18 Jan
Erfahrungsbericht von Vanessa O.

California State University Long Beach

Stadt: Long Beach
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studienrichtung: Geschichte
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 08/2010 bis 12/2010

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Wenn in euren Köpfen die fixe Idee eines Auslandssemesters rumspukt, euch aber der ganze Organisatorische Stress anschreckt, lasst euch sagen: So wild wie es ausschaut, ist es gar nicht :) Erst recht nicht, wenn man früh genug damit anfängt.

Ich hatte mir zu aller erst eine Uni ausgeguckt, die mich wegen ihrem Angebot und ihrer Lage reizte. Die Wahl viel dabei ungewohnt schnell auf die CSULB. Denn sie liegt schön mittig zwischen San Francisco, Las Vegas, San Diego und auch Mexiko. Der perfekte Ausgangspunkt um die wichtigsten Stationen der Westküste kennen zu lernen.

Auslands-Bafög

Ohne das wäre das ganze Unternehmen für mich nicht in Frage gekommen. Denn allein die Studiengebühren von 4600$ waren in meinen Augen irrwitzig und für mich nicht realisierbar.
Der Papierkram ist zugegebenermaßen ziemlich nervig, aber auch machbar. Vor allem wenn man es vom Inlandsbafög schon kennt, geht es schneller von der Hand.
Man sollte sich allerdings frühzeitig drum bemühen – aber erst nach der Uni-Zusage, da man die Aufnahmebestätigung mitschicken muss.
Übrigens informiert das Auslandsb.amt, dass Inlandsb.amt. Darum muss man sich also nicht kümmern.

Schon Fernweh bekommen?

Ansonsten haben wir noch viele weitere Erfahrungsberichte zu unseren Partnerhochschulen. Alternativ beraten wir dich auch gern und helfen dir, eine passende Hochschule für dich zu finden!

Weitere Erfahrungsberichte Kostenlose Beratung


Ich versuche euch hier mal zu beruhigen: Ich hatte Englisch als Grundkurs und war nicht gerade gut darin. Ich habe mich mit 5/6 Punkten immer geradeso über Wasser gehalten.
Daher hatte ich auch eine respektable Portion Angst vor dem Toefl. Ich habe mir das Buch „Cracking the TOEFL iBT with CD“ (die aktuellste Edition) zugelegt und das Buch durchgearbeitet. Nervige Sache. Aber danach weiß man 100%ig was auf einen zukommt.
Übrigens… lasst euch nicht verwirren. Mitten in der Prüfung waren alle um mich herum bereits bei dem nächsten Abschnitt und ich dachte ich hinke extrem hinterher oder das System hat einen Fehler gemacht. Pustekuchen. Der Test ist nicht für jeden gleich. Während der eine noch im Lese-teil steckt, kann der nächste schon im Hör-teil sein, da Person 1 einfach zwei Texte mehr bekommen hat und Person 2 nun im Hör-teil zwei zusätzliche Aufgaben erhält.


Visa

Hierüber muss man sich gar keine Sorgen machen. Man macht im Internet einen Termin aus (bezahlt mal wieder für die verschiedensten Dinge Gebühren – mittlerweile ist man aber das Geldausgeben schon gewöhnt :p), erscheint rechtzeitig und dann ist dein Hauptproblem in der Regel „Wie kriege ich die Zeit um?“, denn Warten gehört hier einfach dazu. Ich hatte wohl Glück. Nach einer Stunde war ich schon wieder draußen.
Das berüchtigte Interview ist auch nicht weiter wild. Was studieren sie? Wo? Seit wann? Warum wollen Sie in die USA? Wie finanzieren Sie das? Und so weiter… dauert alles wieder nicht sonderlich lang.


Unterkunft

Tja, hierzu kann ich nicht viel sagen. Viele empfehlen ja Craig-List um was zu finden, aber bei mir ging die Unterkunftssuche recht schnell. CC hat eine Liste mit empfohlenen Wohnungsmöglichkeiten zusammengestellt und wie so viele dieses Semester bin auch ich bei den Oakwood-Apartments gelandet. Ein Apartment á 4 Personen - Pro Person monatl. etwa 550€ (kommt auf den Währungskurs an). Oakwood ist sehr sauber, die Apartments sind recht groß (Wohn- und Essbereich, Küche, 2 Schlafzimmer á zwei Personen mit je einem Bad, Balkon), man hat TV, WiFi, einen Pool, einen Jakuzzi, ein Fitnessstudio, Mo.-Fr. Frühstück von 6-8h, Brunch am Sonntag von 11-12h, der Strand ist nur 5 Minuten zu Fuß und die Uni 10 min. mit dem Bus entfernt. Zudem sind mehrere Supermärkte, einige Restaurats/FastFood Läden und eine Art „Media-Markt“ gleich um die Ecke. Perfekt also. Über Facebook habe ich dann meine Mitbewohner gesucht und gefunden :)


Uni

Am meisten interessiert euch sicher die Kurswahl. Hier hatte ich Glück. Ich habe „lediglich“ Geschichtskurse besucht und in diese reinzukommen war wirklich einfach. Ich habe nur einmal hören müssen, dass der Kurs schon zu voll sei, ich aber einfach nächste Woche wiederkommen soll, da dann vermutlich einige abgesprungen seien.
Anderen erging es da weniger gut und hatten nach der ersten Uniwoche höchstens ein oder zwei Kurse. Aber letztendlich haben auch sie es irgendwie geschafft (auch wenn manch einer einen Kurs gewählt hat, der absolut nichts mit ihrem Studienfach zu tun hat – schöner Mist!).
Am besten vorher informieren wie gut oder schlecht die Chancen für dein Fach stehen.


Weiteres

unter 25jährige ist, ein Auto zu mieten. 24 Stunden = 60-70$.
Nachleben: Mal abgesehen von Hollywood an sich, ist ganz in der Nähe von Oakwood die 2nd Street perfekt zum feiern gehen. In Las Vegas kann man übrigens Tickets für so manchen Club auf dem Strip direkt kaufen. So spart man locker 50% des Eintrittpreises – die (für Frauen) sowieso nicht zu hoch sind.
Shoppen: Da bin ich ganz Frau :) Amerika ist ein Shopping-Paradies. Die nahesten Malls sind die Lakewood-Mall und die Cerritos-Mall. Mir persönlich gefiel letztere besser, aber eigentlich nehmen sie sich nichts.

So und nun noch einen Kulinarischen-Tipp: Die Cheesecake Factory!! So lecker. Diese abartig kalorienreichen Stückchen Kuchen schmecken so gut, als hätte Willy Wonka persönlich Hand angelegt!! Dafür kosten sie auch gleich mal 7-8$. Aber auch ansonsten schmeckt dort alles wahnsinnig gut! Einfach selbst ausprobieren!

Ihr werdet sehen, schneller als ihr euch vorstellen könnt, schreibt ihr selbst euren eigenen Erfahrungsbericht =)