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Universidad de Alicante
Erfahrungsbericht

von Inka F.

07
Sep.
2026

Informationen

Hochschule: Universidad de Alicante
Stadt: Alicante
Land: Spanien
Studienrichtung: Marketing
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 09/2025 bis 06/2026
Heimathochschule: Düsseldorf FOM

Bewertungen

Hochschule:
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Studieninhalte:
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Studienbedingungen:
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Freizeit:
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Spaß:
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Gesamtbewertung:
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Fotos (8)

Hi, ich bin Inka, und in diesem Erfahrungsbericht möchte ich euch von meinem Auslandssemester in Alicante erzählen und euch einen persönlichen Einblick in meine Erfahrungen geben.

 

Vorbereitung

Für mich stand eigentlich von Anfang an fest, dass ich mein Auslandssemester irgendwo verbringen möchte, wo es warm ist und ich am Meer leben kann. Spanien hat sich dafür natürlich perfekt angeboten. Barcelona und Valencia waren mir persönlich allerdings etwas zu groß, und ich wollte lieber in eine kleinere Stadt, in der man sich schnell zurechtfindet und trotzdem genug erleben kann. So bin ich schließlich auf Alicante gekommen, und rückblickend hätte ich mich wirklich nicht besser entscheiden können.

 

Da ich mein Auslandssemester als Freemover organisieren wollte, habe ich irgendwann einfach angefangen zu googeln und nach Unterstützung bei der Organisation gesucht. So bin ich auf College Contact gestoßen. Ich habe dort einfach eine Mail hingeschrieben, und kurz darauf kam es schon zu einem Telefonat, bei dem mir alles superlieb und verständlich erklärt wurde. Ich habe mich direkt sehr gut aufgehoben gefühlt, und der ganze Prozess war total unkompliziert. Auch die Bewerbung an der Universidad de Alicante lief dann über College Contact, was mir wirklich viel Arbeit und vor allem Unsicherheit abgenommen hat. Gerade wenn man vorher noch nie ein Auslandssemester organisiert hat, gibt es einfach tausend Dinge, bei denen man erst einmal gar nicht weiß, wo man anfangen soll.

 

Auch die Einschreibung und Kurswahl an der Uni in Alicante haben bei mir zum Glück problemlos funktioniert. Ich konnte alle Kurse wählen, die ich belegen wollte, und hatte dabei keine größeren Schwierigkeiten.

Erste Zeit und Wohnen

Mein erster Eindruck von Alicante war direkt super. Ich bin zusammen mit einer Freundin hingeflogen, wir kannten vor Ort aber noch niemanden. Darüber würde ich mir im Nachhinein überhaupt keine Gedanken mehr machen, denn man lernt wirklich extrem schnell neue Leute kennen. Es gibt verschiedene Erasmus-Gruppen, über die Veranstaltungen organisiert werden und über die man direkt mit anderen internationalen Studierenden in Kontakt kommt. Gerade weil Alicante nicht besonders groß ist, läuft man außerdem ständig denselben Leuten über den Weg. Man geht in dieselben Bars und Clubs, trifft sich am Strand oder sieht sich bei Veranstaltungen wieder. Dadurch hat man schon nach wenigen Wochen das Gefühl, die Stadt und super viele Leute zu kennen.

 

Gewohnt habe ich in einer WG im Zentrum von Alicante mit vier anderen Mädels. Bei uns war das Zusammenleben eher zweckmäßig, was für mich aber auch vollkommen okay war. Ich habe von anderen Freunden allerdings auch ganz andere Erfahrungen mitbekommen, bei denen die WG super eng war und total viel zusammen unternommen hat. Das ist wahrscheinlich einfach Glückssache und hängt davon ab, mit wem man zusammenwohnt. Was ich aber auf jeden Fall empfehlen würde: Sucht euch eine Wohnung im Zentrum und nicht direkt bei der Universität. Die Uni liegt nämlich etwas außerhalb. Im Zentrum seid ihr viel näher am Strand, an den ganzen Cafés und Restaurants und natürlich auch am Nachtleben.

 

Eigentlich spielt sich dort fast alles ab. Gerade abends fand ich es superpraktisch, dass man eigentlich überall zu Fuß hinkommt und auch nach dem Feiern einfach nach Hause laufen kann. Für mein Zimmer habe ich ungefähr 450 Euro im Monat bezahlt und hatte dafür ein wirklich großes Zimmer. Da hatte ich auf jeden Fall Glück. Die Mieten fand ich insgesamt deutlich günstiger als in Deutschland.

