7 Okt
Erfahrungsbericht von Pascal K.

University of California, Los Angeles

Stadt: Los Angeles
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studienrichtung: Wirtschaft
Studientyp: Summer Sessions
Zeitraum: 08/2013 bis 09/2013

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Im Sommer 2013 konnte ich gemeinsam mit 3 weiteren Kommilitonen eine unvergessliche Zeit an der UCLA erleben! Im Folgenden möchte ich mit euch ein paar meiner Erfahrungen teilen. Im Fokus liegen dabei die wichtigsten Dinge für nachfolgende Interessenten.

Entscheidungsfindung/Unterlagen:

Relativ spät, im Februar 2013 also etwa 6 Monate vor dem Start der Session, entschloss ich mich mein Pflicht-Auslandssemester in Form einer Summer Session an der UCLA zu verbringen. Vor allem wegen der verkürzten Dauer von nur 6 Wochen anstatt eines kompletten Semesters habe ich mich für eine Summer Session entschlossen. Im Nachhinein bereue ich diese Entscheidung keinesfalls. Wenn ich jedoch keinerlei Verpflichtungen in der Heimat gehabt hätte, würde ich mich eher für ein komplettes Semester entscheiden. Für die UCLA sprachen die Lage (Die Westküste der USA hat mir schon immer gefallen), die Reputation (Die UCLA wurde dieses Jahr auf Platz 2. aller staatlichen Universitäten der USA gerankt) und die Erfahrungsberichte meiner Kommilitonen, die allesamt nur positives zu berichten hatten. War die Entscheidung einmal getroffen so hat sich die restliche Vorbereitung als extrem leicht herausgestellt. Ein großes Dankeschön dabei gilt College Contact, die einen bei wirklichen jeder Frage unterstützen und sich um die komplette Anmeldung gekümmert haben. Das wohl „nervigste“ war noch die Fahrt zum Konsulat in Frankfurt um sein Visum zu erhalten, wobei ich mir auch das komplizierter vorgestellt habe, als es letztendlich war. Haltet euch einfach an die Leitfäden auf der Internetseite des Konsulats und dann werdet ihr keine Probleme haben.

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Nachdem die „offiziellen“ Dinge erledigt waren galt es sich um einen Flug und die Unterkunft vor Ort zu kümmern. Beim Flug lohnt es sich anscheinend relativ früh im Voraus zu buchen. Bis kurz vor Abflug habe ich die Preise immer mal wieder gecheckt und sie wurden mit jeder Woche leicht teurer. In wie fern das grundsätzlich zutrifft kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich kann auf jeden Fall empfehlen lieber etwa 100€ mehr auszugeben und mit einer ordentlichen Airline zu fliegen…bei einer Auswahl von geschätzt 200 Filmen auf meinem eigenen Fernseher war der Flug sehr angenehm. Meine Freundin kam mich mit einer etwas schlechteren Airline besuchen und hatte einen um einiges langweiligeren und verpflegungsärmeren Flug.
Bei der Unterkunft kann man einiges an Geld sparen!!! Das Unterkunft Angebot der UCLA selbst fand ich extrem teuer. Für ein 4er Apartment mit nur zwei Schlafzimmern für 6 Wochen etwa 1850$ pro Person zu bezahlen, war mir definitiv zu teuer. Daher habe ich mich gemeinsam mit einem meiner Kommilitonen privat um eine Unterkunft gekümmert. Bei der Suche helfen diverse Foren (Uloop, Craigslist) – wir sind letztendlich allerdings durch die Facebook-Housing-Gruppe der UCLA fündig geworden. Bereits im Mai haben wir uns für ein Apartment entschieden in das im Nachhinein auch 4 Leute gepasst hätten und haben pro Person 1525$ (mit Internet und Fernsehen dann 1600$) gezahlt. Das Apartment war zwar ein bisschen weiter von der Uni entfernt als die Wohnheime der UCLA, allerdings trotzdem noch ohne Probleme zu Fuß zu erreichen. Wir haben uns später jeweils ein Fahrrad gemietet und waren dann in gut 10 Minuten in unserem Hörsaal. Dieses Apartment war größer, besser ausgestattet und hatte einen eigenen Pool, Whirlpool und Fitnessraum. Außerdem war es viel leichter beispielsweise meine Freundin bei Ihrem Besuch bei uns einzuquartieren. Sicherheitsbedenken über das Internet betrogen zu werden hatte ich persönlich in der UCLA-Facebook-Gruppe keine, da man ausschließlich mit einer UCLA-Email-Adresse in dieses Forum hinein kommt. Gegen Ende Juni, Anfang Juli gab es immer mehr Angebote in diesem Forum, sodass ich mich im Nachhinein etwas geärgert habe mich so früh festgelegt zu haben. Wer also kein Problem damit hat in einer WG zu wohnen und ein Schlafzimmer entweder mit jemand fremden oder einem Kommilitonen zu teilen mit dem man gemeinsam zur UCLA geht, der hat gute Chancen für etwa 1000$ pro Person eine ordentliche Unterkunft zu finden. Das liegt vor allem daran, dass viele der UCLA Studenten über die Summer Session auf Heimaturlaub sind und ihre Zimmer bzw. Apartments für die entsprechenden Wochen vermieten. Wichtig ist es meines Erachtens nicht weit von der Uni weg zu wohnen. Am besten süd-östlich (bei Landfare, Gayley, Levering, Strathmore, etc.) mit maximal 30 Minuten Fußweg zu UCLA.


