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San Diego State University
Erfahrungsbericht

von Julian K.

10
Feb.
2026

Informationen

Hochschule: San Diego State University
Stadt: San Diego
Land: USA
Studienrichtung: Wirtschaftsinformatik
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 08/2025 bis 12/2025
Heimathochschule: CBS International Business School

Bewertungen

Hochschule:
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Studieninhalte:
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Studienbedingungen:
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Freizeit:
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Spaß:
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Gesamtbewertung:
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Fotos (5)

Ich habe mein Auslandssemester im fünften Semester meines Bachelorstudiums an der San Diego State University (SDSU) in Kalifornien verbracht. Ich war dort im Fall Semester und es war eine großartige Zeit, die ich jedem nur empfehlen kann. Schon vor meiner Abreise habe ich mich sehr auf diesen Abschnitt meines Studiums gefreut, da ein Auslandssemester für mich schon lange ein persönliches Ziel war.

 

Unterkunft

Die meisten internationalen Studierenden an der SDSU wohnen in Campusnähe, entweder in Studentenwohnanlagen oder in selbst organisierten Wohngemeinschaften in gemieteten Häusern. Ich würde dringend empfehlen, sich frühzeitig um eine Unterkunft oder ein WG-Zimmer zu kümmern, da freie Plätze sehr schnell vergeben sind und die Nachfrage besonders vor Semesterbeginn sehr hoch ist.

 

Ich selbst habe in einer WG mit drei amerikanischen Studierenden im Studentenwohnkomplex „The Rive“ gewohnt. Ich habe mir ein Schlafzimmer geteilt, was in den USA sehr üblich ist und mir geholfen hat, mich schnell in das amerikanische Studentenleben zu integrieren. Durch das Zusammenleben hatte ich von Anfang an Kontakt zu Einheimischen und konnte meinen Alltag direkt auf Englisch gestalten.

 

Gasthochschule und Campus

Ich wohnte etwa 20 bis 25 Gehminuten vom Campus entfernt und konnte entweder zu Fuß gehen oder den Shuttlebus nutzen, der regelmäßig von meiner Unterkunft zur Universität fuhr. Meistens bin ich gelaufen, da der Weg unabhängig von der Jahreszeit immer angenehm und sonnig war und ich den Spaziergang als guten Ausgleich zum Uni-Alltag empfand.

 

Der Campus der SDSU ist sehr groß und hervorragend ausgestattet. Es gibt ein eigenes Fitnessstudio sowie Fußball-, Football- und Tennisanlagen. Besonders morgens hatte ich beim Überqueren des Campus oft den Eindruck, wie lebendig und dynamisch das Studentenleben an einer amerikanischen Universität ist. Zusätzlich gibt es zahlreiche Lernbereiche, Cafés und Grünflächen, die zum Verweilen einladen.

Die SDSU bietet durch das Global Campus Team eine gute Unterstützung für internationale Studierende, die bei Fragen jederzeit erreichbar sind. Etwas schwierig fand ich allerdings die Kursanmeldung. In der ersten Woche müssen die Kurse gewählt werden, wobei internationale Studierende erst nach den amerikanischen Vollzeitstudierenden registriert werden. Dadurch kann es passieren, dass manche Kurse bereits voll sind. Zusätzlich findet die Kursanmeldung um Mitternacht statt, was für Studierende aus Europa etwas ungewohnt sein kann.

 

Es besteht die Möglichkeit, sich auf Wartelisten setzen zu lassen und darauf zu hoffen, dass in den ersten Wochen Plätze frei werden, wenn andere Studierende Kurse abwählen. Meiner Meinung nach könnte dieses System verbessert werden. Trotzdem konnte ich die meisten meiner Wunschkurse belegen und war insgesamt mit meiner akademischen Erfahrung zufrieden. Die Lehrveranstaltungen waren praxisnah gestaltet und unterschieden sich teilweise deutlich vom deutschen Universitätssystem.

 

Studentenleben und Freizeit

Das Studentenleben an der SDSU ist wirklich großartig. Es gibt unglaublich viele Freizeit- und Aktivitätsmöglichkeiten, sodass einem kaum langweilig wird. Neben allem, was der Campus zu bieten hat, wie Fußball, Fitnessstudio, ein Pool mit Whirlpool, Tennisplätze, ein Bowlingcenter sowie Football- und Basketballspiele, hat auch die Stadt San Diego sehr viel zu bieten. Es gibt wunderschöne Strände, und in Pacific Beach findet man viele Bars, die abends zu Clubs werden, sowie überall sehr gutes mexikanisches Essen.

 

Ich kann nur empfehlen, die tolle Lage San Diegos zu nutzen und so viele Ausflüge wie möglich zu machen. Beliebte Reiseziele sind Los Angeles, Las Vegas, Hawaii, Mexiko, San Francisco und natürlich die vielen Nationalparks in der Umgebung. Diese Reisen haben mein Auslandssemester zusätzlich bereichert und mir die kulturelle Vielfalt der USA nähergebracht.

 

Transport

Der öffentliche Nahverkehr ist eher schlecht ausgebaut, daher würde ich empfehlen, sich für den Alltag und für Ausflüge gemeinsam mit anderen Studierenden ein Auto zu mieten. Besonders für Wochenendtrips oder Einkäufe ist ein Auto sehr praktisch und spart Zeit. Ich kann DirtCheapCarRental empfehlen, dort habe ich selbst ein Auto gemietet und gute Erfahrungen gemacht.

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Kosten

Die USA sind generell teuer, und San Diego hat im Vergleich zu Deutschland besonders hohe Lebenshaltungskosten. Stand 2025 muss man für das F-1-Visum nachweisen, dass man selbst oder die Eltern mindestens 18.000 US-Dollar für das Auslandssemester zur Verfügung haben. Das ist ungefähr der Mindestbetrag, mit dem man als Free Mover planen sollte.

 

Die monatliche Miete liegt je nach Lage und ob man ein Einzel- oder Doppelzimmer hat zwischen 1.100 und 1.800 US-Dollar. Die Studiengebühren betragen einmalig etwa 7.200 US-Dollar. Für Essen und Freizeitaktivitäten sollte man mit rund 1.000 US-Dollar pro Monat rechnen, Reisen nicht mit eingerechnet. Für ein Auto habe ich etwa 1.300 US-Dollar für drei Monate bezahlt, wobei sich die Kosten gut auf mehrere Personen aufteilen lassen. Insgesamt sollte man sich bewusst sein, dass ein Auslandssemester in den USA eine große finanzielle Investition darstellt.

 

Fazit

Ich kann San Diego allen empfehlen, die sonniges Wetter lieben und schon immer einmal die USA erleben wollten. Die größten Nachteile sind die hohen Kosten und die Tatsache, dass man idealerweise 21 Jahre alt sein sollte, wenn man viel feiern gehen möchte. Andernfalls kann es etwas schwierig werden, auch wenn es nicht unmöglich ist. Rückblickend habe ich während meines Auslandssemesters nicht nur fachlich, sondern auch persönlich sehr viel gelernt, insbesondere im Hinblick auf Selbstständigkeit, interkulturelle Kommunikation und persönliche Weiterentwicklung.