24 Sep
Erfahrungsbericht von Xenia F.

University of California Los Angeles

Stadt: Los Angeles
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studienrichtung: Geschichte, Anglistik / Amerikanistik
Studientyp: Summer Sessions
Zeitraum: 08/2010 bis 09/2010

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Ich habe mich eher spontan entschlossen an der Summer Session C teilzunehmen. Und weil mir die Erfahrungsberichte der ehemaligen Teilnehmer bei meiner Entscheidung geholfen haben, habe ich mich entschlossen, ebenfalls meine Erfahrungen aufzuschreiben. Die Summer Session war mein erster Auslandsaufenthalt und ich muss sagen, dass das auf jeden Fall eine tolle Erfahrung war, weil mir diese sechs Wochen die Angst vor einem Auslandsaufenthalt, der ein oder zwei Semester dauert, genommen haben. Ich weiß jetzt wie es sich anfühlt in einem anderen Land, in einer anderen Sprache zu studieren und ich habe auch gesehen, wie selbstständig ich wirklich bin!

Bewerbung

Der Bewerbungsprozess ist wirklich sehr unkompliziert, weil College-Contact für Euch mit der Uni in Kontakt tritt und Euch bei allen Fragen weiterhelfen kann. Während der Bewerbungszeit und auch während meines Aufenthalts an der UCLA hatte ich nie das Gefühl alleine da zu stehen, weil man sich bei wirklich allen Fragen an das College-Contact Team wenden konnte und die E-Mails wurden relativ schnell beantwortet! An dieser Stelle also ein riesiges Dankeschön an College-Contact!
Da ich erst spät von der Möglichkeit erfahren habe, dass es sowas wie Summer Sessions gibt, war meine Bewerbungsphase etwas stressig, weil ich nur zehn Tage vor meinem Abflug in die USA einen Termin bei der amerikanischen Botschaft für das Visum bekommen habe. Aber zum Glück ist mein Visum noch rechtzeitig bei mir angekommen! Wenn man sich den Stress also sparen will, dann sollte man sich möglichst früh um ein Visum kümmern.

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Ich habe in einem Zweierzimmer in der Rieber-Hall gewohnt und war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung, denn in einem Dreierzimmer war wirklich sehr wenig Platz. Ich habe mich mit meiner Zimmergenossin gut verstanden und auch von anderen habe ich nicht gehört, dass sie ihre Zimmergenossen gar nicht leiden konnten. Da meine Zimmerpartnerin sich wenig in unserem Zimmer aufgehalten hatte, konnte ich in Ruhe lernen, aber ansonsten gibt es auf jedem Flur auch ein Study Room. Außerdem hat jeder Flur einen Waschraum mit Toiletten und Duschen und dieser wurde jeden Tag sauber gemacht. Im Allgemeinen war alles immer sehr sauber in dem Wohnheim und auch sonst überall. Es gab auch einen Computer-Raum in dem Wohnheim, den jeder nutzen konnte. Aber ich würde dennoch empfehlen, einen eigenen Laptop mitzunehmen, weil es viel praktischer ist, wenn man in seinem Zimmer am PC arbeiten kann.
Ich hatte 11 Mahlzeiten gebucht, was mir auf jeden Fall ausgereicht hat, denn man konnte sich jedes Mal an dem Büfett sattessen. Neben Fast Food gab es aber glücklicherweise auch Salat und ich fand das Essen meistens sehr lecker. Wenn man zwischendurch Hunger bekam, dann konnte man nach Westwood Village, das etwa 15 Minuten Fußweg von der UCLA entfernt ist, gehen, weil es dort einen Supermarkt und Restaurants gibt.


Kurse

Ich habe einen History-Kurs bei Frau Dr. Namala belegt und den Kurs „American Fiction since 1945“ bei Herrn Professor Mott. Beide Kurse habe ich als arbeitsintensiv empfunden, weil ich für beide Kurse zusammen 7 Bücher innerhalb dieser sechs Wochen lesen musste. Hinzu kam noch, dass ich statt Klausuren Essays schreiben musste, was viel Arbeit bedeutete. Aber die Mühe hatte sich für mich gelohnt, weil ich anschließend gute Noten bekommen habe. Und trotz des hohen Arbeitsaufwandes habe ich es nicht bereut diese beiden Kurse gemacht zu haben, weil beide von den Professoren wirklich interessant gestaltet worden sind. Es wurde viel diskutiert und insgesamt war der Unterricht viel interaktiver als ich es hier in Deutschland an meiner Uni gewohnt bin. Am Anfang hatte ich ein bisschen Sorge, dass ich Probleme haben werde, dem Unterricht zu folgen, weil alles natürlich auf Englisch war und weil in meinen Kursen hauptsächlich Amerikaner waren, wurde auch ziemlich schnelles Englisch geredet. Aber nach ein paar Tagen habe ich mich daran gewöhnt und konnte so gut wie alles verstehen und dem Unterricht folgen.
Was ich auf jeden Fall empfehlen würde ist, dass man vor der Abreise in die USA klärt, ob einem die Kurse an der eigenen deutschen Uni angerechnet werden. Ich habe dies gemacht und hatte anschließend keine Probleme meine Kurse anrechnen zu lassen.


Freizeitgestaltung

Neben der ganzen Lernerei habe ich aber auch Zeit gefunden, etwas von LA und Umgebung zu sehen. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, nach Santa Monica und zum Venice Beach zu
fahren. Das Gute ist, dass das Fahren mit öffentlichen Bussen überhaupt nicht teuer ist. Ich habe für die 50 minütige Fahrt zum Venice Beach gerade mal einen Dollar bezahlt. Die Busse fahren sehr regelmäßig, sodass ich nie lange warten musste. Das Getty Center, ein Museum, das sich in der Nähe der UCLA befindet, ist ebenfalls sehr zu empfehlen; vor allem für alle die sich für Kunst interessieren. Ich habe auch einen Ausflug nach Las Vegas gemacht und bin von dieser Stadt sehr begeistert gewesen!
An der UCLA selbst gibt es auch viel, was man in seiner Freizeit machen kann. Ich habe vor allem die Angebote des Fitness- Centers genutzt. Man konnte entweder die verschiedenen Fitnessgeräte benutzen oder einen Fitnesspass für 25 $ erwerben und an Gruppenkursen teilnehmen.

Alles in allem war die Zeit an der UCLA eine tolle Erfahrung und ich würde es wirklich jedem empfehlen, an einer Summer Session teilzunehmen. Der einzige Nachteil waren die doch wirklich hohen Kosten, aber dafür habe ich viele unvergessliche Dinge während meines Aufenthaltes erlebt. Die sechs Wochen sind wie im Flug vergangen, weshalb es sehr wichtig ist, dass man die Zeit möglichst sinnvoll nutzt!