Studienprogramme
Länder
Wissen
Gründe fürs Ausland
Wege zum Studium
Studienführer
Fach-Studienführer
Stadtführer
Studienarten
Bildungsinstitute
Stipendien & Förderungen
Artikel
Linksammlung
Service
Interaktiv
Broschüren Downloads
Über uns

100% kostenlose Beratung
Öffnungszeiten:
Mo.- Fr.
10.00 - 12.30 Uhr
13.30 - 17.00 Uhr


Studienführer Ungarn


Tourismus Ungarn

Budapest

Medizin Studieren in Debrecen

Videos: YouTube | Alle Videos ansehen

Das ungarische Studiensystem nähert sich immer mehr den Anforderungen eines europäischen Hochschulbildungssystems an. Darauf zielten jedenfalls die Reformen in den vergangegen Jahren ab, genau wie der Ausbau der internationalen Kooperationen. Auch die vielen Privathochschulen, an denen man internationale Abschlüsse machen kann, gehören zu diesen Bestrebungen, beispielsweise die von dem Amerikaner George Soros gegründete Central European University. Darüber hinaus wird Ungarn als Zentrum der Forschung und des Hochschulwesens in Mitteleuropa betrachtet.

Studiensystem und Studienabschüsse
In Ungarn wird zwischen Universitäten und Hochschulen unterschieden. An beiden Institutionen werden Diplome verliehen: an Universitäten in fünf bis sechs Jahren, an Hochschulen in drei bis vier Jahren. Außerdem existiert die sogenannte Fachausbildung, die in etwa einem deutschen Fachhochschulstudium entspricht. Es ist in Ungarn üblich, Abschlüsse mit Zusätzen wie "cum laude" oder "summa cum laude" zu vergeben, was aber eigentlich nicht sonderlich wichtig ist. Bedeutsamer ist die Hochschule, von der der Abschluss stammt.
Die meisten Einrichtungen verlangen keine Gebühren, aber manchmal muss man Studiengebühren zahlen, vor allem an privaten Hochschulen. Der erste universitäre Abschluss wird sowohl von Universitäten als auch von Hochschulen verliehen. Die Reihe der möglichen Abschlüsse reicht vom Bachelor bis hin zum Master; promovieren kann man nur an einer Universität. Einer der kostenpflichtigen Studiengänge ist zum Beispiel das Studium der Medizin an der Semmelweis-Universität in Prag. Hier werden jährlich 120 neue Studenten für den Studiengang, der auf Deutsch abgehalten wird und sich auf deutsche Literatur stützt, angenommen, aber es bewerben sich drei- bis viermal so viele Interessierte. Pro Jahr kommen Studiengebühren zwischen 8.800 und 10.600 Euro auf die Studierenden zu, und das Ganze dauert sechs Jahre. Meistens gehen die Studenten aber nach ihrem Physikum für das weitere Studium wieder nach Deutschland, denn sie haben häufig zwar Grundkenntnisse der ungarischen Sprache, können sich aber im klinischen Teil des Studiums nicht ausreichend mit ihren Patienten verständigen.
Neben den Praxiseinheiten wird in den meisten Fächern vor allem Frontalunterricht abgehalten, so dass das Studium in der Regel sehr stark verschult ist. Die Studenten haben kaum Möglichkeiten, das selbständige Arbeiten zu erlernen.
Da die Anforderungen sehr hoch sind, müssen die Studenten im Abstand von wenigen Wochen ständig Prüfungen absolvieren. Mit Hilfe der Ergebnisse wird häufig entschieden, inwiefern der Student ein Stipendium oder einen Studiengebührennachlass bekommt. Im Großen und Ganzen sind die Studienbedingungen in Ungarn aber gut, denn die Veranstaltungen werden meistens in kleinen Gruppen abgehalten, so dass die Studenten einen engen Kontakt zu den Professoren pflegen können.

