3 Feb
Erfahrungsbericht von Aysel Y.

University of California Los Angeles

Stadt: Los Angeles
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studienrichtung: Medienproduktion
Studientyp: Summer Sessions
Zeitraum: 08/2007 bis 09/2007

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Die Summer Session 2007 auf der UCLA fing am 06.August an und ging bis zum 14. September.
Mein Hauptfach (major) auf dieser Schule war Film, Theatre und Digital Media.
Wir hatten in Melnitz Hall unterricht und die Klasse bestand aus ca. 30 Studenten.
Wir hatten die Aufgabe innerhalb in 2 Wochen á la 2 Drehtage zu drehen und die restlichen vier Wochen mussten wir schneiden. Ab der 3. Woche bis zur 6. Woche zeigten wir unsere Schnitte. Mit Kommentaren der Lehrerin und ihrer Assistentin änderten sich die Schnitte von Woche zu Woche. Am 13. September war dann die Präsentation in einem großen Kino.
Jeder von uns zeigte einen max. 3 Minuten langen Film. Und am aller letzten Tag, also dem 14. September erhielten wir unsere Noten per E-Mail.

Gedreht wurde auf der Sony oder auf der. Wir hatten noch einen Stativ als Equipment zur Verfügung. Ich habe einen Film über eine süße Erinnerung mit passender Musik gedreht. Wirkt also einwenig wie ein Videoclip. Mein Film heißt „PARLAK“, ist türkisch und bedeutet ungefähr glänzend.

Der Aufenthalt auf der UCLA hat mir großen Spaß gemacht. Wir hatten zwei Mal die Woche á 3 Stunden (13.00 – 16.00h) Unterricht. In der Filmklasse hat jeder seinen eigenen Film selber gedreht, evtl. die Kameraarbeit geführt, geschnitten. So etwas wie Maske, Kostüm oder Schauspieler gab es nicht. Die Schauspieler waren alles Bekannte oder Freunde der Studenten
Das war schon sehr aufregend. Natürlich hat man sich gegenseitig auch geholfen. Ich durfte zum Beispiel bei drei Projekten die Kamera machen. Mir hat es vor allem sehr gut getan mal zu schneiden. Wir haben alle auf FinalCut Pro geschnitten. Wer einen Rechner hatte, musste sich selber einen externe Festplatte kaufen und dann konnte man auch in Ruhe im Zimmer schneiden. Es gab auch die Möglichkeit in einem der Schnitträume der Filmschule zu schneiden. Anschließend haben wir Farbkorrektur, Effekte und den Abspann selber gemacht.

Die UCLA war eine sehr wertvolle Erfahrung für mich. Als Produktionsstudent hat man andere Aufgaben, es wird dir nicht ermöglicht Regie zu führen oder selber zu schneiden. Außerdem sind die Menschen auf der Schule so unterschiedlich und die meisten sind nicht Amerikaner sondern kommen von überall her. Dadurch erfährt man, wie diese Studenten Filmemachen in ihren Ländern beigebracht bekommen. Welchen Filmegeschmack (Genre und Kameraführung) zum Beispiel Japaner oder Kroaten bevorzugen. Den Asiatische Filme haben einen eigenen Rhythmus im Film als die Europäer oder die Amerikaner

Ich bin aufjedenfall sehr glücklich, dass ich die Chance hatte, solch eine wichtige und wertvolle Erfahrung machen zu können. Ohne Sie wäre dies mir nie möglich gewesen.