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University of California, Santa Barbara
Erfahrungsbericht

von Luisa S.

13
März
2026

Informationen

Hochschule: University of California, Santa Barbara
Stadt: Santa Barbara
Land: USA
Studienrichtung: Lehramt
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 09/2025 bis 12/2025
Heimathochschule: Universität Koblenz-Landau

Bewertungen

Hochschule:
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Studieninhalte:
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Studienbedingungen:
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Freizeit:
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Spaß:
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Gesamtbewertung:
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Fotos (9)

Ich habe meinen Bewerbungsprozess im Januar 2025 mit einer Beratungsanfrage gestartet, da ich anfangs noch gar nicht wusste, welche Unis überhaupt für mich infrage kommen. Nach einem informativen Gespräch mit College Contact habe ich mich, auch dank der zahlreichen Erfahrungsberichte und Informationen auf der Website von College Contact, im März dazu entschieden, mich an der University of California, Santa Barbara (UCSB) zu bewerben. Da man bei anderen Erfahrungsberichten liest, dass andere Studenten sich teils schon bis zu einem Jahr im Voraus bewerben, war ich erst etwas verunsichert, kann aber sagen: auch mit sechs Monaten Zeit vor Ausreise (wie in meinem Fall) hat alles sehr gut funktioniert. Allerdings sollte man sich möglichst frühzeitig um einen Visums-Termin kümmern, um bei möglichen Komplikationen noch genügend Puffer zu haben.

 

Der Bewerbungsprozess an sich ist etwas aufwändig, aber dennoch gut machbar. College Contact hilft einem hierbei sehr gut, da sie jederzeit für Fragen (und diese werden vermutlich aufkommen) zur Verfügung stehen und einem eine „Checkliste“ zur Verfügung stellen, mit deren Hilfe man alle wichtigen Unterlagen sammelt und fällige Zahlungen überweist. Zudem werden alle Unterlagen, bevor man sie an die jeweilige Hochschule schickt, von College Contact noch einmal überprüft, was einem ein gutes Gefühl gibt.

Studium/UCSB

An der UCSB hat man im Vorfeld Einsicht in die zum jeweiligen Semester angebotenen Kurse. Jedoch kann man sich für die Academic Kurse erst vor Ort bewerben, indem man zur ersten Veranstaltung erscheint und die Dozierenden anspricht. Diese müssen Formulare ausfüllen, welche benötigt werden, um vom International Office zu den Kursen zugelassen zu werden. Jedoch ist nicht garantiert, dass man in seinen Wunsch-Kursen zugelassen wird, sodass ich mich dazu entschieden habe, zu fünf bis sechs Einführungs-Veranstaltungen zu gehen. Im Endeffekt wurde ich zu all meinen Wunsch-Kursen zugelassen, daher muss man sich gar nicht allzu sehr stressen, wenn man nicht auf Anhieb drei Kurse findet. Ein kleiner Tipp auch hier: teilweise sind Kurse online schon als voll angegeben. Geht trotzdem hin und sprecht die Dozierenden an! Oftmals findet sich noch ein Platz oder jemand anderes meldet sich noch ab, sodass ihr auf die Warteliste gesetzt werdet.

 

Wie oben bereits genannt, bietet die UCSB sogenannte „Academic“, aber auch „Professional“ Kurse an. Aufgrund meiner Studienrichtung (Lehramt), sowie meiner Fächerkombination (Englisch und Geographie) kamen für mich Professional Kurse jedoch nicht infrage und ich entschied mich für Academic Kurse. Diese sind, wie ich vor Ort erfuhr, größtenteils von Amerikanern und weniger von Internationals besucht und vom Arbeitsaufwand und Niveau vergleichbar mit den Kursen meiner deutschen Uni, weshalb man mit wöchentlichen Assignments und Abgaben, die entsprechend auch einiges an Zeit in Anspruch nehmen, rechnen sollte! Das Kursangebot ist wahnsinnig breit gefächert und mit Sicherheit ist für Jeden etwas dabei!

 

Besonders toll fand ich, dass viele Kurse von der UCSB an meiner Heimat-Uni nicht angeboten werden und dadurch konnte man auch in ganz andere Fachrichtungen schnuppern und für sich etwas mitnehmen. Ich entschied mich schließlich für die Kurse „Mental Health and Well-being“, „Culture, Development, and Education“, sowie „Gothic Literature“. Alle Kurse fanden zweimal wöchentlich statt und waren komplett auf die Interaktion Studierender untereinander ausgelegt. Dadurch kommt man recht schnell mit den anderen Studierenden, welche oftmals super offen und freundlich sind, in Kontakt und fühlt sich weniger ausgeschlossen. Die Dozierenden sind ebenfalls sehr aufgeschlossen und, wie ich es empfunden habe, persönlicher, bzw. nahbarer als Dozenten in Deutschland.