Anerkennung von Studienleistungen
Wenn man sein Physikum in Ungarn gemacht hat und daraufhin nach Deutschland wechseln möchte, muss man beim zuständigen Landesprüfungsamt für Medizin und Pharmazie einen Antrag stellen. In der Regel gibt es keine Probleme bei der Anerkennung der in Ungarn erbrachten Studienleistungen beim Medizinstudium. Sobald man einen positiven Bescheid des Prüfungsamtes in Händen hält, kann man sich an die deutsche Hochschule wenden, an der es weiter gehen soll. Dies wird durch das European Credit Transfer System (ECTS) erleichtert. Wer sichergehen möchte, sollte vor seinem Studium in Ungarn mit den Zuständigen an der Heimathochschule sprechen und abklären, wie sich beide Studienabschnitte vereinbaren lassen.

Bewerbung an ungarischen Universitäten
Am wichtigsten für die Aufnahme an einer ungarischen Hochschule ist die Abiturnote. Teilweise werden außerdem ungarische Sprachkenntnisse gefordert. Bei den Medizinstudiengängen an der Semmelweis-Universität sowie an Ingenieur- und Naturwissenschaftsfakultäten ist das etwas anders, denn hier werden die Aufnahmeverfahren von der Hochschule selber organisiert. Das heißt, dass man seine Bewerbungsunterlagen direkt an die jeweilige Hochschule schicken muss.

Zu den Bewerbungsunterlagen gehören
o ein detaillierter Lebenslauf,
o eine Kopie des Abiturzeugnisses,
o ein Gesundheitszeugnis,
o zwei Passbilder sowie
o Sprachnachweise für internationale Studiengänge, die nicht auf Ungarisch stattfinden, ansonsten ein Nachweis über ungarische Sprachkenntnisse

Zu einer Bewerbung für die drei Jahre alte Andrássy-Universität, die gleichzeitig die erste deutschsprachige ist, gehört außerdem noch ein Auswahlverfahren, denn es sollen sich nicht mehr als 75 Studenten pro Jahr einschreiben. Damit soll die Qualität des Studiums auf hohem Niveau gehalten werden.

Sprachkenntnisse
Ungarisch ist sehr schwer zu erlernen, und außerdem steht es auf der Liste der weltweit wichtigen Sprachen erst auf Platz 50. Deshalb gibt es an den meisten ungarischen Universitäten für ausländische Studenten Kurse in englischer Sprache. Die Semmelweis-Universität bietet sogar teilweise ihre Medizinveranstaltungen in deutscher Sprache an, genau wie die Eötvös Loránd Tudomáyegyetem (ELTE), an der ebenfalls viele Ausländer studieren. Der Nachteil ist allerdings, dass die internationalen Studenten eher isoliert sind und nicht so einfach Einheimische kennenlernen können. Deshalb gibt es an vielen Universitäten Ungarischkurse für Anfänger, in denen auch andere Themen wie Landeskunde oder Geschichte behandelt werden.
Auch für ein Studium an der Andrássy Gyula Deutschsprachige Universität Budapest braucht man keine Sprachkenntnisse. Dass hier auf Deutsch unterrichtet wird, liegt teilweise daran, dass die Sprache nach Englisch die zweitwichtigste Fremdsprache des Landes ist, weil eine große deutsche Minderheit in Ungarn lebt. Außerdem ist Deutschland der wichtigste Handelspartner für das Land. Das wiederum zieht viele deutsche Studenten in das Land.

Kosten und Finanzierung
Studenten, die ihr Studium zügig und motiviert duchziehen, müssen keine Studiengebühren zahlen; diese werden gezwungenermaßen immer mehr von den Langzeitstudenten übernommen. Je nach Abschneiden bei den Prüfungen wird darüber bestimmt, ob ein Student ein Stipendium bekommt, einen Studiengebührennachlass oder in Gegenteil sogar Gebühren zahlen muss. Daraus ergibt sich, dass die begabten und fleißigen Studenten ihren Lebensunterhalt einfacher finanzieren können. Auch für ausländische Studenten stehen Stipendien vom ungarischen Staat zur Verfügung. Informationen zu dem Thema gibt es bei den ungarischen Botschaften oder Konsulaten in Deutschland:
http://www.ungarische-botschaft.de

Stipendienmöglichkeiten:
Tempus Public Foundation
http://english.tpf.hu/

Socrates- / Erasmus-Programm:
Einige der Voraussetzungen, um eine Unterstützung zu bekommen, sind:
o Der Bewerber muss als Student einer Hochschule in seinem Heimatland eingeschrieben sein.
o Der Bewerber muss mindestens zwei abgeschlossene Semester vorweisen können.
o Der Bewerber muss die Staatsangehörigkeit eines Socrates-Landes oder eine Aufenthaltserlaubnis für ein Socrates-Land besitzen.

