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San Diego State University
Erfahrungsbericht

von Yamin S.

04
März
2026

Informationen

Hochschule: San Diego State University
Stadt: San Diego
Land: USA
Studienrichtung: BWL
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 08/2025 bis 12/2025
Heimathochschule: Universität Duisburg-Essen

Bewertungen

Hochschule:
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Studieninhalte:
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Studienbedingungen:
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Freizeit:
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Spaß:
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Gesamtbewertung:
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Fotos (5)

Mein Auslandssemester an der San Diego State University (SDSU) in Kalifornien war für mich eine der besten Entscheidungen meines Studiums. Insgesamt war ich ungefähr fünf Monate in San Diego und habe dort nicht nur akademisch, sondern auch persönlich extrem viel mitgenommen. Rückblickend kann ich sagen, dass diese Zeit mich in vielen Bereichen weitergebracht hat – von neuen kulturellen Eindrücken über internationale Freundschaften bis hin zu einem ganz anderen Lebensgefühl, das man so in Deutschland selten erlebt.

 

Ich habe während meines Aufenthalts im Studentenwohnkomplex The Rive gewohnt. Die Unterkunft war für mich eine sehr gute Wahl, da dort viele internationale Studierende leben und man sehr schnell Anschluss findet. Gerade am Anfang war es dadurch leicht, neue Leute kennenzulernen und direkt in das typische „Campus-Life“ einzutauchen. Auch wenn San Diego insgesamt teuer ist, war das Wohnen im The Rive sehr praktisch, da man nah am Campus lebt und der Alltag dadurch deutlich einfacher wird.

 

Campusleben & Studium

Das Campusleben an der SDSU war eines meiner größten Highlights. Die Atmosphäre dort ist wirklich besonders: Die Menschen sind allgemein sehr freundlich, offen und positiv eingestellt. Man merkt schnell, dass in den USA viele Studierende sehr stolz auf ihre Universität sind. Es gibt viele Aktivitäten, Events und Möglichkeiten, sich einzubringen. Besonders beeindruckt hat mich, wie selbstverständlich es dort ist, neue Leute anzusprechen und Kontakte zu knüpfen. Dadurch fühlt man sich als Austauschstudent nicht lange „neu“ oder „fremd“, sondern wird schnell Teil des Ganzen.

Neben dem Studium war natürlich auch das Reisen ein riesiger Teil meiner Auslandszeit. Eines meiner absoluten Highlights war ein Trip nach Hawaii. Die Natur dort war einfach atemberaubend und es war ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Die Strände, das Klima und die gesamte Stimmung sind einzigartig. Für mich war das einer dieser Momente, bei denen man realisiert, wie besonders ein Auslandssemester sein kann, weil man die Chance bekommt, Orte zu sehen, die man sonst vielleicht nie besucht hätte.

 

Ein weiteres sehr besonderes Highlight war mein Besuch in Tijuana (Mexiko). Da San Diego direkt an der Grenze zu Mexiko liegt, ist es wirklich leicht, mal für einen Tag oder ein Wochenende rüberzufahren. In Tijuana habe ich eine komplett neue Kultur kennengelernt, die sich deutlich von den USA unterscheidet. Besonders das Essen war ein großes Highlight – die Tacos dort waren wirklich extrem gut und authentisch. Viele Leute in Deutschland denken bei Tijuana sofort an gefährliche Situationen, aber meine Erfahrung war, dass es nicht so gefährlich war, wie oft behauptet wird, solange man sich normal verhält, aufpasst und nicht unnötig Risiken eingeht. Für mich war es ein sehr spannender Einblick in ein anderes Land und eine andere Lebensweise, die man so nah an den USA gar nicht erwartet.

 

Lebenshaltungskosten

Natürlich gab es auch ein paar negative Punkte, die man ehrlich erwähnen muss. Der größte Nachteil war ganz klar: San Diego ist sehr teuer. Die Lebenshaltungskosten sind deutlich höher als in Deutschland, vor allem wenn es um Miete, Essen gehen und Freizeitaktivitäten geht. Man muss sich vorher gut überlegen, wie viel Budget man einplant, weil die Ausgaben sich schnell summieren. Trotzdem lohnt es sich meiner Meinung nach, wenn man die Chance hat, weil man dafür eine einmalige Erfahrung bekommt.

 

Ein weiterer Punkt, den ich etwas schwierig fand, war die Verkehrsanbindung. In San Diego merkt man sehr schnell, dass die Stadt stark auf Autos ausgelegt ist. Öffentliche Verkehrsmittel sind zwar vorhanden, aber nicht vergleichbar mit Deutschland. Viele Wege sind ohne Auto deutlich umständlicher oder dauern länger. Deshalb ist es ein Vorteil, wenn man entweder ein eigenes Auto hat oder Freunde, mit denen man sich Fahrten teilen kann. Gerade für Ausflüge oder spontane Trips ist ein Auto fast schon ein „Gamechanger“.

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Die Wohnungssuche hingegen war bei mir relativ einfach, weil ich direkt im The Rive gewohnt habe. Dadurch hatte ich keinen Stress mit langen Bewerbungsprozessen oder unsicheren Zwischenlösungen. Wer sich allerdings für private Wohnungen interessiert, sollte früh anfangen zu suchen und genau vergleichen, weil die Preise stark variieren können.

Fazit

Insgesamt war mein Auslandssemester an der SDSU eine extrem wertvolle Zeit. Ich habe neue Kulturen kennengelernt, unglaublich viele schöne Orte gesehen und mich persönlich weiterentwickelt. Besonders das Campusleben, die offene Mentalität der Menschen und die Möglichkeit, so viel zu reisen, haben diese Zeit für mich unvergesslich gemacht. Trotz der hohen Kosten und der Auto-Abhängigkeit würde ich es jederzeit wieder machen und kann ein Auslandssemester in San Diego wirklich weiterempfehlen.