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Schnupperstudium im Ausland für Schüler
Die University of California bietet bereits für Schüler die Möglichkeit an, Universitätskurse auf hohem Niveau in den Sommerferien im Rahmen der sogenannten Summer Sessions zu belegen - eine sinnvolle Alternative zum durch die Verkürzung der Schulzeit immer schwieriger zu organisierenden Highschool Aufenthalt während der Oberstufe.
Die Wahl des richtigen Studienfachs und, damit verbunden, auch die Wahl des richtigen Berufs ist ein zentrales Thema für Schüler. Die schnelle Weiterentwicklung des Arbeitsmarktes lässt zwar beinahe täglich neue Berufe entstehen und bietet dadurch eine unglaubliche Fülle an Möglichkeiten, gleichzeitig wird es dadurch aber auch immer schwerer, sich die eigene berufliche Zukunft genauer vorzustellen.
Für einen Großteil der Gymnasiasten beginnt die Berufswahl mit der Auswahl des richtigen Studiengangs. Trotz vielfältiger Beratungsangebote gehen die frisch gebackenen Abiturienten leider häufig mit falschen Vorstellungen an das Studium heran. Schnell stellt man dann fest, dass das Studium der Geschichte nicht immer so spannend ist wie die Filme von Guido Knopp und der Erfüllung des Traums vom heroischen Strafverteidiger stehen ungeahnterweise viele Vorlesungsstunden Verwaltungsrecht im Wege. Viele Studenten brechen daher ihr Studium in den ersten Semestern ab oder sehen sich gezwungen, das Studienfach zu wechseln, da sich häufig erst in dieser Zeit die wirklichen Berufsinteressen herauskristallisieren.
Eine Neuorientierung während des Studiums kostet Zeit und, in Zeiten drohender Studiengebühren, Geld. Eine bessere Vorbereitung der Wahl des Studienfachs wäre deshalb schon während der Schulzeit für die meisten Schüler wünschenswert. Manche Universitäten bieten daher Programme an, in denen Schüler schon parallel zum Schulbesuch in das Studium hineinschauen können und an Vorlesungen der Universität teilnehmen können. Solche Programme werden in Deutschland allerdings nur sehr vereinzelt angeboten.
Eine gute Alternativen bietet die University of California Berkeley mit den sogenannten „Summer Sessions“ an. Summer Sessions richten sich in erster Linie an Studierende der jeweiligen Universität, die die vorlesungsfreie Zeit im Sommer auch für den Erwerb von Scheinen nutzen möchten. Zu diesem Zweck bieten die Universitäten Kurse verschiedenster Fachbereiche an, in denen der Stoff eines ganzen Semesters wahlweise innerhalb von drei, sechs, acht oder zehn Wochen behandelt wird.
Die Summer Sessions der UCB und UCLA stehen dabei nicht nur Studenten der eigenen Universität, sondern allen Interessierten, die mindestens die zehnte Klasse abgeschlossen haben, offen! Das Aufnahmeverfahren ist sehr einfach, da die Plätze in den Kursen nach „first come, first serve“-Prinzip vergeben werden. Besondere Voraussetzungen werden nicht verlangt, die Ausnahme bilden hier nur Kurse, die ausdrücklich als weiterführende Kurse gekennzeichnet sind. Als Englischnachweis reicht außerdem eine gute Note im letzten Schulzeugnis aus, so dass kein separater Sprachtest absolviert werden muss.
Die Summer Sessions bieten so Schülern die ideale Gelegenheit, in verschiedene Studiengänge ihrer Wahl an Top Universitäten im Ausland unverbindlich „reinzuschnuppern“ um eine Ahnung davon zu bekommen, ob die anvisierte Wahl wirklich die richtige ist. Auf diese Weise kann viel Zeitverlust und Frustration im späteren Studium vermieden werden.
Ein vier- oder sogar sechswöchiger Auslandsaufenthalt trägt zusätzlich natürlich auch zur Verbesserung von Sprachkenntnissen und zum Erwerb von Auslandserfahrung bei; zwei Faktoren, die auf dem heutigen Arbeitsmarkt fast zur Einstellungsvoraussetzung für potentielle Bewerber geworden sind.
College-Contact.com bietet als offizieller Vertreter der University of California in Deutschland umfassende Beratung und kostenlose Einschreibungshilfe für die Summer Sessions an.
Veröffentlicht am: 16.03.2007

Autor: Ramon Tissler
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