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California State University Northridge
Erfahrungsbericht

von Laura W.

06
Feb.
2026

Informationen

Hochschule: California State University Northridge
Stadt: Los Angeles
Land: USA
Studienrichtung: Business / Marketing
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 08/2025 bis 12/2025
Heimathochschule: CBS International Business School

Bewertungen

Hochschule:
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Studieninhalte:
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Studienbedingungen:
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Freizeit:
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Spaß:
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Gesamtbewertung:
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Fotos (13)

Mein Auslandssemester an der California State University Northridge (CSUN) in Los Angeles, das ich über College Contact organisiert habe, war eine der besten Entscheidungen meines Studiums. Es war eine unglaublich bereichernde Zeit, sowohl akademisch als auch persönlich, und ich würde diesen Schritt jederzeit wieder gehen. Das Leben und Studieren in den USA hat mir nicht nur geholfen, mein Englisch deutlich zu verbessern, sondern mir auch viele neue Perspektiven eröffnet, neue Freundschaften ermöglicht und unvergessliche Erlebnisse beschert.

 

Bewerbung

Der Bewerbungsprozess verlief sehr strukturiert und unkompliziert. Die Betreuung war von Anfang an super, und ich fühlte mich während des gesamten Prozesses gut unterstützt. Nach der Nominierung meiner Heimathochschule erhielt ich alle wichtigen Informationen zur Bewerbung an der CSUN per E-Mail und wurde Schritt für Schritt durch die einzelnen Phasen geführt. Ein paar Wochen vor Semesterbeginn gab es ein Online-Meeting für internationale Studierende, bei dem man erste Kontakte knüpfen und Fragen stellen konnte. Insgesamt lief die gesamte Organisation sehr reibungslos, was mir viel Stress erspart hat.

 

Unterkunft

Die Unterkunftssuche in Los Angeles sollte man frühzeitig beginnen, da der Wohnungsmarkt sehr umkämpft ist. Ich entschied mich dafür, in einem Apartmentkomplex nahe des Campus im Stadtteil Northridge zu wohnen. Dort hatte ich mein eigenes Studio, was für mich ein großer Pluspunkt war.

 

Die Lage war ideal, da sowohl der Campus als auch Supermärkte fußläufig erreichbar waren. Zwar ist diese Wohnform teurer als On-Campus Housing, dafür genießt man aber mehr Privatsphäre und Unabhängigkeit. Rückblickend würde ich diese Entscheidung wieder genauso treffen, auch wenn man dafür etwas tiefer in die Tasche greifen muss.

Campus & Kurse

Der Campus der CSUN ist sehr groß, modern und hat viele Grünflächen. Mit über 350 Acres Fläche, zahlreichen Gebäuden, einer großen Bibliothek und vielen Lern- und Aufenthaltsmöglichkeiten findet man immer einen guten Ort zum Lernen. Die CSUN liegt im San Fernando Valley, etwas außerhalb des Zentrums von Los Angeles, ist jedoch gut angebunden.

 

Besonders positiv fand ich die Betreuung vor Ort. Während des gesamten Semesters gab es eine feste Ansprechperson für internationale Studierende, die über WhatsApp erreichbar war. Dadurch konnte man bei Fragen oder Problemen jederzeit unkompliziert Hilfe bekommen.

 

Die Kurswahl erfolgte bereits vor Semesterbeginn online und konnte in den ersten Wochen noch angepasst werden. Besonders praktisch war das sogenannte „Crashing“, bei dem man verschiedene Kurse besuchen konnte, um herauszufinden, welche am besten zu den eigenen Interessen und dem Stundenplan passen.

 

Ich belegte letztendlich die Kurse International Marketing, Digital Marketing, Financial Literacy und Investment Management. Alle Kurse wurden auf Englisch unterrichtet, und internationale sowie amerikanische Studierende studieren gemeinsam. Dadurch fühlte ich mich sehr gut integriert. Die Professorinnen und Professoren waren engagiert, offen für Fragen und sehr zugänglich. Zwei meiner Kurse fanden hybrid statt, die anderen vollständig in Präsenz. Der Arbeitsaufwand war gut machbar, sodass genügend Zeit blieb, um Los Angeles zu erkunden und das Auslandssemester auch außerhalb vom Campus zu genießen.

 

Alltag & Freizeit

Das Studierendenleben an der CSUN ist sehr aktiv. Besonders für internationale Studierende gibt es viele Veranstaltungen, um neue Leute kennenzulernen. Jeden Freitag fand beispielsweise ein „International Get Together“ statt, bei dem internationale und lokale Studierende zusammenkommen konnten. Außerdem wurden zu Beginn des Semesters viele Events zur Orientierung angeboten, darunter auch eine Bustour mit allen Internationals durch Los Angeles, bei der wir Santa Monica, The Grove, den Farmers Market und den Walk of Fame gesehen haben.

 

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Clubs und Sportangebote. Ich selbst war im Tennisclub, was eine tolle Möglichkeit war, schnell Anschluss zu finden. Auch bei anderen College-Sportveranstaltungen zuzugucken gehört definitiv zu den Highlights und vermittelt ein echtes Gefühl für das amerikanische Campusleben.

 

In meiner Freizeit habe ich viel von Los Angeles und der Umgebung erkunden können. Besonders empfehlen kann ich den Besuch des Griffith Observatoriums zum Sonnenuntergang, Wanderungen zum Hollywood Sign, Spaziergänge durch den Echo Park sowie Ausflüge nach Santa Monica und Venice Beach. Ein absolutes Highlight für mich waren außerdem ein Baseballspiel der Dodgers und Basketballspiele der LA Lakers. Darüber hinaus bin ich mit dem Zug nach San Diego gefahren, war in San Francisco, Las Vegas und am Grand Canyon.

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Kosten

Los Angeles ist stark auf Autos ausgelegt. Zwar gibt es Busse und U-Bahn, diese sind jedoch oft umständlich und zeitintensiv. Ich habe hauptsächlich Uber genutzt, was bequem, aber auch relativ teuer ist. Für längere Strecken ist der Zug Amtrak eine sehr gute Alternative. Zu Beginn und am Ende meines Aufenthalts habe ich mir ein Auto gemietet, was deutlich flexibler war. Rückblickend hätte es sich eventuell gelohnt, für die gesamte Zeit ein Auto zu kaufen, allerdings hätte ich dafür einen kalifornischen Führerschein machen müssen.

 

Die Lebenshaltungskosten in Los Angeles sind hoch, vor allem Miete, Lebensmittel und Transport. Auch die Studiengebühren und zusätzliche Kosten für beispielsweise Bücher oder Tennisclub sind nicht zu unterschätzen. Mit guter Planung und Budgetkontrolle war es jedoch gut machbar. Besonders wichtig ist es, sich vorab Gedanken darüber zu machen, wofür man Geld ausgeben möchte und wo Einsparungen möglich sind.

 

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass mein Auslandssemester an der CSUN eine unglaublich wertvolle Erfahrung war, die mich sowohl persönlich als auch akademisch enorm weitergebracht hat. Ich habe nicht nur mein Englisch verbessert, sondern auch an Selbstständigkeit, Offenheit und Selbstvertrauen gewonnen. Allen zukünftigen Austauschstudierenden kann ich nur empfehlen, diesen Schritt zu wagen, offen auf neue Menschen und Kulturen zuzugehen und die Zeit bestmöglich zu nutzen. Das gesamte Erlebnis war absolut lohnenswert und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.