Medien- und Kommunikationswissenschaften im Ausland studieren
1. Medien- und Kommunikationswissenschaften studieren im Ausland.
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Zeitungen, Radio, Fernsehen und das Internet gehören zu den Medien, die (fast) jeder von uns täglich konsumiert. Sie bieten uns Information und Unterhaltung, üben aber gleichzeitig aber auch einen großen Einfluss auf uns. Welche Mechanismen hierbei eine Rolle spielen und welche Möglichkeiten sich zur Gestaltung von Medien bieten, sind Fragen, die sich die Medien- und Kommunikationswissenschaft stellt. Sie ist somit gleichsam beschreibend und produktiv tätig.
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Historisch liegt der Ursprung der Medienwissenschaft in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit hatten sich die technischen Möglichkeiten zur massenhaften Verbreitung von Nachrichten in Form von gedruckten Zeitungen aber auch durch den Rundfunk so weit entwickelt, dass amerikanische Theoretiker wie John Dewey und George Herbert Mead die Welt an der Schwelle eines neuen Zeitalters der absoluten Demokratie sahen, in der jeder Bürger über ausreichend Informationen verfügen würde, um selbst mündige Entscheidungen treffen zu können.
Angesichts der wachsenden Macht der Medien, die auch im Verlauf des Zweiten Weltkriegs auf beiden Seite des Atlantiks in unterschiedlicher Ausprägung offensichtlich wurde, etablierte sich bald eine Medienforschung, die sich mit der Wirkung von Medien und den Möglichkeiten eines gezielten Einsatzes von Medien befasste. Aufgrund der Abhängigkeit der Medienrezeption von einer Vielzahl von Faktoren, wurden hierfür Erkenntnisse aus einer Reihe anderer Wissenschaften wie Psychologie, Sprachwissenschaft, Soziologie, Pädagogik und Politikwissenschaft herangezogen. Damit war die moderne Medien- und Kommunikationswissenschaft aus der Taufe gehoben.
In den folgenden Jahrzehnten entwickelten sich die Medien weltweit zu einer milliardenschweren Industrie, deren Unternehmen zur Sicherung ihres Erfolgs zunehmend auf eine theoretisch fundierte strategische Planung ihrer Aktivitäten angewiesen waren. Das Erreichen einer möglichst großen Zahl von Lesern, Zuhörern oder Zuschauern sichert auch heute noch Werbeeinnahmen und damit den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens. Genaue Analysen der Zielgruppe und eine auf diese Gruppe ausgerichtete Programmplanung sind deshalb äußerst wichtige Aufgaben, die von Medienwissenschaftlern übernommen werden. Nach wie vor spielen dabei psychologische, soziologische, sprachliche und politische Faktoren eine Rolle, so dass Erkenntnisse aus diesen Fächern immer noch den Kern der angewandten Medienwissenschaften ausmachen.
Neben der anwendungsorientierten Forschung hat sich innerhalb der Medien- und Kommunikationswissenschaft außerdem eine eigenständige theoretische Forschung etabliert, die sich mit Vorgängen menschlicher Kommunikation sowohl im persönlichen wie auch im massenmedialen Zusammenhang befasst. Die fünf Forschungsfelder der Kommunikationswissenschaft lassen sich am besten mit der Lasswell-Formel beschreiben: „WER sagt WAS auf welchem WEG zu WEM mit welchem EFFEKT?“
Im Studium befassen sich angehende Medien- und Kommunikationswissenschaftler sowohl mit theoretischen Grundlagenmodellen, als auch mit praktischen Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Medien. Das Verhältnis von Praxis und Theorie ist vor allem abhängig von der Ausrichtung des gewählten Studiengangs.
Fachs wie Biologie oder Physik erweitern, oder sich beispielsweise durch die Belegung von Wirtschaftskursen für Führungspositionen im Schnittbereich zwischen For-schung und Betriebsführung qualifizieren. Die Möglichkeiten für verschiedene Kombinationen sind beinahe unbegrenzt.
Im Ausland bieten viele Universitäten Studiengänge im Bereich Medien und Kommunikation an. Studieninteressierten steht hierbei eine große Bandbreite ganz unterschiedlich gestalteter Angebote zur Auswahl. Im Rahmen des Bachelorstudiengangs werden Studiengänge im Bereich Medien oft auch zusätzlich mit einem anderen Fach kombiniert. Durch die Wahl eines oder sogar zweier Nebenfächer lassen sich zusätzliche inhaltliche Schwerpunkte setzen, was besonders im Hinblick auf die spätere Berufstätigkeit die Herausbildung eines spezifischen Profils ermöglicht. Die ist speziell bei der Arbeit in der Medienindustrie sehr wichtig, da neben Kenntnissen über die Funktionsweise der Medien häufig auch Fachwissen in anderen Gebieten wie beispielsweise Betriebswirtschaft oder Recht von Vorteil sein kann.
Ausländische Universitäten verfügen außerdem teilweise über sehr aufwendige Ausstattungen im Bereich Medien mit eigenen Fernseh- und Radiostudios, in denen die Studierenden praktische professionelle Erfahrungen bei der Produktion eigener Programme sammeln können, die oft auch öffentlich ausgestrahlt werden. Die häufig gegebene starke Praxisorientierung erleichtert Studierenden den Einstieg in den Beruf.
Eine Auswahl typischer Studiengänge im Bereich Medien zeigt die folgende Tabelle:
Media and Mass Communication
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Allgemeine Medien- und Kommunikationswissenschaft
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Public Relations
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Kommunikationswissenschaft mit dem Fokus auf Öffentlichkeitsarbeit
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Journalism
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Journalismuswissenschaft
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| Media and Cultural Studies |
Medienwissenschaft aus kulturwissenschaftlicher Perspektive |
| Media Management |
Management mit Fokus auf die Medienindustrie |
| Sports Media |
Medienwissenschaften mit Fokus auf Sport
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2. Studienmöglichkeiten im Bereich Medien- und Kommunikationswissenschaften
verfügbar in der kostenlosen pdf-Version des Studienführers
3. Berufsfelder im Fach Medien- und Kommunikationswissenschaften
verfügbar in der kostenlosen pdf-Version des Studienführers
4. Partnerhochschulen von College-Contact.com
verfügbar in der kostenlosen pdf-Version des Studienführers
Der oben stehende Text ist ein Auszug unserer kostenlosen pdf-Broschüre "Medien- und Kommunikationswissenschaften im Ausland" unserer Studienführer-Reihe fürs Ausland. Sie können den kompletten Studienführer kostenlos downloaden.

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