 

Studium

Die Universidad de Alicante selbst ist wahrscheinlich eine der schönsten Unis, die ich bisher gesehen habe. Der Campus ist wirklich wunderschön und überhaupt nicht mit dem vergleichbar, was ich aus Deutschland kannte. Bei der Organisation merkt man allerdings schon manchmal, dass man in Spanien ist. Es war teilweise etwas chaotisch, Rückmeldungen kamen manchmal relativ spät, und auch manche Professoren waren nicht immer perfekt organisiert. Mich persönlich hat das aber überhaupt nicht
gestört, und am Ende hat eigentlich immer alles funktioniert.

 

Ich habe unter anderem die Kurse „Creative Strategy and Conceptualisation“ und „Strategic Marketing“ belegt. Inhaltlich fand ich die Kurse im Vergleich zu meinem Studium in Deutschland eher einfach, und auch die Prüfungen am Ende waren meiner Meinung nach gut machbar.

 

Zusätzlich habe ich einen intensiven Spanischkurs gemacht, bei dem ich jeden Tag drei Stunden Unterricht hatte. Das war definitiv eine der besten Entscheidungen während meines Aufenthalts. Als ich nach Spanien gekommen bin, konnte ich wirklich so gut wie kein Spanisch und habe bei A1 angefangen. Am Ende war ich auf B2-Niveau und konnte mich im Alltag schon ziemlich gut verständigen. Genau das war auch eines meiner größten persönlichen Ziele für meine Zeit in Spanien. Der Kurs hat mir außerdem total viel Spaß gemacht, und man lernt dort natürlich auch wieder viele neue Leute kennen.

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Freizeit

Was das Studentenleben angeht, hat Alicante für mich wirklich die perfekte Größe. Über die Erasmus-Gruppen werden ständig Sachen organisiert: Partys, Picknicks, Wanderungen, Sportevents und vieles mehr. Man muss allerdings sagen, dass man während eines Auslandssemesters hauptsächlich andere internationale Studierende kennenlernt und weniger Kontakt zu Spaniern hat. Zumindest war das bei mir so. Das hat mich aber nicht gestört, weil man dafür Menschen aus den verschiedensten Ländern kennenlernt.

 

Auch das Partyleben in Alicante hat mir super gefallen. Es gibt zwar nicht unendlich viele Clubs, aber dafür trifft man dort immer wieder dieselben Leute und kann wirklich gut feiern gehen. Gleichzeitig ist alles so nah beieinander, dass man eigentlich kein Taxi braucht und fast immer zu Fuß nach Hause kommt.

 

Alicante eignet sich außerdem perfekt als Ausgangspunkt für Ausflüge. Wir haben uns zum Beispiel öfter ein Auto gemietet, sind einfach die Küste entlanggefahren und haben verschiedene Orte und Strände besucht. Das würde ich auf jeden Fall empfehlen, weil es rund um Alicante wirklich wunderschöne Ecken gibt. Aber auch ohne Auto kommt man gut herum. Mit dem Zug kann man zum Beispiel relativ einfach nach Valencia, Madrid oder Barcelona fahren.

 

Von den Lebenshaltungskosten her fand ich Alicante ehrlich gesagt gar nicht so viel günstiger als Deutschland. Einkaufen, Essen gehen oder Feiern gehen ist teilweise ähnlich teuer. Dazu kommt natürlich, dass man während eines Auslandssemesters einfach ständig unterwegs ist, viel unternimmt und dadurch automatisch mehr Geld ausgibt. Dafür war zumindest meine Miete deutlich günstiger als in Deutschland.

 

Fazit

Wenn ich mein Auslandssemester zusammenfassen müsste, kann ich eigentlich nur sagen, dass es eine wunderschöne Zeit war. Ich hatte ursprünglich geplant, nur ein halbes Jahr in Alicante zu bleiben. Am Ende hat es mir aber so gut gefallen, dass ich direkt noch einmal um ein weiteres halbes Jahr verlängert habe. Und selbst danach wäre ich am liebsten noch länger geblieben. Als es dann wirklich zurück nach Deutschland ging, wollte ich eigentlich überhaupt nicht nach Hause.

 

Deshalb kann ich jedem, der gerade darüber nachdenkt, ein Auslandssemester zu machen, nur sagen: Macht es! Egal, für welches Land oder welche Stadt ihr euch am Ende entscheidet. Und wenn Alicante bei euch zur Auswahl steht, kann ich es wirklich von Herzen empfehlen. Für mich war es definitiv eine der schönsten Erfahrungen meines Studiums, und ich würde mich jederzeit wieder genauso entscheiden.