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San Diego State University
Erfahrungsbericht

von Julius M.

01
Juli
2026

Informationen

Hochschule: San Diego State University
Stadt: San Diego
Land: USA
Studienrichtung: BWL
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 01/2026 bis 05/2026
Heimathochschule: Frankfurt School of Finance

Bewertungen

Hochschule:
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Studieninhalte:
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Studienbedingungen:
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Freizeit:
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Spaß:
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Gesamtbewertung:
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Fotos (6)

Das Auslandssemester war wirklich eine ganz besondere Erfahrung. Ich habe direkt im Januar gestartet und hatte das Glück, von Anfang an perfektes Wetter zu haben. Und tatsächlich wurde es mit der Zeit sogar noch besser. Insgesamt habe ich mich sehr schnell eingelebt und mich schon nach kurzer Zeit in San Diego richtig zuhause gefühlt.

Ankunft und Studium

Zu Beginn gab es zwei Wochen Einführung, bevor das Semester richtig losging. Ich hatte verschiedene Masterkurse und war mit meiner Kurswahl sehr zufrieden. Besonders beeindruckt hat mich, wie praxisorientiert der Unterricht war. Man hat deutlich gemerkt, dass die Dozenten und Professoren mit echter Begeisterung unterrichten und ihre Erfahrungen aus der Praxis in die Vorlesungen einbringen. Viele von ihnen kamen direkt aus der Wirtschaft oder luden regelmäßig Gastredner aus der Industrie ein. Dadurch waren die Veranstaltungen sehr abwechslungsreich und praxisnah. Insgesamt hat mich das Studium in dieser Hinsicht stark an die Frankfurt School erinnert.

 

Besonders gefallen hat mir außerdem die Arbeitsweise in den Kursen. Statt ausschließlich theoretische Inhalte zu behandeln, standen häufig Gruppenprojekte, Präsentationen und Fallstudien im Mittelpunkt. Dadurch konnte man das Gelernte direkt anwenden und gleichzeitig mit Studierenden aus unterschiedlichen Ländern zusammenarbeiten. Gerade dieser internationale Austausch hat die Lehrveranstaltungen noch spannender gemacht, da jeder seine eigenen Erfahrungen und Perspektiven eingebracht hat.

 

Auch das Wohnen war hervorragend organisiert. Ich habe im Studentenwohnheim „6nineteen“ direkt neben der Universität gewohnt und kann es wirklich empfehlen. Die Anlage ist modern, komplett neu und sehr gut ausgestattet. Neben den möblierten Zimmern mit eigenem Bad gibt es unter anderem ein Fitnessstudio, einen Pool und viele Gemeinschaftsbereiche. Wir haben zu fünft in einer Wohnung gelebt, hatten aber alle unser eigenes Zimmer und Bad. Bei Fragen oder Problemen war außerdem jederzeit jemand vor Ort, der sich darum gekümmert hat.

Sport

Neben dem Studium spielte Sport für mich eine große Rolle. Ich habe regelmäßig trainiert, an Laufwettkämpfen teilgenommen und schnell passende Trainingsgruppen gefunden. Dadurch habe ich viele neue Leute kennengelernt – nicht nur aus den USA, sondern auch aus Mexiko, Spanien, Italien, der Schweiz und vielen weiteren Ländern. Besonders beeindruckt hat mich, wie offen und herzlich die Menschen hier sind. Man kommt unglaublich leicht mit anderen ins Gespräch und findet sehr schnell Anschluss.

 

Ein besonderes persönliches Highlight war für mich der San Diego 100. Dabei bin ich insgesamt 163 Kilometer mit rund 4.800 Höhenmetern durch die Berge und Natur rund um San Diego gelaufen. Vor allem die langen Abschnitte durch die abgelegenen Trails sowie die Stimmung während der Nacht und des Sonnenaufgangs haben diesen Lauf zu einer unvergesslichen Erfahrung gemacht. Trotz der enormen körperlichen Belastung war es definitiv eines der beeindruckendsten Erlebnisse meines Aufenthalts.

Reisen und Freizeit

Mindestens genauso wichtig war für uns aber auch das Reisen. Ein Auto zu mieten war wahrscheinlich eine der besten Entscheidungen während des Semesters. Dadurch konnten wir die Umgebung flexibel erkunden und viele Ausflüge unternehmen. Wir waren regelmäßig an verschiedenen Stränden unterwegs, zum Beispiel in La Jolla oder an weiter entfernten Küstenabschnitten. Außerdem haben wir Los Angeles besucht und den Joshua Tree National Park erkundet, dessen beeindruckende Wüstenlandschaft einen spannenden Kontrast zur Küste Kaliforniens bietet.

 

Ein weiteres absolutes Highlight war unsere Reise nach Hawaii. Dort konnten wir viele verschiedene Orte entdecken, traumhafte Strände besuchen und noch einmal eine ganz andere Seite der USA kennenlernen. Darüber hinaus haben wir auch viele neue Aktivitäten ausprobiert – unter anderem Jetski fahren in der Bucht von San Diego, was definitiv zu den schönsten Erlebnissen des Semesters gehört hat.

 

Neben den größeren Reisen waren aber auch die kleinen Ausflüge im Alltag etwas Besonderes. Nach den Vorlesungen sind wir häufig gemeinsam an den Strand gefahren, haben dort den Sonnenuntergang angeschaut oder Zeit in den verschiedenen Stadtteilen von San Diego verbracht. Gerade diese spontanen Unternehmungen haben den Alltag besonders gemacht. Gleichzeitig konnte ich die amerikanische Kultur im täglichen Leben kennenlernen – sei es beim Einkaufen, beim Sport oder durch gemeinsame Aktivitäten mit internationalen Studierenden. Dadurch hatte ich das Gefühl, nicht nur als Tourist dort zu sein, sondern wirklich ein Teil des Lebens in San Diego zu werden.

Fazit

Insgesamt habe ich hier unglaublich viele neue Eindrücke gesammelt – sowohl akademisch als auch persönlich. Das Wetter mit fast durchgehend Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, die Nähe zum Strand, der Sport, die vielen Reisen und vor allem die Menschen haben diese Zeit zu etwas ganz Besonderem gemacht. Rückblickend kann ich sagen, dass mir das Auslandssemester nicht nur fachlich, sondern auch persönlich sehr viel gegeben hat. Ich konnte meine Englischkenntnisse im Alltag deutlich verbessern, neue Freundschaften mit Menschen aus aller Welt schließen und viele Erfahrungen sammeln, die weit über das Studium hinausgehen.

 

Ich kann jedem nur empfehlen, eine solche Erfahrung zu machen. Für mich war es eine der schönsten Zeiten überhaupt, und ich könnte mir inzwischen sogar sehr gut vorstellen, länger in San Diego zu leben.

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