Kurse:

Das Kursangebot der UCLA in den Summer Sessions erschien mir mehr als ausreichend. Ich denke für fast alle Studienrichtungen ist etwas dabei. Ich habe mich für zwei Management Kurse auf Grund der Empfehlung anderer Studenten entschieden, und das war die beste Entscheidung überhaupt! Falls also BWL irgendwie in euer Studium passt und ihr euch die Kurse anrechnen lassen könnt, dann wählt die Kurse bei John Ullmen!!! Beide Kurse hießen „Special Topics in Management“ und hatten die Nummern 88 und 180. Das ist ein super Prof, ihr werdet viele Leute kennen lernen und solltet auch mit einer ordentlichen Note aus dem Kurs heraus kommen. Das ist eine sehr gute Wahl, vertraut mir. ;-)


UCLA:

Die UCLA ist eine sehr schöne Universität. Tolle Gebäude, für deutsche Verhältnisse sehr groß, riesen Fitnessstudio inklusive, top ausgestattete Hörsäle,… Ich hab mich sehr wohl gefühlt!


Freizeit:

Neben dem Studium war ausreichend Zeit sich alles anzusehen was es in L.A. und Umgebung gibt. Auch in Las Vegas, San Francisco und San Diego waren wir für verlängerte Wochenenden. Empfehlen kann ich vor allem:

  • Six Flags Magic Mountain (Achterbahnpark in der Nähe von L.A. – nicht zu vergleichen mit irgendwas in Deutschland…dagegen ist der Europapark richtig langweilig! Geht unter der Woche damit ihr nicht so lange an den Achterbahnen warten müsst)
  • Observatorium in L.A. (am besten bei Tag und Nacht)
  • Strände von L.A. (Santa Monica, Venice)
  • Die Universal Studios sollen auch super sein, allerdings war ich selbst nicht dort.

Für das alltägliche Studentenleben ist der Ralphs (direkt neben dem Campus) der günstigste Supermarkt. Ein Kinobesuch im Westwood Village Theatre (auch direkt neben dem Campus) lohnt sich sehr. Außerdem wird während eures Aufenthalts sicherlich die ein oder andere Premiere eines Blockbusters dort sein. Während wir da waren kamen Vin Diesel (Riddick), Ethan Hawk (Getaway) und Matt Damon (Elysium) zu den jeweiligen Premieren. Die beste Kneipe ist meiner Meinung nach das O’Hara’s – dienstags gibt es einen Liter Bier für 4$ und donnerstags ist Beer-Pong Abend. Das ist eine Studentenkneipe in der auch Sport läuft und wo am Dienstag, Donnerstag und Samstag richtig was los ist!


Auto:

Da wir 4 Personen waren konnten wir es uns leisten die gesamten 6 Wochen ein Auto zu mieten. Für die Trips nach Las Vegas, San Francisco und San Diego war es natürlich auch absolut notwendig. Ansonsten kommt ihr auch fast überall ohne Auto hin, sodass es zwar nicht zwingend notwendig aber durchaus empfehlenswert ist.


Fazit:

Ich hatte eine tolle Zeit an der UCLA und kann es jedem empfehlen! Außer der Tatsache, dass einige der Studenten während den Summer Sessions im Urlaub sind und deshalb nicht so viel los ist wie sonst, gab es nichts auszusetzen.