17 Okt
Erfahrungsbericht von Alex J.

University of California Los Angeles

Stadt: Los Angeles
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studientyp: Summer Sessions
Zeitraum: 08/2012 bis 09/2012

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Bewerbungsprozess

Die Bewerbung über College Contact war einfach und komfortabel. Speziell durch Melanies Unterstützung als Ansprechpartnerin wurden Fragen schnell und kompetent beantwortet. Die notwendigen Formulare konnten durch die vorhandene Dokumentation ohne Hindernisse ausgefüllt werden und so stand der Summer Session nichts mehr im Wege.

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Bei der Suche nach der Unterkunft stand relativ schnell fest, dass das offizielle Housing der UCLA genutzt werden würde. Vorteile waren die Einfachheit bei der Buchung sowie dem geringen Suchaufwand. Der Nachteil war sicherlich der höhere Preis. Die weitere Auswahl zwischen On-Campus und Off-Campus fiel auf Letzteres. Deutlich im Vordergrund stand die dadurch gebotene Selbstständigkeit, die On-Campus einfach nicht erreicht werden konnte. Dementsprechend kümmerte ich mich auch selbstständig um das Mittagessen und nahm keinen Mealplan (eine gewisse Anzahl von Essen pro Woche in der Mensa) in Anspruch. Ich wählte die Option Studio Apartments bei den University Apartments (Off-Campus) und ging auf ein zweier Zimmer, um zusätzlich ein bisschen Englisch zu üben. Meine Erwartungen wurden erfüllt und ich teilte mir mit einem amerikanischen Studenten eine nette kleine Wohnung. Wir hatten ein eigenes Badezimmer, eine Küche, einen Esstisch, ein Stockbett und zwei Schreibtische. Das Apartment befand sich an der Gaylay Avenue und war direkt gegenüber vom Campus. Diese Option würde ich nach wie vor wählen, da alles sehr ordentlich und gemütlich war und Off-Campus konnte man die eine oder andere kleine Party schmeißen.


Studium

Das Studium an der UCLA war interessant und wurde durch den sehr schönen und weiträumigen Campus ergänzt. Es gab mehrere Bibliotheken, von der ich jedoch nur eine regelmäßig besucht habe. Hier gab es einen Computerraum incl. Drucker. Zum Studium zähle ich jetzt einfach mal das Gym hinzu. Dieses war sehr zentral gelegen und bot ein großes Angebot an Möglichkeiten wie Squashhallen, eine Kletterwand, Ausdauergeräte und einen Kraftraum. Selbstverständlich ist das alles kostenlos für Studenten. In dem Kraftraum habe ich mich regelmäßig aufgehalten.


Belegte Kurse

Ich belegte zwei Kurse in der Summer Session, welche unterschiedlicher nicht sein konnten. Der MGMT 88 Kurs war ein Seminar, das sich mit dem Thema Netzwerken bzw. Relationship-Building befasste. Hier wurden die Studenten sehr viel in den Unterricht miteinbezogen und Gruppenarbeiten mit Präsentationen waren Standard. Dies hatte den Vorteil, dass viele Bekanntschaften gemacht wurden und viel Englisch gesprochen wurde. Durch aktive Mitarbeit konnte man eine sehr gute Note erreichen, da es keine Prüfungen gab. Des Weiteren gab es zwei unbenotete Assignments und es musste ein Buch gelesen werden.
Der andere Kurs war Social Networking. Hier ging es mehr um die Theorie zu sozialen Netzwerken. Schnell wurde klar, dass dieser Kurs uns stärker fördern würde. Es mussten regelmäßig fordernde Assignments abgegeben werden, die benotet wurden. Zusätzlich gab es zwei Examen (Midterm und final), die ebenfalls viel Lernaufwand erforderten. Zu guter Letzt gab es noch ein Projekt mit Abschlussbericht und Präsentation, das ebenfalls benotet wurde. Im Vergleich zum anderen Kurs schmälerte dieser die Freizeit doch beachtlich, falls eine sehr gute Note erreicht werden wollte.


Betreuung vor Ort

Eine Betreuung vor Ort war nicht wirklich von Nöten. Zu Beginn der Summer Session gab es eine Infoveranstaltung, in welcher alle notwendigen Informationen über Ablauf und Co. nochmals vermittelt wurden. Aufgrund der bisherigen Betreuung durch College Contact war ich hier jedoch bereits gut informiert.


Freizeit- und Ausflugsmöglichkeiten

Ausflugmöglichkeiten sind reichlich vorhanden. Ich war mit ein paar Jungs in einem Auto unterwegs. Bei zwei Kursen ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass man ein verlängertes Wochenende hat. Dementsprechend sind die typischen Ziele wie Las Vegas und Death Valley, Grand Canyon, San Francisco, Santa Barbara und San Diego realistisch und auf jeden Fall empfehlenswert. Auch LA mit Santa Monica Pier, Venice Beach, Walk of Fame, Universal Studios, Beverly Hills und dem Griffith Observatory (toller Ausblick nachts über LA) sollte man sich nicht entgehen lassen. Für alle, die gerne shoppen gehen, ist das Camarillo Premium Outlet (1 Stunde von LA) zu empfehlen. Dort gab es eine große Auswahl an Marken mit teils deutlich günstigeren Preisen als in Deutschland. Ein weiteres Highlight war ein Freizeitpark namens „Six Flags“. Dieser hat eine enorme Anzahl von Achterbahnen, welche in verschiedene Belastungsstufen eingeteilt sind. Es war dementsprechend für jeden eine Menge geboten.


Do’s & Don’ts

Was man auf jeden Fall machen sollte:

  • Sich eine amerikanische Sim-Karte zulegen, da die Kommunikation per SMS oder Telefonaten sehr wichtig ist, wenn man andere Gruppen treffen möchte. Zusätzlich ist eine Datenflat von Vorteil, wenn man unterwegs Informationen aus dem Internet benötigt.
  • Über einen Urlaub in Hawaii nachdenken: Der Flug dauert nur fünf Stunden von LA und die Wahrscheinlichkeit, dass man so schnell wieder in die Nähe von Hawaii kommen wird, ist beschränkt.
  • Sich Kundenkarten bei den großen Lebensmittelketten anschaffen: Diese waren kostenlos und mussten nur beantragt werden. Dadurch gab es teilweise sehr starke Rabatte auf diverse Produkte.


Was man nicht machen sollte:

  • Zu viele Kurse belegen, da man sonst rein gar nichts mehr von dem tollen Umfeld, den vielen Möglichkeiten und den netten Leuten dort hat.
  • Auf keine amerikanische Homeparty gehen. Diese sind zwar nicht so wie die bekannten Szenen aus dem Film American Pie, jedoch ist es ein interessantes Erlebnis.
  • Der asiatischen Kultur aus dem Weg gehen. Speziell in der Summer Session gab es sehr viele nette und interessante Menschen, die sich gefreut haben, Deutsche kennen zu lernen.

Fazit

Es war die richtige Entscheidung eine Summer Session an der UCLA zu besuchen. Ich habe sehr viel Neues und Interessantes gelernt und erlebt, viele Freundschaften geschlossen und einfach eine super tolle Zeit gehabt! :-)