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Universitat Autónoma de Barcelona
Erfahrungsbericht

von Nick S.

11
Sep.
2026

Informationen

Hochschule: Universitat Autónoma de Barcelona
Stadt: Barcelona
Land: Spanien
Studienrichtung: BWL - International Business
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 01/2026 bis 04/2026
Heimathochschule: DHBW Stuttgart

Bewertungen

Hochschule:
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Studieninhalte:
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Studienbedingungen:
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Freizeit:
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Spaß:
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Gesamtbewertung:
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Fotos (5)

Mein Auslandssemester an der Universitat Autònoma de Barcelona (UAB) war eine der besten Erfahrungen, die ich während meines Studiums gemacht habe. Ich bin Anfang Januar nach Barcelona gekommen und habe dort mehrere Monate gewohnt und studiert. Neben der Uni hatte ich viel Zeit, die Stadt kennenzulernen, neue Leute zu treffen und verschiedene Orte in Spanien zu bereisen.

 

Organisiert habe ich mein Auslandssemester über College Contact. Dadurch war die gesamte Anmeldung ziemlich unkompliziert. Ich musste einige Formulare ausfüllen, die Studiengebühren bezahlen und konnte mich danach eigentlich schon auf die Reise vorbereiten. Die Organisation hat viele Dinge im Vorfeld vereinfacht und bei Fragen weitergeholfen. Dadurch hatte ich nicht das Gefühl, mich mit besonders viel Bürokratie herumschlagen zu müssen.

 

Unterkunft

Ich bin zusammen mit zwei Kommilitonen von meiner Heimathochschule nach Barcelona gegangen. Das war vor allem bei der Wohnungssuche hilfreich. Eine Wohnung in Barcelona von Deutschland aus zu finden, ist nämlich gar nicht so einfach. Es gibt sehr viele Angebote, aber gleichzeitig ist der Wohnungsmarkt ziemlich umkämpft. Zu dritt konnten wir uns bei der Suche gegenseitig unterstützen und schließlich eine passende Wohnung finden. Außerdem war es natürlich angenehm, direkt am Anfang schon zwei Leute zu kennen, mit denen man sich in der neuen Stadt zurechtfinden konnte.

Studium

Die UAB hat mir sehr gut gefallen. Besonders interessant fand ich, wie international die Universität war. Man hat dort Studenten aus der ganzen Welt getroffen. Besonders viele Amerikaner waren an der UAB, aber ich habe meine meiste Zeit mit Kanadiern und anderen Deutschen verbracht. Trotzdem hatte man eigentlich ständig die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen. Gerade am Anfang gab es viele Möglichkeiten, bei denen man schnell mit anderen Studenten ins Gespräch gekommen ist.

 

Auch das Studium selbst war deutlich entspannter als mein Studium in Deutschland. Wir hatten nur an vier Tagen pro Woche Uni und auch an diesen Tagen war der Stundenplan nicht besonders voll. Die Kurse waren relativ klein und es wurde viel in Gruppen gearbeitet. Dadurch war der Unterricht meiner Meinung nach angenehmer und nicht so anonym wie in großen Vorlesungen. Die Fächer waren insgesamt nicht besonders schwierig, haben aber trotzdem Spaß gemacht. Vor allem die Finance-Kurse mit Miriam an der UAB kann ich empfehlen. Die Inhalte waren interessant und durch die vielen Gruppenarbeiten war der Unterricht abwechslungsreich.

 

Freizeit

Dadurch, dass wir relativ wenig Uni hatten, blieb an den Wochenenden viel Zeit zum Reisen. Das haben wir auch gut ausgenutzt. Wir waren an vielen verschiedenen Orten und haben versucht, so viel wie möglich von Spanien zu sehen. Meine persönlichen Highlights waren Valencia, Mallorca und ein Ausflug in die Pyrenäen. Gerade diese Reisen waren für mich ein wichtiger Teil des Auslandssemesters. Es war schön, nicht nur Barcelona kennenzulernen, sondern auch andere Teile Spaniens zu sehen. Viele Orte konnte man relativ einfach und günstig für ein Wochenende erreichen.

 

Barcelona selbst war für mich ebenfalls eine sehr gute Stadt zum Wohnen. Nach der Uni haben wir meistens noch etwas unternommen und waren viel draußen. Wir haben zum Beispiel regelmäßig Volleyball gespielt. Gerade durch den Sport konnte man schnell neue Leute kennenlernen und auch mit Leuten aus Barcelona selbst in Kontakt kommen. Das fand ich besonders gut, weil man dadurch nicht nur mit anderen Austauschstudenten unterwegs war.

 

Auch sonst gibt es in Barcelona sehr viel zu machen. Es gibt unzählige Bars, Restaurants und Parks und eigentlich ist immer irgendwo etwas los. Gerade das Leben außerhalb der Uni hat mir sehr gut gefallen. Man konnte nach der Uni spontan noch etwas unternehmen, sich mit Freunden treffen oder einfach irgendwo draußen sitzen. Dadurch hatte man nie wirklich das Gefühl, nur für die Uni in Barcelona zu sein.

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Für den Alltag kann ich außerdem das T-Jove-Ticket empfehlen. Damit konnte man die öffentlichen Verkehrsmittel relativ günstig nutzen, was in Barcelona sehr praktisch ist. Wir waren viel mit der Metro unterwegs und konnten so eigentlich alle wichtigen Orte problemlos erreichen. Auch für Ausflüge in die Umgebung waren die öffentlichen Verkehrsmittel teilweise sehr hilfreich.

 

Barcelona habe ich während meines Aufenthalts als eine ziemlich sichere Stadt erlebt. Natürlich sollte man nachts, wie in jeder größeren Stadt, ein bisschen aufpassen. Besonders im Viertel El Raval würde ich nachts nicht unbedingt alleine unterwegs sein. Ansonsten hatte ich aber keine größeren Probleme und habe mich in Barcelona eigentlich immer wohlgefühlt.

 

Fazit

Wenn ich heute auf mein Auslandssemester zurückblicke, würde ich es auf jeden Fall wieder machen. Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus einem relativ entspannten Studium, dem internationalen Umfeld und dem Leben in Barcelona. Durch die wenige Uni hatte man sehr viel Freizeit und konnte diese sowohl für Reisen als auch dafür nutzen, die Stadt richtig kennenzulernen.

 

Ich habe während des Semesters viele neue Leute kennengelernt, neue Freundschaften geschlossen und viele Orte gesehen, die ich vorher noch nicht kannte. Gleichzeitig habe ich gelernt, mich in einer neuen Stadt und in einem anderen Land selbstständig zurechtzufinden. Deshalb würde ich ein Auslandssemester an der UAB jedem empfehlen, der die Möglichkeit dazu hat. Für mich war es eine sehr schöne Zeit, die ich definitiv nicht missen möchte und die ich genauso wieder machen würde.