24 Sep
Erfahrungsbericht von Jan K.

University of California Los Angeles

Stadt: Los Angeles
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studienrichtung: Sprachwissenschaft
Studientyp: Summer Sessions
Zeitraum: 06/2008 bis 08/2008

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Als Vorbereitung für den Englisch Leistungskurs hatte ich mir zusammen mit einer Freundin die Summer Session and der UCLA ausgesucht. Ich muss sagen, dass die Planung und Vorbereitung des Aufenthalts mir leichter fiel als ich gedacht hätte. College Contact bietet eine wunderbare Beratung und falls ich irgendwelche Fragen hatte musste ich einfach nur anrufen und mir wurde freundlichst und beratend geholfen. Wo es dann kompliziert wurde war die Beantragung des Visas. Man muss sich durch diverse Internetseiten der US-Botschaft arbeiten um einen Visabeantragungstermin zu bekommen und gewisse Gebühren schon im voraus zu bezahlen. Dabei kamen mir die ganzen Fragen und Anforderungen sehr streng vor und ich hatte beinahe das Gefühl kaum ein Visa zu bekommen. Beim Beantragungstermin in der Botschaft selber lief das ganze dann doch etwas lockerer ab.

Beim packen für die 6 Wochen war ich dann erstmal ratlos was ich so mitnehmen sollte und wollte erstmal ungefähr meinen ganzen Kleiderschrank mitnehmen. Das Wetter ist eigentlich immer gut in LA, auch wenn es ab und zu mal bewölkt aussieht ist es sehr warm und die Wolken bzw, der Smog verziehn sich bis spätestens Mittags. Nachts reicht eigentlich ein Pulli. Woran man sich jedoch erstmal gewöhnen muss sind die ganzen Klimaanlagen und man fröstelt anfangs doch auch in der Mensa.

Beim ersten Mal einkaufen ist mir dann aufgefallen, dass ich viel zu viele Klamotten mitgenommen hatte. Eigentlich ist alles einen großteil billiger als bei uns und es gibt extrem viele Shoppingmöglichkeiten. Ich hätte mich wahrscheinlich mit mehr Klamotten eingedeckt wenn ich den Platz gehabt hätte.

Abgesehn davon gibt es natürlich Waschräume auf den Fluren, wobei man aber erstmal eine Waschmaschiene finden musste die funktionierte oder frei war.

Ich muss sagen ich war anfangs doch etwas besorgt, dass ich mit Abstand einer der jüngsten wäre da ich erst 17 bin und die Programme ja doch eher für ältere gedacht sind. Es gab jedoch viele andere in meinem Alter und man würd in den Dorms immer in altersspezifischen Stockwerken untergebracht so dass ungefähr alles Gleichaltrigen auf einem Stockwerk leben.

Das bringt mich zu den Zimmern. Da ich nur 6 Wochen da war konnte ich nur zwischen drei und zwei Bettzimmern und hab mich für ein zwei Bettzimmer entschieden. Dabei hat man zwei Einzelbetten und ein bißchen mehr Platz. Die Zimmer sind ansonsten wirklich klein aber man verbringt auch nicht all zuviel Zeit darin.

Der Campus ist rießig und man geht wirklich so zwischen 15-25 Minuten um zu den Unterrichtsräumen zu kommen. Es gibt aber Unmengen an Sportangeboten wie z.B. ein Fitnessstudio, zwei Pools, Laufmöglichkeiten, Basketball, Fußball, Tennis, um nur einige zu nennen,die man alle frei nutzen kann.

Ansonsten kann man sich in den auf dem Campus gelegen Stores mit allem nützlich versorgen.

Da man eigentlich für jede Tür die man öffnen will und abends um in die Dorms und Zimmer zu kommen seine Bruincard ( so etwas wie ein Uniausweis) benutzen muss, fühlt man sich doch sehr sicher. Auch falls man abends alleine auf dem Campus unterwegs war kann man sich von der Campuspolizei abholen lassen und zu den Dorms bringen lassen. Normalerweise jedoch ist man immer in einer Gruppe unterwegs.

Die Stadt LA ist rießig! Aber die UCLA ist gut gelegen zwischen Santa Monica,Westwood, Beverly Hills und Hollywood. Dies sind so die eigentlich Gegenden wo man sich aufhält. Gerade in Westwood das direkt um die Uni liegt gibt es ausreichend Bars, Restaurants, Kinos und alle möglichen Arten von Geschäften und wenn man Glück hat kann kriegt man die ein oder andere Filmpremiere mit. Mit dem Bus braucht man circa 25 Minuten zum Santa Monica Beach und 30 bis zum Venice Beach. Busse Dorthin gehen eigentlich regelmäßig aber ansonsten ist das Bussystem ziemlich chaotisch und es kann schon mal vorkommen dass man zwei Stunden auf eine Bus warten muss. Aber es gibt so viel zu unternehmen und man sollte de Möglichkeiten wirklich nutzen.

Ansonsten hab ich sehr viele sehr nette Menschen kennengelernt und viele Freundschaften geschlossen. Es ist eigentlich jeder freundlich und hilfsbereit.
Was hilfreich ist, wenn man Leute aus LA kennenlernt. So kommt man einfach mehr herum und auch an so manche nicht so klassische Touristenorte.
Gerade auch in Sachen Nachtleben für die noch nicht 21 Jährigen. Anderseits war ich doch froh die Summer Session mit einer Freundin zusammengemacht zu haben und wenigstens jemanden schon vorraus zu kennen.

Ich hatte eine super Zeit und würde es aufjedenfall weiterempfehlen gerade für noch Nicht-Studenten allein schon um einfach ein bißchen Studentenleben zu schnuppern.