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Studienführer Finnland


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Von den 20 in ganz Finnland verteilten Universitäten decken zehn ein breites Angebot mit Sozial-, Geistes- und Naturwissenschaften, Medizin, Kunst und anderen Fächern ab. Außerdem hat das Land drei Wirtschaftsuniversitäten, drei technische Hochschulen und vier Kunstakademien zu bieten. Die 1640 in Turku gegründete und 1828 nach Helsinki verlegte Universität Helsinki ist die größte des Landes. Außerdem existieren noch 29 Polytechnics, die meistens ein breites Fächerangebot haben und mit den deutschen Fachhochschulen vergleichbar sind; einige haben sich aber auch auf bestimmte Fächer spezialisiert. Anders als die Universitäten sind sie praxisorientiert und pflegen Kooperationen mit Unternehmen aus der freien Wirtschaft. An den finnischen Hochschulen studieren rund 9.000 ausländische Studenten aus 40 Nationen, von denen mit 15,2 % die meisten aus China kommen. Danach folgen Russland, das Nachbarland Schweden und mit 3,7 % Deutschland.
Finnland hat in Sachen Bildung einen guten Ruf, denn die Politik investiert sehr viel in diesen Bereich. Eines ihrer Ziele ist es, mindestens zwei Dritteln aller Schulabsolventen einen Studienplatz anbieten zu können, denn die Zahl der Studienbewerber ist immer noch viel höher als die Zahl der freien Plätze. Deshalb müssen die angehenden Studenten zurzeit Eignungs- oder Aufnahmeprüfungen absolvieren, um die Bewerberzahlen unter Kontrolle zu bekommen.

Studiensystem Finnland
Die finnischen Universitäten sind den technischen Hochschulen, Wirtschaftshochschulen und Hochschulen der Künste gleichgestellt, und außer der reinen Lehre wird an allen Einrichtungen auch geforscht und im postgradualen Bereich studiert.
Das Studium in Finnland unterteilt sich an den Universitäten wie folgt:
Als erstes können die Studenten innerhalb von drei Jahren den Bachelor bzw. kandidaatti oder kandidat machen. Er wird mit einer Examensarbeit abgeschlossen.
Eine andere Möglichkeit ist ein fünfjähriges Magisterstudium (maisteri / magister), das aber alternativ auch an das Bachelorstudium anknüpfen kann und dann zwei Jahre dauert. Dabei werden bestimmte Fächer vertieft, und die Studenten können sich spezialisieren. Den Abschluss bildet eine schriftliche Arbeit, mit der man dann auf den Lizenziat (lisensiaatti / licentiat) oder den Doktor (tohtori / doktor) hinarbeiten kann. Beim Lizenziat handelt es sich um ein zwei Jahre dauerndes Studium im postgradualen Bereich, das aus Forschung und einer umfangreichen Lizenziatsarbeit besteht. Der Doktortitel dauert vier Jahre und verlangt neben Forschungsarbeit das Verfassen einer Dissertation.

An den Fachhochschulen werden vor allem Studiengänge angeboten, die der Berufsqualifizierung dienen und eng mit der Wirtschaft zusammenarbeiten. Hier gibt es außerdem Forschung, die praktisch anwendbar ist.
Hieraus ergibt sich eine Kooperation zwischen Hochschule und dem regionalen Erwerbsleben, wo die Ergebnisse angewandt werden können.
Außer den üblichen Lehrveranstaltungen an den Hochschulen findet in diesem Bereich auch ein Praktikum von mindestens 20 Wochen Dauer statt, das zu den obligatorischen Studienleistungen zählt. Insgesamt dauern die Studiengänge drei bis fünf Jahre, und Absolventen erlangen den kandidaatti / kandidat oder maisteri / magister.

Das akademische Jahr
In Finnland besteht das Studienjahr aus zwei Semestern: dem Herbstsemester (September bis Dezember) und dem Frühjahrssemester (Januar bis Mai). Im Sommer können die Studenten für Prüfungen lernen und Abschlussarbeiten schreiben. Ein weiterer sinnvoller Zeitvertreib sind die Sommeruniversitäten, wo die Studenten unabhängig von ihrem eigentlichen Studienfach Kurse belegen können, die sie interessieren. Oft sehen diese Sommeruniversitäten fast wie Ferienlager aus, und die Studenten wählen häufig eine andere als ihre eigene Universität.
Informationen zur Association of Summer Universities unter http://www.kesayliopistot.fi/english.htm

Anerkennung von Studienleistungen
Alle Universitäten und Polytechnics haben bereits das European Credit Transfer System (ECTS) eingeführt, was die Anrechnung der erbrachten Studienleistungen einfacher macht. Das gilt sowohl für andere europäische Länder als auch innerhalb Finnlands zwischen den verschiedenen Fakultäten. Daher gibt es in Deutschland nach der Rückkehr in der Regel keine Probleme bei der Anerkennung.

