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James Cook University Singapore
Erfahrungsbericht

von Simon K.

19
Feb.
2026

Informationen

Hochschule: James Cook University Singapore
Stadt: Singapur
Land: Singapur
Studienrichtung: Informatik
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 09/2025 bis 12/2025
Heimathochschule: Hochschule Furtwangen

Bewertungen

Hochschule:
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Studieninhalte:
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Studienbedingungen:
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Spaß:
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Gesamtbewertung:
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Fotos (6)

Uni

Zur Universität bin ich in der Regel mit dem Bus gefahren und bin die letzte Strecke zur Uni zu Fuß gelaufen. Ich habe an der James Cook University (JCU) in Singapur das Fach Informatik belegt und insgesamt drei Kurse besucht: Design Thinking I, Cloud Computing und Information Security. Die Lehrveranstaltungen sind sehr gut machbar, insbesondere im Vergleich zu vielen deutschen Universitäten. Die Kurse sind meist in eine Vorlesung (Lecture) und eine praktische Übung (Practical) unterteilt. Dadurch hatte ich nur an Dienstagen und Mittwochen Veranstaltungen.

 

Die Notenverteilung ist sehr ausgewogen: In der Regel machen 50 % der Endnote Tests, Abgaben oder Ausarbeitungen während des Semesters aus, die restlichen 50 % entfallen auf die Abschlussprüfung. Dadurch ist der Prüfungsdruck am Semesterende deutlich geringer.

 

Die Anwesenheit auf dem Campus wird kontrolliert. Beim Betreten der Universität sowie in den Vorlesungsräumen muss man sich über eine App auf dem Smartphone einloggen, wodurch die Anwesenheit digital erfasst wird.

 

Auf dem Campus gibt es ein kleines Hawker Center, das sich gut für die tägliche Verpflegung eignet. Zusätzlich befindet sich ein weiteres Hawker Center in fußläufiger Entfernung.

Wohnung

Die Bewerbung für das Auslandssemester ist dank der Unterstützung von College Contact gut zu bewältigen. Der Student Pass (Visum) wird jedoch erst relativ spät vor der Abreise erteilt, selbst wenn man sich sehr früh bewirbt.

 

Umso wichtiger ist es, sich frühzeitig mit dem Thema Wohnung auseinanderzusetzen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Unterbringung. Viele internationale Studierende, so auch ich, haben ihre Wohnung über die Vermittlungsfirma COVE gefunden. Die Preise liegen hier in einer Spanne von etwa 700 bis 1.600 €, abhängig von Lage und Ausstattung.

 

Nach meinem rund 12-stündigen Flug betrat ich zunächst ein Zimmer, das von Ameisen befallen war und insgesamt nicht besonders sauber wirkte. Daraufhin quartierte ich mich vorübergehend in einem Hotel ein und kontaktierte die Hausverwaltung per E-Mail. Innerhalb von etwa 1,5 Tagen wurde das Problem behoben. Der Start war zwar etwas unschön, aber solche Situationen können vorkommen und gehören leider manchmal dazu. Anfangs musste ich mich zudem an die Hitze gewöhnen, was etwas Zeit gebraucht hat. Mit der Zeit wird das Klima jedoch deutlich erträglicher.

 

Bei der Wohnungssuche ist die Lage besonders wichtig. Ich habe im Geylang-Gebiet, nahe der Aljunied MRT-Station, gewohnt. Andere internationale Studierende lebten unter anderem in der Nähe von Paya Lebar. Eine kurze Laufdistanz zu einer MRT-Station ist definitiv von Vorteil, allerdings ist auch das Busnetz sehr gut ausgebaut. Sehr empfehlenswert ist hier die App MyTransportSG, die ein genaues Tracking der Busse ermöglicht, da diese je nach Verkehr früher oder später ankommen. Wichtig: Beim Busfahren nicht vergessen zu winken, sonst hält der Bus nicht.

 

Ich habe während meines Aufenthalts kein einziges Mal selbst gekocht, sondern ausschließlich in Hawker Centern oder kleinen Essensläden gegessen. In einem Hawker Center bekommt man sehr gutes, authentisches Essen bereits für 3–7 SGD.

 

Reisen

Von Singapur aus kann man sehr gut reisen. Besonders dafür eignen sich Wochenenden sowie die zwei Study Weeks, die es im Trimester gibt. Es ist sinnvoll, sich im Voraus etwas darüber zu informieren, welche Reiseziele einen interessieren und welche Möglichkeiten es gibt. Außerdem lohnt es sich, frühzeitig nach Reisegruppen zu schauen oder Mitstudierende zu finden, mit denen man gemeinsam verreisen kann.

 

Beliebte Reiseziele von Singapur aus sind unter anderem Malaysia mit Kuala Lumpur oder Malakka, aber auch Bali, Thailand, Vietnam, Japan und Südkorea.

 

Alltag & Leben in Singapur

Singapur ist eines der sichersten Länder der Welt und weist eine sehr geringe Kriminalitätsrate auf. Die Stadt ist außergewöhnlich sauber. Zwar gibt es strenge Gesetze und teils hohe Strafen, diese sind im Alltag jedoch kaum spürbar, solange man sich an die Regeln hält, und schränken einen nicht wirklich ein.

 

Es ist empfehlenswert, immer einen Regenschirm griffbereit zu haben, da es häufig zu kurzen, aber starken Regenschauern kommt. In der Regel kann man sich jedoch problemlos unterstellen und abwarten, bis der Regen wieder nachlässt. Aufgrund der konstant hohen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit empfiehlt es sich, luftige Kleidung zu tragen, um die Hitze besser ertragen zu können.

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Empfehlungen für Singapur

Besucht unbedingt die verschiedenen Hawker Center und probiert euch durch das vielfältige Street Food. Dort findet ihr garantiert das leckerste Essen. Auch die Getränke sind ein Highlight: Ich vermisse bis heute den eiskalten Mangosaft.

 

Schaut euch außerdem die vielen Parks in Singapur an. Ein besonderes Erlebnis ist es, abends mit einem Leihrad vom East Coast Park nach Marina Bay zu fahren. Anschließend könnt ihr bei Lau Pa Sat essen gehen und den Tag rund um Marina Bay entspannt ausklingen lassen.

 

Sehr empfehlenswert ist auch die Singapore City Gallery. Sie ist wie ein Museum über die Stadtplanung Singapurs mit spannenden Einblicken in die Zukunft und geplante Projekte. Ein weiteres Highlight ist der MacRitchie Trail mit dem TreeTop Walk, absolut empfehlenswert für Naturfans.

 

Und es gibt noch vieles mehr zu entdecken!