12 Aug
Erfahrungsbericht von F. R.

San Diego State University

Stadt: San Diego
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studientyp: Sprachkurse
Zeitraum: 01/2013 bis 05/2013

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Zuerst zu College Contact: Man kann wirklich wegen jeder doofen Frage anrufen und wird echt von jedem super nett beraten und betreut. Hier erst mal ein großes Lob. Des Weiteren wird man auch über jegliche andere Umstände hingewiesen, die nicht mit der Uni in Verbindung stehen. Hierzu zählen z.B. die Erledigung des VISA (haltet euch an das Formular, es ist echt super), Gegebenheiten im Land, kulturelle Infos und viele andere Hinweise.
So los ging es! Von Düsseldorf über New York nach San Diego. Kurz zum Flug: Ein großer Koffer geht klar und die restlichen Sachen packt ihr in einen Rucksack und in ein Teil normales Handgepäck, dass reicht dann alle male aus. Ich rate euch auch ein bissel Platz im Koffer zu lassen. In San Diego ist es echt verdammt günstig sich neue Kleidung zu kaufen. Ein kleines Beispiel: Ein Paar Converse Chucks für 20$. Bitte kauft nicht alles auf einmal, ihr seit ein ganzes Semester in San Diego. Ich spreche aus Erfahrung. Ich musste meinem Vater einiges mitgeben, um nicht noch einen Koffer aufgeben zu müssen.
Wenn man dann in San Diego landet, ist mal zuerst mal leicht überfordert. Ich habe zuerst von Deutschland aus ein Hostel gebucht, um ein wenig Sicherheit zu haben. Zum Hostel: Das Bananabungalow ist einfach lustig, man trifft sofort crazy Leute und auch den ein oder andern Studenten. Die ersten Partys finden direkt am Strand statt, hier ist auch das Hostel gelegen. Die Lage ist somit mehr als gut und einfach super zentral. Was man aber auch sagen muss, dass das Hostel nicht so wirklich sauber ist. Mein Vermieter zu dem wir gleich kommen, hat mich darauf hingewiesen alle meine Sachen zu waschen, da ich mir hätte Wanzen einfangen könne.
Vom Hostel aus habe ich mich auf Wohnungssuche begeben. Dies stellte sich als echt einfach heraus. Aber da war ich definitiv ein Einzelfall. Es gab auch Leute die haben so ca. 2 Wochen nach einer akzeptablen Bleibe gesucht. Ich fand meine Wohnung unter der Adresse College Student Housing! Dies könnt ihr mal bei google eingeben und dann suchen. Ich habe diese Seite allerdings über sandiego.craisglist.org gefunden. Hier würde ich euch auch empfehlen zuerst zu suchen. Ich habe explizit nach einer Wohnung ohne deutsch gesucht und hatte auch so ein verdammtes Glück mit zwei Norwegern zusammen zu wohnen, die auch noch beide super nett waren. Die Skandinaver sprechen allgemein ein echt gutes Englisch, also falls ihr die Möglichkeit habt, direkt zuschlagen.
Das Leben in San Diego! Einfach traumhaft! Ich habe in Pacific Beach (PB) gewohnt. Dies kann ich nur jedem empfehlen, der über 21 ist (das Alter zum Trinken in den USA ;) ). Die Leute, die am College gewohnt haben, waren immer von deren Wohnlage überzeugt, sind jedoch immer in PB oder nach Down Town gefahren um dort zu feiern. Mission Beach ist auch ein cooler Spot, liegt direkt an PB.
Zum feiern ist PB richtig geil, hier ist alles verhältnismäßig günstig und man kann überall hingehen, wie man will. Kurze Hose und Kappe geht hier klar! In Down Town ist alles ein wenig feiner und teurer. Hier kann man jedoch auch richtig Spaß haben. Dresscode hier ist allerdings deutlich feiner als in PB.
Reisen: Ich habe es nicht nach San Francisco geschafft, was ich zutiefst bereue und mich noch mal einen Flug nach Kalifornien kosten wird. Alles andere müsst ihr euch aber auch anschauen. Ich war drei mal in LA (einmal reicht), drei mal in Vegas, Palm Springs, Venice, Malibu, Hawaii und natürlich überall in San Diego. Macht auch mal eine Tour mit den Aztec Adventures! Dies war definitiv eine der coolsten Fahrten, die ich gemacht habe in meiner Zeit - Kanu fahren im Balck Canyon! War einfach der Hammer.
Die Uni ist wie aus dem TUI Reisekatalog einfach alles neu und top gepflegt. Das Programm war sehr gut und ich habe viel für meine Englischkenntnisse machen können. Es fällt mir nun deutlich leichter englisch zu sprechen als vorher. Dies lag vielleicht auch daran, dass ich mit zwei Norwegern zusammengewohnt habe, die sehr gutes englisch sprechen. Alle Teacher, die das EAP Programm betreuen, sind hoch motiviert und helfen einem überall weiter. Man lernt jedoch nicht nur englisch, sondern bspw. auch Präsentationen oder freies Sprechen.
San Diego ist teuer, auch wenn man sparen will! Die Amis kommen an euer Geld! Zum einkaufen müsst ihr euch eine Vons Card holen oder wenn ihr mehr braucht fahrt ihr zum Wall Markt.
Alles in Allem: San Diego ist geil und es ist einfach eine geile Entscheidung dort zu studieren. Macht es! Ihr werdet die beste Zeit eures Lebens haben.