10 Jul 2014
Am Puls der Zeit

Obama lobt University of California Irvine

Autor: Ramon Tissler

Strand in der Nähe der University of California Irvine

Vor wolkenlosen Himmel hielt Präsident Barack Obama am 14. Juni eine Ansprache vor der Abschlussklasse 2014 der University of California Irvine (UCI). Zirka 6.000 Studenten sowie 30.000 Familienmitglieder und Freunde waren für diesen feierlichen Akt in das Angel Stadion in Anaheim gekommen.

Nach einer humorvollen Anspielung auf das UCI-Maskottchen, ein Ameisenbär, ließ der Präsident den traditionsreichen Schlachtruf „Zot! Zot! Zot!“ verlauten und führte dann den Zweck seines Kommens an: Die USA muss eine internationale Vorreiterrolle im Klimaschutz einnehmen. Obama forderte die Studienabgänger dazu auf, auf dieses Ziel genauso enthusiastisch hinzuarbeiten, wie es die amerikanische Nation in den 1960ern bei der Mondlandung getan hatte.

Der Präsident lobte daraufhin die jahrzehntelange Forschung und das Engagement der UCI auf dem Gebiet Klimaschutz. Nicht nur sei ein UCI-Forscherteam aus Professoren und Studenten für die Entdeckung der Schädlichkeit von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) für die Ozonschicht mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden. Es war auch der aktuelle Bericht eines UCI-Gletscherforscherteams, der die irreversible Verkleinerung der weltweit größten Eisschilde nachweist. Seinem Aufruf den Energieverbrauch an den Universitäten bis 2020 um 20 Prozent zu reduzieren, hatte die UCI bereits 2013 umgesetzt.

Dass ein Präsident eine akademische Feier nutzt, um seine aktuelle Agenda anzukündigen, erinnerte auch an die Gründung der University of California Irvine. Damals widmete Lyndon B. Johnson auf dem noch unbebauten Land der UCI seine Ansprache der sozialen Ungleichheit.

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