19 Nov
Erfahrungsbericht von Johannes S.

University of California Irvine

Stadt: Irvine
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studientyp: Summer Sessions
Zeitraum: 08/2013 bis 09/2013

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Ich habe an der Summer Session der Universität Irvine vom 3.08.2013 bis zum 12.09.2013 teilgenommen. Das Summer-Semester diente mir persönlich mehr zur Abiturvorbereitung. Aus diesem Grund wählte ich die Kurse Mathematik und Englisch.

Studieninhalte

Der Mathekurs war eine sehr gute Wiederholung, da ich schon viele der Themen in der Schule behandelt hatte. Der Kurs ist unterteilt in eine „Lecture“ (Vorlesung) sowie eine „Discussion“(Praxis). Die Beteiligungsmöglichkeiten waren hier aber nicht sehr hoch, da meist der Lehrer an der Tafel die Rechnung anschrieb und dabei selbst vorrechnete.

Der Englisch Kurs für „non-native-speakers“ war mir eine große Hilfe. Mein Englisch, vor allem das Sprechen, sowie mein Vokabular haben sich in den 6 Wochen deutlich verbessert. Der Kurs war wirklich sehr effektiv und ist meiner Meinung nach, für alle die ihre Sprache (auch Dialekt) nochmal verbessern wollen, sehr empfehlenswert.

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Studienbedingungen

Mit zwei großzügig ausgestatteten Bibliotheken, einem Laden (Book Store), in welchem man alles kaufen kann, was man für das Leben an der UCI benötigt, ist die UCI wirklich gut ausgestattet. In dem schön angelegten Park der Universität findet man immer eine leere Bank, auf der man sich entweder erholen oder lernen kann. Wer trotzdem lieber das Innere bevorzugt, kann sich auch in einen der vielen Lernräume zurückziehen.

Auf dem gesamten Uni-Gelände steht einem freies W-Lan zur Verfügung, das sehr hilfreich ist, da überall an der Uni mit dem schulischen Netzwerk (EEE) gearbeitet wird.


Leben

Ich war auf dem Campus im Arroya-Vista-Wohnheim untergebracht, welches sehr zu empfehlen ist, da man so die meisten anderen internationalen Summer Session Studenten um sich hat. Im sonnigen Kalifornien ist das Leben einfach herrlich. Zwischen dem Lernen kann man sich am Pool oder in der tollen Sporthalle eine Auszeit nehmen.

Die Leute sind dort alle sehr nett. Da man meistens mit den internationalen Studenten zusammen ist, ist es wichtig, auch mit den amerikanischen Mentoren zu reden, die für einen zuständig sind. Sie sind sehr freundlich und freuen sich auch riesig, wenn man von seinem Leben außerhalb Amerikas erzählt. Auf diese Weise kommt man noch mehr in Kontakt mit Amerikanern, da das sonst nicht so häufig der Fall ist. Mit ein wenig Glück nehmen sie einen dann auch auf ein amerikanisches Event oder eine Hausparty mit, bei der man Bekanntschaft mit vielen weiteren Studenten der Uni machen kann.

Es besteht die Möglichkeit, an der Uni eine Art Essensgutschein zu erwerben, der einen befähigt, in allen Restaurants auf dem Campus zu essen. Allerdings kann man auch, und das wäre meine Empfehlung, sich selbst versorgen, mit anderen zusammen kochen und ab und an auch einmal in ein amerikanisches oder anderes Restaurant einkehren.

Neben dem Wohnheim befindet sich ein Supermarkt (Albertson), den man zu Fuß in 10 min erreichen und in dem man alles Notwendige einkaufen kann. In den Wohnheimen stehen zudem große Küchen zur Verfügung, welche auch mit Geräten (Backofen, Mikrowelle, Reiskocher…) bestens ausgestattet sind. Allerdings mangelt es ein wenig an Geschirr. Man ist hier selbst für die Ordnung in der Küche zuständig. In den meisten Küchen befinden sich zwar Spülmaschinen, die Tabs hierfür muss man sich jedoch selbst besorgen. Mein Tipp: einfach billiges Geschirr sowie ein Besteckset kaufen, dazu einen Putzlappen und ein Abtrockenhandtuch, welches man dann in seinem eigenen kleinen Küchenschrank verstauen kann. So ist man auf der sicheren Seite, was Vollständigkeit und Hygiene angeht. Man kann dies natürlich auch von zu Hause bereits mitbringen.


Fun

Das Summer Session Office der Uni bietet viele verschiedene Aktivitäten rund um Kalifornien an. Mit dabei und sehr zu empfehlen, die Universal Studios. Des Weiteren gibt es Wochenendausflüge nach San Francisco oder Las Vegas. Natürlich kann man diese Ausflüge auch selbst organisieren. Ein Auto zu mieten ist keine große Sache. Ca. 10 Autominuten (Taxi) vom Campus entfernt, gibt es am Flughafen von Irvine mehrere Autoverleihe, die auch einen kostenlosen Rücktransport anbieten. Es wäre jedoch hilfreich, wenn man 25 oder älter ist, da somit die Automiete günstiger wird. Tipp: Man sollte sich vorab bei dem Autoverleih informieren, ab welchem Alter eine Miete grundsätzlich möglich ist, da dies variiert. Mit dem deutschen Führerschein ist es aber kein Problem ab 18 Jahren zu fahren.

Mit der ID-Card der Uni hat man freien Eintritt zur Sporthalle, die sich direkt neben dem Arroya-Vista Wohnheim befindet. Die Sporthalle ist mit mehreren Fitnessstudios, einem Pool, drei Basketballfeldern sowie weiteren Sportfeldern bestens ausgerüstet. Bälle und sonstige Ausrüstung (Schläger, Handtücher,…) kann man kostenlos leihen.

Ein Muss sind natürlich die ganzen Strände (Malibu, Venice;…)! Zu Kalifornien gehört das Surfen. Wer hiermit noch keine Erfahrung hatte, sollte meiner Meinung nach unbedingt den Surf Kurs, welcher vom Summer Session Office angeboten wird, machen. Surfausrüstung kann man überall an den Stränden ausleihen. Die Wahrscheinlichkeit ist zudem nicht gering das man einen Seelöwen oder Delfinen auf dem Surfbrett begegnet.

Die Summer Session war einfach genial und ein voller Erfolg, denn ich habe sehr viel dazu gelernt, sowohl fachlich als auch menschlich und trotz Summer Session und Lernen hatte ich eine Menge Spaß!


Weitere wichtige Tipps

  • die ID-Card der Uni immer dabei haben (im Book Store einen Schlüsselanhänger mit Kartenhalter kaufen)
  • das Handbuch lesen (schon vor der Reise!)
  • sich ausführlich über Kurse informieren