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Capilano University
Erfahrungsbericht

von Fee G.

27
Jan.
2026

Informationen

Hochschule: Capilano University
Stadt: Vancouver
Land: Kanada
Studienrichtung: Interdisciplinary Studies
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 09/2025 bis 12/2025
Heimathochschule: Universität Duisburg-Essen

Bewertungen

Hochschule:
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Studieninhalte:
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Studienbedingungen:
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Freizeit:
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Spaß:
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Gesamtbewertung:
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Fotos (5)

Heyy, ich bin Fee und habe mein Auslandssemester an der CapU in Vancouver, Kanada gemacht. 🙂

 

Bewerbungsprozess

Der Bewerbungsprozess war echt angenehm. Meine Kontaktpartnerin war unglaublich kompetent und freundlich, und hat sich unglaublich toll um mich gekümmert. Ich habe mich erst eine Woche vor dem Bewerbungsende dafür entschieden, das Auslandssemester zu machen, und Stefanie hat trotz des knappen Zeitlimits alles rechtzeitig hinbekommen und abgeschickt. Sie stand mir immer mit Rat und Tat zur Seite.

 

Der Kontakt mit der CapU war zum Teil etwas komplizierter, aber alle dort waren trotzdem mega lieb und sehr hilfsbereit, und am Ende hat alles geklappt.

 

Capilano University / Studieren

Ich habe an der Capilano Interdiciplinary Studies gemacht und 3 Fächer belegt: Intro to Criminology, Intro to Anthropology und Beginner Japanese. Alle kann ich nur unglaublich weiterempfehlen. Vor allen Dingen Kriminologie war spannend. In Japanisch hat man eine sehr starke Lernkurve, aber es war mit Abstand das zeitintensivste Fach, da ich jede Woche Tests schreiben musste und mehrere mündliche Prüfungen hatte.

Das Studiensystem in Kanada ist ein bisschen anders, als ich es aus Deutschland gewohnt war. Die Vorlesungen sind viel mehr wie Unterrichtsstunden in der Schule als Vorträge, wo man nur zuhört, da man konstant mitarbeiten muss und meistens wöchentliche Abfragen und Tests hat. Zudem ist jede Stunde meistens eine Pflichtstunde und es beeinträchtigt die Note, wenn man nicht erscheint (zumindest in allen von meinen Fächern). Außerdem hat man meistens 3-Stunden Blöcke am Stück in einem Fach, anstatt mehrere Termine in der Woche.

 

Die CapU ist leider in North Van, was ein bisschen weiter vom Zentrum weg ist, aber sie hat einen schönen übersichtlichen Campus und Busse fahre sehr regelmäßig. Sie ist eher eine kleine Universität, wenn man sie mit der UBC vergleicht.

 

Ich habe alle meine Kurse auf die ersten 3 Wochentage gelegt, damit ich so viel Freizeit wie möglich habe. Für mich war das definitiv die richtige Entscheidung, weil ich dadurch sehr lange Wochenenden hatte, um Trips nach Whistler, in die Rockies oder nach Vancouver Island zu machen. Ich würde auf jeden Fall empfehlen, seine Kurse auf 2 bis 3 hintereinanderliegende Tage zu legen, um so viel Freizeit wie möglich zu haben.

 

Unterkunft

Ich wollte nicht im Studentenwohnheim wohnen und habe mich deswegen entschlossen, bei einer Hostfamily die 4 Monate zu verbringen. Im Nachhinein war das für mich definitiv die richtige Entscheidung, da ich selber für mich kochen wollte, und nicht an einen Mealplan gebunden sein wollte. Das Studentenwohnheim liegt auch in North Van, und daher ist auch ziemlich weit weg von Downtown.

 

Im Wohnheim sind sehr viele junge Erstsemesterstudenten. Das ist natürlich nichts Schlechtes, aber ich persönlich wollte lieber mit ein bisschen älteren Leuten zusammenleben.

 

Für mich war es ziemlich schwierig, am Anfang eine bezahlbare Unterkunft zu finden, aber es gibt extra eine Facebook-Gruppe, wo Leute, die an der CapU studieren, Unterkünfte finden können bzw. Announcen erstellen können. Dort wurden echt viele Sachen gepostet und man hatte die Auswahl zwischen verschiedenen Optionen.

 

Vancouver / Freizeit

Vancouver ist eine echt schöne Stadt, vor allen Dingen Stadtteile wie Downtown, Mt Pleasant und Kitsilano kann ich nur empfehlen. Chinatown ist ein bisschen unsicherer, weil dort sehr viele Drogenabhängige leben. Man kann echt gut in den umliegenden Bergen wandern gehen und die Strände der Stadt sind perfekt zum Baden und Schwimmen.

 

Das Nachtleben in Vancouver ist eher ein bisschen mau, aber ich kann das Cambies (eine Studentenbar) in Downtown weiterempfehlen und das Roxy (ein Nachtclub). Letzterer ist ein hit or miss, es kommt ein bisschen auf den Abend an.

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Das Coolste, was ich mit Abstand gemacht habe, war, in die Rockies zu fahren. Die beste Methode für uns war, nach Calgary zu fliegen und sich dort ein Auto zu mieten, man fährt dann noch ca 1,5 Std. zu den Rockies. Flüge von Vancouver nach Calgary waren auch erstaunlich billig (40 CAD), und man erspart sich den langen Roadtrip, wenn man nur ein paar Tage Zeit hat. Ich war insgesamt 6 Tage dort und ich kann es wirklich nur jedem weiterempfehlen! Man sollte nur definitiv vor bzw. allerspätestens Anfang Oktober fahren, da es danach schon anfangen kann zu schneien.

 

Wer Sport mag, sollte sich auf jeden Fall auch ein Hockeyspiel angucken gehen. Auch wenn die Vancouver Canucks nicht gerade das Beste Team in der NHL sind, macht es doch unglaublich Spaß, mit Freunden ein Spiel zu sehen.

 

Vancouver an sich war definitiv die richtige Wahl für mein Auslandssemester und ich habe keine Sekunde bereut, die Stadt gewählt zu haben. 🙂