Bewerbungsprozedur an Universitäten in Finnland
Normalerweise reicht die deutsche Hochschulreife aus, um in Finnland ein Studium zu beginnen. Diejenigen, die eine fachgebundene Hochschulreife vorweisen können, haben Zugang zu den gleichen Fächern wie in Deutschland, und die Polytechnics erkennen auch die Fachhochschulreife an. Allerdings gilt in manchen Fachbereichen sowohl für finnische als auch für deutsche Studenten, die ein Vollstudium in Finnland absolvieren möchten, ein Numerus Clausus. Jede einzelne Hochschule kann auch noch eigene Aufnahmekriterien festlegen, weshalb meistens eine Aufnahmeprüfung die Regel ist. Manchmal müssen auch ausländische Studenten Eingangstests machen, die manchmal aber lediglich der besseren Einstufung und Betreuung dienen sollen. Man sollte sich deshalb bei der betreffenden Hochschule genau erkundigen und sich die Anmeldeformulare besorgen.
An den Polytechnics muss man für eine Aufnahme eine Berufsausbildung oder das Abitur vorweisen können. Die Bewerber werden mit Hilfe eines landesweiten Auswahlverfahrens ausgesucht.

Sprachkenntnisse
In Finnland werden die beiden offiziellen Landessprachen Finnisch und Schwedisch gesprochen, aber Unterrichtssprache ist meistens nur Finnisch mit Ausnahme der Åbo Akademi Universität, der Swedish School of Economics and Business Administration, der ARCADA Polytechnic, der Sydväst Polytechnic, der Swedish Polytechnic, Finland und der Åland Polytechnic. Manche Hochschulen bieten auch Studiengänge in beiden Sprachen an wie beispielsweise die Universität Helsinki, die Technische Universität Helsinki und die Kunstakademien. Die meisten Fachhochschulen und Universitäten haben darüber hinaus auch englischsprachige Studiengänge im Angebot. Man benötigt ausreichende Sprachkenntnisse für eine mühelose Teilnahme an den Lehrveranstaltungen, wozu auch ein angemessener Wortschatz der nötigen Fachtermini gehört. Fast alle Universitäten beherbergen außerdem ein Sprachenzentrum, an dem für ausländische Studenten Finnisch- und Schwedischkurse angeboten werden.

Studiengebühren
An keiner der finnischen Hochschulen werden Studiengebühren erhoben, weder für einheimische noch für ausländische Studenten.

Lebenshaltungskosten
Wie auch in Deutschland liegen die Lebenshaltungskosten bei etwa 700 Euro im Monat.

Wohnen
Den Studenten stehen in Finnland viele Studentenwohnheime zur Verfügung. Um dort ein Zimmer oder sogar eine Wohnung zu bekommen, wendet man sich in den meisten Fällen an die Studentenorganisationen der jeweiligen Universität, die die Vermittlung und Vergabe der Unterkünfte regeln. Vor allem die Wohnungen sind sehr begert, deshalb sollte man sich direkt nach der Zusage der Hochschule um eine bewerben. Wie so oft gibt es auch hier mehr Bewerber als Plätze. Aber natürlich kann man auch privat eine Unterkunft suchen.

Visum und Krankenversicherung
EU-Bürger können mit einem Personalausweis nach Finnland einreisen. Wer eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis beantragen möchte, kann dies bei der Botschaft von Finnland in Berlin oder im Generalkonsulat in Hamburg tun.
Wer sich als Student länger als ein Jahr im Land aufhält, muss sich beim Einwohnermeldeamt registrieren lassen. Deutsche Studenten benötigen keinerlei Arbeitserlaubnis, da sie aus einem EU-Mitgliedsstaat stammen.

Zum Thema Krankenversicherung: Am besten fragt man rechtzeitig bei seiner Krankenkasse in Deutschland nach dem besten Versicherungsschutz für den Aufenthalt in Finnland.




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