19 Jan
Erfahrungsbericht von N. N.

California State University East Bay


Stadt: Hayward
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studienrichtung: BWL
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 09/2017 bis 12/2017
Heimathochschule: St. Gallen U

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Ich bin für mein Austauschsemester im 5. Semester (Herbstsemester) nach Kalifornien gegangen. Die Austauschuniversität hieß California State University East Bay (CSUEB) und bot Quarters an. Ein Quarter ist ein bisschen kürzer als ein Semester, sodass das Fall Quarter schlussendlich vom 18.09.2017 bis zum 10.12.2017 ging. Ich habe mich über das Portal College Contact an der Universität beworben, was ich sehr empfehlen kann, da es kostenlos ist, die Mitarbeiterinnen die gesamte Bewerbung übernehmen und man selbst nur die notwendigen Unterlagen an College Contact einschicken muss.

Universität

Die Universität ist in Hayward, eine eher kleinere amerikanische Stadt. Mit ca. 15000 Studenten zählt sie eher zu den kleineren Universitäten in den USA. Für Austauschstudenten gibt es extra das ALP Department (American Learning Program Department), welches für das ganze Anmeldeprozedere zuständig ist. Dieses war auch der Ansprechpartner für alle möglichen Fragen. Die Universität hat einen riesigen Campus, der zu ca. einem Drittel aus Parkplätzen besteht. Dies liegt daran, dass die meisten Amerikaner hauptsächlich mit dem Auto unterwegs sind und man nur selten Leute zu Fuß gehen sieht. Der Rest des Campus ist aber eigentlich mit den vielen Grünflächen ganz schön. Da die Uni viele verschiedene Studiengänge anbietet, gibt es dementsprechend auch viele Gebäude. Die Bibliothek ist relativ groß, aber nicht unbedingt für die Menge an Studenten ausgelegt, sodass es manchmal schwer war einen Platz zu finden.
 Des Weiteren gibt es auf dem Campus viele Läden wie Starbucks, Subway, PizzaHut, eine Salatbar, und Panda Express. Es gibt auch ein Gym mit Schwimmbad.

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Essensmöglichkeiten

Die Mensa ist sehr groß, aber sie ist nie wirklich voll, da die Zeiten zum Essengehen sehr lang sind. Man kann dort Frühstücken, Mittagessen und Abendessen. Wir waren meistens Abendessen, da es dort die meiste Auswahl gab. Zum Frühstück gab es Müsli, Waffeln, Speck, Spiegeleiger usw. Zum Abendessen gab es immer Pizza, Burger und eine Salatbar und dann abhängig vom Wochentag eine Delhi Bar und verschiedene Fleischsorten. Um in der Mensa essen zu können, musste man entweder mit Flexdollars zahlen (Felxdollars ist Geld, dass man sich auf seinen Studentenausweis laden kann. Mit den Flexdollars kann man in den Läden auf dem Campus zahlen) oder Meals von seinem Mealplan benutzen. Als Student, der auf dem Campus lebt, musste man sich einen Mealplan kaufen.

Es gab die folgenden Optionen: „All you can eat“ (man kann so oft am Tag in die Mensa kommen wie man möchte), 80 Meals und 150 Flexdollar oder 60 Meals und 200 Flexdollar. Ich habe den Plan mit den 60 Meals und 200 Flexdollars genommen. Zuerst dachte ich, dass 60 Meals eventuell ein bisschen viel sein könnten, aber im Endeffekt hatte ich am Ende des Quarters noch 20 Meals übrig. Dies lag daran, dass das Haus in dem ich gewohnt habe 15 Minuten zu Fuß von der Mensa entfernt lag und man nicht immer hinlaufen wollte. 
Des Weiteren gibt es auf dem Campus einen kostenloses Shuttle, mit dem man schnell von einem Ort zum anderen kam. Er fuhr auch runter in die Stadt, sodass wir nur selten ein Uber nehmen mussten. Der Bus fuhr auch zur Mensa.


Kurswahl

Die CSUEB schreibt einem vor, dass man mindestens 12, maximal aber 17 Credits ablegen muss, um dort studieren zu dürfen.

Bei der Auswahl der Kurse würde ich empfehlen, sich schon vor Beginn des Auslandssemesters über die möglichen Kurse zu informieren und sie schon zur Anrechnungsstelle der HSG zu schicken. Es kann gut sein, dass der gewünschte Kurs nicht mehr genügend Plätze hat und man nur auf die Warteliste kommt. Es ist daher gut Ausweichalternativen zu haben. Um Kursbeschreibungen zu bekommen, wendet ihr euch am besten an College Contact (sie haben viele aber nicht alle Kursbeschreibungen) oder fragt die Professoren vor Ort.

Der Prozess, um sich für die Kurse anzumelden, war allerdings etwas mühsam. Die amerikanischen Studenten hatten schon lange Zeit vor uns Zeit sich für die Kurse anzumelden, sodass die meisten schon recht voll war. Des Weiteren konnte man sich als Austauschstudent nicht einfach einschreiben, sondern musste „Class Crashing“ machen. Das heißt, man musste sich die Kurse heraussuchen, die man eventuell belegen möchte, sich in den Kurs reinsetzen und am Ende der Stunde ein Pinksheet (erhältlich am Business Administration Office) von dem entsprechenden Professor unterschreiben lassen. Das Pinksheet reicht man dann wieder beim Business Administration Office ein und bekommt ein paar Tage später einen Code zugeschickt, mit dem man sich dann in dem jeweiligen Kurs online einschreiben kann.


Lehrveranstaltungen

In den Kursen hat man Midterms und Extraquizzes/ Präsentationen und Finals, sodass der Aufwand über das ganze Semester hin konstant ist und nicht zu der Lernphase der Finals noch einmal mehr wird.

Alle Kurse waren sehr verschult, sodass die meisten Professoren fast alle Studenten beim Namen kannten. Des Weiteren waren sie immer sehr offen und hilfsbereit, wenn man Fragen hatte.


Visum

Das amerikanische Visum habe ich in München beantragt. Alles in allem hat es schon recht lang gedauert, da man für das Visum verschiedene Dokumente brauchte. Ich würde empfehlen es nicht erst kurz vor Beginn des Auslandssemesters zu beantragen, da man sonst nicht in die USA einreisen kann und es zudem auch die Uni haben will.