 

Zudem bietet die UCSB wahnsinnig viele tolle Events und Clubs an, die man in seiner Freizeit besuchen kann. Auch hier ist das Angebot so hoch, dass garantiert für Jeden etwas dabei ist. Über den „Excursion Club“ beispielsweise kann man Surfbretter ausleihen, aber auch coole Exkursionen starten. Auch ich war bei Ausflügen dabei und habe dadurch Orte gesehen, an die ich ohne Auto vermutlich sonst nie gekommen wäre und habe außerdem supernette andere Internationals und Amerikaner kennengelernt.

Unterkunft/Isla Vista

Die Unterkunftssuche gestaltete sich etwas schleppend, aber dennoch am Ende gut machbar. Unter $1000 wird man vermutlich nichts finden und für ein Einzelzimmer muss man Glück haben und schnell sein. Ich bin letztendlich auf Facebook fündig geworden. Dort gibt es, meiner Meinung nach, die meisten Angebote für Zimmer in Uni-Nähe (natürlich sollte man vor „Scams“ aufpassen). Mein Zimmer lag in traumhafter Lage mit Blick auf das Meer in Isla Vista. Dort wohnen die meisten Studenten der UCSB (und auch generell nur Studenten), weshalb es sich nach einer eigenen Community anfühlt, in der man oft auf den Straßen und generell draußen unterwegs ist. Zudem gibt es Cafes, einen 7/11, kleinere Lebensmittelläden und einige „Food Spots“. Allerdings sollte einem bewusst sein, dass es auch viele Partys und dementsprechend laute Musik in Isla Vista gibt. Vor allem auf DP, wo ich wohnte, und in den angrenzenden Straßen finden jedes Wochenende Partys statt und die Straßen sind voll. Allerdings enden die Partys um 0 Uhr, also auch wenn man nicht gerne feiert, wird man sich in Isla Vista wohlfühlen.

Freizeit- und Ausflugsmöglichkeiten

Den Freizeit- und Ausflugsmöglichkeiten sind meiner Meinung nach in und um Isla Vista/Santa Barbara keine Grenzen gesetzt. Das Wetter ist fast das ganze Jahr über optimal, der Strand ist in der Nähe und, wer gerne wandert, kann in die Berge fahren. Zwar ist vieles etwas schwieriger zu erreichen ohne Auto, allerdings gibt es durchaus Möglichkeiten, mit dem Fahrrad (was man sich auf jeden Fall ausleihen/kaufen sollte!) oder mit dem Bus die Gegend zu erkunden. Ich habe öfter mit meinen Freunden ein Auto gemietet und wir haben tolle Aussichtspunkte genossen oder sind einfach an der Küste entlang zu Malls oder schönen Küstenstädtchen gefahren. Dies ist zwar nicht ganz günstig, aber wenn man sich den Preis mit mehreren Personen teilt, lohnt es sich auf jeden Fall.

 

Außerdem bietet die Uni, wie oben bereits erwähnt, den „Excursion Club“ an. Diese bieten wöchentlich tolle Outdoor-Aktivitäten an. Ich bin mit zu den „Hotsprings“ gewandert und habe tolle Amerikaner und Internationals kennengelernt. Außerdem haben viele Amerikaner ein Auto und nehmen einen gerne mit zu den Ausflügen. Santa Barbara an sich ist auch immer einen Ausflug wert. Die Innenstadt ist sehr schön, mit vielen kleinen Geschäften, die zum Bummeln einladen, oder einem Markt, auf dem viele handgemachte Produkte verkauft werden. Auch abends kann man entspannt in Bars oder Pubs gehen und mit einem Partybus zurück nach Isla Vista fahren.

 

Zudem liegt Santa Barbara geographisch günstig, sodass man mit einem Shuttle gut zum LAX angebunden ist oder generell Städte- und Nationalpark-Trips planen kann. Mich hat es beispielsweise nach LA, San Diego, Las Vegas, Hawaii oder zum Joshua Tree Nationalpark verschlagen. Wenn man sich mit anderen Internationals oder Reiselustigen zusammentut, lassen sich die Trips gut und nicht unbedingt teuer über ein Wochenende oder Feiertag realisieren. Macht unbedingt einen Road-Trip während eurer Zeit! Es fühlt sich wirklich wie in den Filmen an und die Szenerie und Natur in Kalifornien ist superschön und abwechslungsreich.

Wichtige Tipps:

–       sich frühzeitig um Visums-Termin und um Bleibe kümmern
–       sich, gerade bei Academic Kursen, nicht darauf verlassen, in alle Wunsch-Kurse reinzukommen, sondern nach Alternativ-Kursen Ausschau halten
–       zu den von der Uni organisierten Einführungsveranstaltungen gehen
–       sich ein Fahrrad leihen/kaufen
–       Road-Trips machen
–       einem Club an der Uni beitreten
–       sich bei Target oder anderen Supermärkten anmelden und Punkte sammeln – man kann dadurch gut sparen

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