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Universitat Autònoma de Barcelona
Erfahrungsbericht

von Bennett B.

20
Jan.
2026

Informationen

Hochschule: Universitat Autònoma de Barcelona
Stadt: Barcelona
Land: Spanien
Studienrichtung: Business Administration
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 08/2025 bis 12/2025
Heimathochschule: Hamburg School of Business Administration

Bewertungen

Hochschule:
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Studieninhalte:
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Studienbedingungen:
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Freizeit:
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Spaß:
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Gesamtbewertung:
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Fotos (7)

Bewerbungsprozess

Mein Weg ins Auslandssemester war rückblickend eine echte Achterbahnfahrt der Planung. Ursprünglich war mein Plan A ein Aufenthalt an der NOVA SBE in Lissabon, was jedoch aufgrund eines zu spät abgelegten Sprachtests scheiterte. In dieser extrem kurzfristigen und stressigen Situation wandte ich mich an die Agentur College Contact, was sich als meine absolute Rettung herausstellte.

 

College Contact verfügt über eine hervorragende Vorauswahl an Partneruniversitäten und unterstützte mich intensiv im Bewerbungsprozess für meine neue Wahl, die Universitat Autònoma de Barcelona. Der Kontakt war zu jeder Zeit schnell, unkompliziert und alle meine Fragen wurden umgehend beantwortet, was mir bei der knappen Zeitplanung enormen Rückhalt gab. Ich kann die Dienste der Agentur daher nur jedem ans Herz legen, der Unterstützung bei der Organisation sucht.

 

Parallel zur universitären Anmeldung musste ich den Aufenthalt mit meinem Partnerunternehmen Tchibo koordinieren. Da das Semester an der UAB erst am 05.09.2025 begann, die Theorie an der HSBA aber schon im Juli startete, vereinbarten wir eine verlängerte Praxisphase. Ich wurde schließlich von Oktober bis zum Beginn des nächsten Theorieteils im Januar 2026 freigestellt. Da dieses Modell bei Tchibo bereits von anderen Studenten erprobt war, verlief die Abstimmung reibungslos.

 

Finanziell stützte ich mich auf mein reguläres Gehalt und eine Einmalzahlung des Unternehmens, da ich für die meisten Stipendien aufgrund der Kurzfristigkeit bereits zu spät dran war. Selbst die Stipendien von College Contact, auf die ich mich bewarb, blieben leider erfolglos. Insgesamt beliefen sich meine Kosten für die Zeit in Barcelona auf etwa 9.000 bis 10.000 Euro.

Kurswahl

An der UAB belegte ich die Kurse Introduction to Cryptoeconomy & Decentralized Finances, Strategic Behaviour in Business & Economics, Managerial Skills in International Business sowie Econometrics. Das akademische Niveau war spürbar einfacher als an der HSBA, auch weil die Nutzung von KI in Prüfungen und im Unterricht kaum kontrolliert wurde. Der Fokus lag oft auf Präsentationen, individuellen Leistungen sowie einem Midterm und einer finalen Klausur pro Fach.

 

Trotz des geringeren Aufwands war das Sprechen vor internationalem Publikum ein riesiger Gewinn für mein Englisch. Schwierig gestaltete sich jedoch die Modulanerkennung. Ich musste ein Elective vorziehen und parallel zum Aufenthalt in Barcelona das Modul Project Management an meiner Heimathochschule remote belegen, was einen hohen Koordinationsaufwand mit meiner Projektgruppe erforderte.

 

Ankunft & Unterkunft

In Barcelona angekommen nahm ich den Aerobus A1, um vom Flughafen direkt zum Plaça Catalunya zu gelangen. Ein großes Gepäckstück für vier Monate reicht völlig aus!

 

Bei der Wohnungssuche über Idealista und Housing Anywhere beging ich jedoch den Fehler, mich nicht ausreichend über die Stadtviertel zu informieren. Ich landete im Gothischen Viertel direkt an der Rambla. Dieses Viertel ist zwar zentral, aber extrem touristisch und kriminell, was mich auf Dauer sehr gestresst hat. Ich musste ständig auf meine Wertsachen achten und habe viele Diebstähle miterlebt. Für zukünftige Studenten sind Viertel wie Gràcia oder L’Eixample deutlich empfehlenswerter.

 

Mein Apartment gehörte zur LiveIt Hostel Community. Während mein Zimmer etwas überteuert war, kann ich das Hauptgebäude des Hostels wegen seiner Sauberkeit, des Outdoor-Gyms und der Dachterrasse aber sehr empfehlen.

 

Freizeit in Barcelona

Das soziale Leben war eines der absoluten Highlights. Die von College Contact initiierte WhatsApp-Gruppe war Gold wert, da ich so bereits eine Woche vor Unistart erste Kontakte zu anderen Austauschstudenten knüpfen konnte. Ich habe mich außerdem getraut, alleine an einem Pub-Crawl teilzunehmen, was ich jedem nur raten kann, um schnell Anschluss zu finden.

 

Abseits des Nachtlebens, das oft erst gegen 1 oder 2 Uhr morgens in den einheimischen Clubs wie dem Negro Rojo richtig Fahrt aufnimmt, bot die Stadt viele sportliche Möglichkeiten. Besonders Padel-Tennis ist in Barcelona unglaublich günstig. Hierfür ist die App Playtomic ein absolutes Muss.

 

Auch Ausflüge zum Montserrat, zum Tibidabo oder an die Küste nach Sitges und Cadaqués sind für Naturliebhaber Pflicht. Für den Alltag empfehle ich die TMB-App für das 3-Monatsticket (ca. 40 Euro) und die Studentfy-App für Rabatte, insbesondere für Events und Partys.

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Kulturell ist Barcelona eine herzliche und lebensfrohe Stadt, die einen mit ihren 300 Sonnentagen im Jahr sofort ansteckt. Man sollte jedoch die Spanisch-Basics beherrschen, da viele Einheimische vom Massentourismus genervt sind und man mit der Landessprache deutlich mehr Wertschätzung erfährt.

 

Mein persönliches Highlight war der über Erasmus BCN organisierte Marokko-Trip für nur 180 Euro. In vier Nächten haben wir Marrakesch, das Atlasgebirge und die Sahara erlebt, inklusive Übernachtung in den Dünen und Kamelreiten. Es war eine unglaubliche Erfahrung, die mich gelehrt hat, öfter die eigene Komfortzone zu verlassen.

 

Fazit

Abschließend kann ich sagen, dass das Auslandssemester an der UAB die Zeit meines Lebens war. Ich bin persönlich stark gewachsen, selbstständiger und selbstbewusster geworden. Wer die Chance hat, sollte sie unbedingt nutzen.

 

Dank der professionellen Hilfe von College Contact wurde aus meinem gescheiterten Plan A eine Erfahrung, die ich niemals vergessen werde. Man muss nicht extrovertiert sein, um hier Anschluss zu finden. Die Stadt und die anderen Studenten machen es einem sehr leicht, tolle Leute kennenzulernen und Erinnerungen fürs Leben zu sammeln.