieben, Fristen gut nachvollziehbar, und bei Rückfragen erhielt man stets schnelle Antworten.

 

Man musste ein Motivationsschreiben, Lebenslauf und offizielle Studienunterlagen einreichen, teilweise auch englische Sprachtests. Für mich war der Prozess zwar aufwendig, aber gut planbar. Die transparente Kommunikation und die Hilfestellungen erleichterten die Vorbereitung erheblich. Auch organisatorisch, etwa bei der Beantragung von Visa, Versicherungen und Unterkunft, war die Unterstützung von College Contact hilfreich und praxisnah.

 

Ankunft

Nach meiner Ankunft in Honolulu fiel sofort auf, dass der Alltag hier anders strukturiert ist als in Deutschland. Die Menschen wirken entspannter und offener, was die Eingewöhnung deutlich erleichterte. Die ersten Tage nutzte ich, um die Stadt zu erkunden, wichtige Einrichtungen wie Supermärkte und Banken zu finden und erste Kontakte zu knüpfen.

Studium

Die HPU selbst ist keine klassische Campus-Universität, sondern ihre Gebäude sind über Downtown Honolulu verteilt. Das bedeutet, dass man während des Studiums mitten im Stadtleben ist. Diese dezentrale Struktur erfordert eine gewisse Selbstorganisation, bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit, sich früh an eine städtische Lebensumgebung anzupassen.

 

Akademisch belegte ich verschiedene Bachelor-Kurse im Bereich Business und Management.

 

Ein wesentlicher Unterschied zum Studium in Deutschland ist das System der kontinuierlichen Leistungsbewertung. Neben Midterms und Finals gibt es regelmäßige Abgaben, Präsentationen, Gruppenarbeiten und aktive Mitarbeit im Unterricht. Dieses System sorgt dafür, dass Studierende kontinuierlich am Stoff arbeiten, was die Auseinandersetzung mit den Inhalten intensiviert, und ein regelmäßiges Feedback ermöglicht. Anfangs war es ungewohnt, nicht nur eine große Abschlussprüfung zu haben, sondern regelmäßig kleinere Aufgaben bearbeiten zu müssen, doch im Rückblick empfand ich dieses System als sehr effektiv für das Lernen.

 

Die Kurse waren insgesamt praxisnah ausgerichtet. Fallstudien, Gruppenprojekte und Präsentationen standen im Vordergrund. Dies fördert nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern auch Fähigkeiten wie Teamarbeit, Kommunikation und Problemlösung. Besonders die Gruppenarbeiten erleichterten den Kontakt zu internationalen Studierenden, wodurch man schnell ein Netzwerk aufbauen konnte. Die Professoren waren offen, zugänglich und unterstützend, was die Lernatmosphäre angenehm gestaltete. Diskussionsrunden und praktische Aufgaben ermöglichten eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen und förderten interaktive Lernprozesse.

 

Unterkunft und Alltag

Untergebracht war ich über Airbnb in einer Wohngemeinschaft in Waikiki. Die Lage war ideal: kurze Wege zur Universität, gleichzeitig direkter Zugang zu Strand und Freizeitangeboten. Waikiki ist zwar touristisch geprägt, bietet jedoch vielfältige Möglichkeiten, den Alltag auf Hawaii zu erleben. Die Unterkunft in einer WG erleichterte den Austausch mit anderen Studierenden und half, sich schneller einzuleben. Gleichzeitig lernte ich, den Alltag eigenständig zu organisieren, etwa beim Einkaufen, Kochen oder der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

 

Das Busnetz in Honolulu ist gut ausgebaut, ein Auto bietet jedoch zusätzliche Flexibilität, insbesondere für Ausflüge zu entfernteren Inselgebieten.

 

Die Lebenshaltungskosten auf Hawaii sind im Vergleich zu Deutschland deutlich höher. Miete, Lebensmittel und Freizeitaktivitäten können schnell ins Gewicht fallen. Daher ist eine frühzeitige und realistische Budgetplanung entscheidend. Ich habe versucht, Kosten zu reduzieren, indem ich selbst gekocht habe, öffentliche Verkehrsmittel nutzte und Freizeitaktivitäten bewusst plante. Gleichzeitig bietet das Umfeld zahlreiche Möglichkeiten für kostenfreie oder kostengünstige Aktivitäten, etwa Wandern, Strandbesuche oder öffentliche Veranstaltungen.

 

Freizeit

Die Freizeitmöglichkeiten auf Hawaii stellen einen wesentlichen Mehrwert des Semesters dar. Die Insel bietet eine enorme Vielfalt an Naturerlebnissen – von Stränden über Wanderungen bis hin zu beeindruckenden Landschaften. Persönliche Highlights waren Wanderungen auf Diamond Head und Koko Head, Ausflüge zur North Shore sowie entspannte Tage am Strand. Solche Erfahrungen tragen wesentlich zur persönlichen Erholung, zum kulturellen Verständnis und zur Verbindung von Studium und Freizeit bei.

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Ein weiterer Vorteil war das internationale Umfeld an der HPU. Studierende aus aller Welt fördern den interkulturellen Austausch, erweitern den Horizont und geben Einblicke in unterschiedliche Lern- und Denkweisen. Der Austausch im Unterricht, in Gruppenarbeiten und auch in der Freizeit ermöglichte es mir, neue Perspektiven auf wirtschaftliche Zusammenhänge und Projektentwicklung zu gewinnen. Viele Kontakte bestehen über das Semester hinaus, wodurch langfristige Netzwerke entstanden sind.

 

Fazit

Das Auslandssemester förderte nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch persönliche Weiterentwicklung. Man lernt, selbstständiger zu agieren, flexibel auf neue Situationen zu reagieren und aus der eigenen Komfortzone herauszutreten. Die Praxisnähe der Kurse, kombiniert mit internationalen Perspektiven, bot wertvolle Impulse für meine weitere akademische und berufliche Laufbahn. Gleichzeitig stärkte die Organisation des Alltags – von Unterkunft über Transport bis Freizeitplanung – die eigene Eigenverantwortung und Planungskompetenz.

 

Rückblickend war das Auslandssemester an der HPU eine der wichtigsten Entscheidungen meines Studiums. Die Kombination aus akademischer Weiterbildung, internationalem Austausch, interkulturellem Umfeld und einmaliger Naturkulisse machte die Erfahrung besonders wertvoll. Trotz der finanziellen Aufwendungen überwiegen die gewonnenen Kenntnisse, persönlichen Entwicklungen und Erfahrungen deutlich. Ich würde diese Entscheidung jederzeit wieder treffen und empfehle ein Auslandssemester insbesondere Studierenden, die neue Perspektiven sammeln, internationale Kontakte knüpfen und Studium mit einzigartigen Erfahrungen verbinden möchten.