24 Apr
Erfahrungsbericht von N. N.

Ramkhamhaeng University

Stadt: Bangkok
Land: Thailand
Kontinent: Asien
Studienrichtung: BWL
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 11/2012 bis 03/2013

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Vorbereitung:

Als es für mich feststand, dass ich ein Auslandssemester machen möchte, schwankte ich zwischen Californien und Bangkok. Allerdings musste ich an meiner Uni noch Klausuren schreiben, dessen Termine im Oktober waren. Da das Semester in den USA in der Regel eher anfängt, fiel meine Entscheidung auf Bangkok. Ich schaute mir auf der Seite von College Contact die Erfahrungsberichte der einzelnen Unis in Bangkok an und stellte schnell fest, dass die Ramkhamhaeng University überdurchschnittlich gut bewertet wird und dort ein umfangreiches Angebot an Masterkursen herrscht.

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Die Bewerbung an der Ramkhamhaeng erwies sich als sehr unkompliziert, dank College Contact. Dabei hat mir College Contact sehr geholfen und mir eine Liste zugeschickt, welche Unterlagen dafür relevant sind (Visum, Zeugnisübersetzung etc).
Zwei Wochen nach Einreichung der vollständigen Unterlagen, bekam ich auch schon meine Zusage.


Unterkunft:

Eine Unterkunft vorher schon zu buchen, würde ich nicht empfehlen, da man dort genügend Zeit hat sich vor Ort welche anzuschauen und man findet eigentlich immer was Schönes.
Die erste Anlaufstelle für Studenten ist das Hotel Interplace. Es befindet sich ca. 500 m vom Campus entfernt und eignet sich sehr gut, um die ersten Tage dort zu verbringen. Wir hielten uns dort eine Woche auf (700 Baht pro Doppelzimmer pro Nacht). Von da aus haben wir uns dann mehrere Apartments in der Gegend angeschaut. Sehr zu empfehlen ist das @Home. Es liegt auf der gleichen Straße wie das Interplace und es ist auch der gleiche Besitzer, sodass man den Pool vom Interplace problemlos mitbenutzen darf. Das @Home hat mit seiner gehobenen Ausstattung ein gutes Preisleistungsverhältnis. Dort haben wir uns sehr wohlgefühlt und es wird auch rund um die Uhr von Sicherheitsmännern bewacht, sodass ein Einbruch sehr unwahrscheinlich ist.


Essen/Trinken:

Das Essen in Thailand ist der Regel sehr scharf, aber auf Wunsche wird darauf Rücksicht genommen. Es ist sehr günstig und vielfältig. Besonders auf der Straße zahlt man für ein Gericht, wie z.B. Reis mit Chicken nicht mehr als 60 Baht. Alles was man im Alltag so benötigt, wie Waschpulver, Klopapier, Snacks, Getränke etc. findet man im Seven Eleven. Diese Supermarktkette findet man so gut wie an jeder Straßenecke und liegt von den Preisen deutlich unter den Deutschen. Wer kein Thailandischen Essen mag, hat genügend Ausweichmöglichkeiten, wie z.B. Mc Donalds oder Burger King.


Universität:

Man benötigt nicht lange, um zu bemerken, dass dort andere Maßstäbe herrschen. Vergleicht man sie mit Deutschland, fällt einem schnell auf, dass sie sehr chaotisch und zum Teil auch unorganisiert sind. Dies scheint jedoch in Thailand normal zu sein und man sollte sich schnell dran gewöhnen. Deshalb empfiehlt es sich von vornherein so viele Kurse wie möglich auf seinem Learning Agreement zu erfassen um eine gewisse Flexibilität mitzunehmen, da es durchaus sein kann, dass ein Kurs mal nicht stattfindet. Das Niveau der einzelnen Kurse ist stark vom zugehörigen Prof. abhängig. Alles in allem lässt sich aber sagen, dass es dort wesentlich einfacher ist eine gute Note zu erreichen, als an einer deutschen Universität.


Reisen:

In Bangkok wird es zwar nie langweilig, jedoch haben wir die freie Zeit auch genutzt, um uns etwas mehr von Asien anzuschauen. Empfehlen kann ich das Nachbarland Laos. Die Stadt Vang Vieng hat eine wunderschöne Natur, die man gut mit einem Roller auf eigener Faust erkunden kann. Blue Lagoon, Tubingen sind nur einige Attraktion, die man nicht verpassen sollte.
Neben Kambodscha (Siem Reap) kann ich auch noch zahlreiche Inseln empfehlen.
Koh Tao (geeignet zum Tauchen), Koh Panghan (besonders bei den legendären Fullmoonpartys begehrt), Koh Chang (nicht weit von Bangkok entfernt), Koh Mak (nennt sich auch die kleine Schwester von Koh Chang und eignet sich besonders für diejenigen, die nach Ruhe und Entspannung suchen und den zahlreichen Touristen entfliehen möchten.
Alle diese Reisen kann man problemlos in den zahlreichen Agencies auf der Khao San Road (Backpacker Mile) buchen.


Nachtleben:

Das Nachtleben in Bangkok ist einmalig und fast schon unbeschreiblich.
Wir sind sehr oft ins Route 66 gefahren. Die Stimmung dort ist unglaublich und die Musik wechselt zwischen Hip Hop und Dancefloor. Das Publikum ist dort gemischt. Den Kontakt zu den Thais findet man schnell, sofern man aufgeschlossen ist. Am Anfang sind sie sehr schüchtern, wenn man jedoch den ersten Schritt macht und sie anspricht, freuen sie sich umso mehr. Da der Club bereits um 02:00 schließt, sind wir von da aus immer auf die Sukhumvit gefahren. Hier ist das Levels, Insomnia und Mixx zu empfehlen. Die Getränke der Clubs unterscheiden sich nicht im Großen von denen der Deutschen. Hier zahlt man für ein Wodka Redbull schon mal umgerechnet 6 Euro.


Kosten:

Alles in allem habe ich in fünf Monaten mit Studiengebühren 8000 Euro ausgegeben. Mit 1000 Euro im Monat kommt man in Bangkok sehr gut aus. Wenn man nicht so der Clubgänger ist dann reicht auch weitaus weniger. Die zusätzlichen Kosten beim Reisen sollte man allerdings nicht unterschätzen
Um Gebühren beim Abheben zu sparen, kann ich nur die DKB hervorheben. Auf Anfrage, hierzu reicht eine kurze Email, werden alle Gebühren (60 Baht pro Abhebung) innerhalb einer Woche erstattet.


Fazit:

Ich bin froh, dass ich die Entscheidung getroffen habe nach Bangkok zu gehen.
Es war bisher die aufregendste Zeit meines Lebens. Ich habe nicht nur kulturelle Einblicke bekommen, sondern auch wunderschöne Landschaften gesehen sowie tolle Menschen kennengelernt. Traut euch und bewerbt euch, ihr werdet es nicht bereuen!