10 Jan
Erfahrungsbericht von Anja H.

California State University San Bernardino

Stadt: San Bernardino
Land: USA
Kontinent: Nordamerika
Studienrichtung: Umweltwissenschaften
Studientyp: Auslandssemester
Zeitraum: 04/2013 bis 09/2013

Hochschule:
Studieninhalte:
Studienbedingungen:
Freizeit:
Spaß:
Kosten:
Gesamtbewertung:

Ich bin nun schon wieder seit drei Monaten zurück aus San Bernardino und ich denke noch sehr gern und sehr oft zurück an sechs unvergessliche Monate, tolle Begegnungen und ein wundervolles Land.

Meine Bewerbung über College Contact habe ich Anfang/ Mitte Dezember 2012 abgeschickt und ich muss sagen, dass es sehr unkompliziert war. Fragen wurden gut und schnell beantwortet. Ich hatte mich zwischen der CSU East Bay und der CSU San Bernardino für letztere entschieden. Zum Einen wegen der besseren Erfahrungsberichte, für mich mehr ansprechende Kurse, sowie einer zentraleren Lage in Südkalifornien. Ich studiere in Deutschland Landschaftsarchitektur, was beide Unis nicht angeboten haben, was aber an meiner Heimatuniversität keine großen Probleme dargestellt hat. Da die CSUSB das Open University Programm anbietet, stand mir das Kursangebot der Universität zur Verfügung. Aus dem Kursangebot habe ich sehr interessante Kurse gewählt, die auch zu meinem Studium gepasst haben.

Ansprechpartner an der CSUSB

Als ich in San Bernardino angekommen bin, war meine Ansprechpartnerin Suzy Sharweed. Sie hilft einem in jeder Situation. Zum Einen bei der Kurswahl, aber auch bei anderen Problemen. Sie ist zuständig für alle College Contact Studenten.

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Wohnen

Mit der Bewerbung über College Contact habe ich mich auch für das OnCampus Housing beworben. In San Bernardino angekommen habe ich meine Schlüssel in Empfang genommen. Das erste Quarter habe ich dann im Arrowhead Village gewohnt. Zusammen mit drei anderen habe ich mir ein Appartement geteilt. Jeder hatte sein eigenes Zimmer. Pro Appartement gibt es 2 Bäder, die sich zwei Bewohner teilen. Zudem gibt es eine Küche mit Wohnzimmer. Ich konnte mich glücklich schätzen, dass meine Mitbewohner das Appartement sehr gut ausgestattet haben und ich alles mitbenutzen durfte. Die Einrichtung meines Zimmers bestand aus einem Bett, Wandschrank, Kommode, Schreibtisch und Stuhl. Also alles was man braucht. Einzig das Bettzeug musste ich mir bei Walmart kaufen.

Zum Summer Quarter bin ich dann umgezogen, da das Arrowhead Village über den Sommer geschlossen war. Über deutsche Freunde habe ich einen tollen Ersatz in einem großen zweigeschossigen Haus gefunden. Vermieterin hierfür war Yunfei Turner.

Das Haus war nur einen Katzensprung entfernt vom Campus in der Ashstreet.


Campus

Der Campus ist sehr weitläufig und parkähnlich gestaltet. Der Campus liegt nördlich des Stadtzentrums von San Bernardino. Im Zentrum ist die Library und die Student Union. In der Student Union ist auch der Food Court stationiert. Der Food Court besteht aber nur aus Fast Food Restaurants wie Tacobell und Pizza Hut, etc. Eine andere Verpflegungsmöglichkeit auf dem Campus bietet das Commence. Es ist eine Art Mensa, bei der täglich unterschiedliche Gerichte angeboten werden. Jedoch ist gesund etwas anderes. Es gibt zwar eine Salatbar, jedoch sind auch Burger und Pizza täglich auf der Speisekarte.


Recreation Center

Ein für mich sehr wichtiger Ort auf dem Campus war das Recreation Center. Ein super ausgestattetes Fitnessstudio mit tollen Angeboten, unter anderem einer Kletterwand. Es werden täglich auch Fitnesskurse angeboten. Ganz besonders gut hat mir die Abteilung Outdoors des Rec Centers gefallen. http://www.csusbrecsports.com/outdoors/calendar Diese bietet unterschiedlichste Ausflüge am Wochenende zu günstigen Preisen an. Ich habe an folgenden Ausflügen teilgenommen: 1-Tages Ausflug zu heißen Quellen (Hot Springs Hike), 1-Tages Ausflug nach La Jolla zum Schnorcheln, 2-Tages Ausflug nach Catalina Island zum Schnorcheln und Wandern und einen 2-Tages Ausflug zum Big Bear zum Kayaken und Wandern.

Desweiteren habe ich an einer Aktion des Fitnessstudios teilgenommen, dem IRON COYOTE: Ziel dieser Challenge war es innerhalb von 12 Wochen die Distanzen des Ironman‘s zu absolvieren.


Anbindung an die Umgebung

Empfehlenswert für die USA allgemein ist immer ein Auto. Zu Beginn meines Aufenthalts habe ich noch kein Auto gehabt. Öffentliche Verkehrsmittel in den USA sind außerhalb großer Metropolen wie New York sehr rar. Es gibt zwar schon die Möglichkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Los Angeles zu kommen, jedoch ist das sehr mühsam und dauert sehr lange. Zuerst nimmt man den Bus vom Campus zum Bahnhof von San Bernardino und von dort aus kommt man in zwei Stunden mit dem Metrolink zur Union Station in Los Angeles. Das Problem ist aber, wenn man an der Union Station ist sich weiter fortzubewegen. Los Angeles ist so weitläufig, dass es sich sehr schwierig gestaltet von A nach B zu kommen. Will man jedoch zum Flughafen LAX, erreicht man diesen von der Union Station mit dem Flyaway Bus innerhalb einer halben bis einer Stunde. Mit dem Auto ist man dagegen schnell überall! Der nächste Strand (Newport) ist eine Stunde mit dem Auto entfernt. Downtown L.A. ebenfalls eine Stunde. Nach Las Vegas braucht man auch nur drei Stunden und nach San Diego zweieinhalb Stunden. Diese Städte eignen sich sehr gut für Wochenende- bzw. Tagesausflüge.


Fazit

Alles in Allem waren die sechs Monate voller neuer Erfahrungen und Erlebnisse. Ich kann jedem den Standort San Bernardino empfehlen.