Lebenshaltungskosten
Da die meisten ungarischen Studenten bei ihren Eltern leben, findet man kaum studentische Wohngemeinschaften, weder in ländlichen Gebieten noch direkt in Budapest. Am besten und kostengünstigsten lebt man in einem Studentenwohnheim, die in Budapest je nach Lage und Austattung zwischen 150 und 400 Euro pro Monat kosten. Ansonsten lassen sich die Lebenshaltungskosten mit denen in Deutschland vergleichen. In der Hauptstadt gibt es viele für Ungarn typische Themalquellen, deren Besuch relativ günstig ist und die besonders in den kalten Wintermonaten eine Wohltat darstellen. Sie dienen, genau wie die alten Kaffeehäuser, als Treffpunkt.

Visum und Krankenversicherung
Seit Ungarn 2004 der EU beigetreten ist, genügen für die Bürger anderer EU-Länder ein gültiger Personalausweis oder Reisepass, um ins Land einreisen und bis zu sechs Monate bleiben zu können. Bei längeren Aufenthalten muss man vor Ort ein Studentenvisum beantragen, das man problemlos bekommt, wenn man nachweisen kann, dass man gegebenenfalls seine Studiengebühren gezahlt hat und einen Zulassungsbescheid der Hochschule besitzt.
Bereits im Vorfeld sollte man sich bei seiner Krankenkasse in Deutschland um eine Auslandskrankenversicherung kümmern. Als Ausländer bekommt man aber in Ungarn immerhin erste Hilfe und Norfallbehandlungen kostenlos, muss allerdings für alle weiteren Behandlungen zahlen. Man kann auch in Ungarn eine Krankenversicherung abschließen; dafür wird der Immatrikulationsbescheid auf Ungarisch benötigt.

Was kann man an welcher Uni studieren?
Ukrainische Philologie:
Universität Szeged

Ungarische Philologie:
Universität Debrecen, Eötvös Loránd Universität, Károly Esterházy Fachhochschule für Lehrerausbildung, Universität Miskolc, Katholische Universität Péter Pázmany, Universität Pécs, Universität Szeged

Umweltökonomie:
Universität Debrecen, Universität des Heiligen Stephan

Umweltwissenschaften:
Universität Debrecen, Eötvös Loránd Universität, Szeged, Universität Veszprém

Vergleichende Staats- und Rechtswissenschaft:
Andrássy Gyula Deutschsprachige Universität Budapest

Verwaltungswissenschaft:
Universität für Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften Budapest

Völkerkunde:
Universität Debrecen, Eötvös Loránd Universität, Universität Pécs, Universität Szeged

Wirtschaftswissenschaften:
Wirtschaftliche Hochschule Budapest, Universität für Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften Budapest, Technische Universität Budapest, Károly Esterházy Fachhochschule für Lehrerausbildung, Universität Miskolc, West-Ungarische Universität, Universität Pécs, Fachhochschule für Transport und Telekommunikation István Föiskola, Universität Szeged, Universität des Heiligen Stephan, Universität Veszprém, Central European University

Zahnmedizin:
Universität Debrecen, Universität Pécs, Semmelweis Universität, Universität Szeged
Zeichnen: Károly Esterházy Fachhochschule für Lehrerausbildung




Presseberichte
CoCo in der Presse







Letzter Pressemeldung:
Ohne Moos nix los

Newsletter

Gratis Downloads
pdf Uni-Broschüren
pdf Semester-Broschüre
pdf Summer Sessions
Broschüre
pdf Fachspezifische
Studienführer


Video-Pick

UNSW - Meet the World

Hilfen
Flüge mit Studentenrabatt
Sprachen lernen mit DVD Sprachensoftware
Krankenversicherung fürs Ausland, unsere Tipps
Gratis Kreditkarte, das MUSS für die Auslandsreise: Gratis Visa Card & über 4000(!) Vergünstigungen
alle Services