Santa Cruz!
Ja, da denkt man ja als erstes an Sonne, Strand, Wellen und surfen! Gut und das erwartet einen dann auch! Da ich mal eine Weile Abstand brauchte vom verregneten Münster, war das eine gelungene Abwechslung! Denn, das kann man auf jeden Fall sagen, die Uhren in Santa Cruz ticken anders!
Angefangen von dem wirklich sehr schönen Campus, der auf einem Hügel in einem Waldgebiet liegt, über die schöne kalifornische Westküste, einfach toll! Die Leute sind alle super nett, selbst die Busfahrer sind wahnsinnig freundlich und geduldig (kennt man ja gar nicht so von Deutschland). Ich habe nicht auf dem Campus gelebt, sondern direkt Downtown, da wo das Leben tobt. Hm, na ja, darauf muss man sich einlassen: Santa Cruz ist halt nicht besonders groß und obwohl sich schon, gerade Donnerstag abends, alle auf der Pacific Avenue treffen, ist es nicht gerade die Stadt mit den besten Clubs. Aber da es auch wirklich schöne Bars gibt (meine Lieblingsbar war das "Redroom") und man quasi jeden Tag auf einer Hausparty eingeladen ist, kann man da partytechnisch schon einiges machen.
Bezogen auf die Uni, was ja hier mein Hauptthema sein sollte, kann sich sagen war ich echt begeistert! Die Dozenten sind alle super nett und erkennen einen sogar im Supermarkt (was ja hier nicht so häufig vorkommt ;-) und vermitteln auch trotz ihrer teilweise lockeren Einstellung eine Menge wissen.
Worauf man sich besonders einlassen muss ist, dass in Santa Cruz jeder macht was er will...angefangen beim Klamottenstil bis zum Rauchen von Esoterikzigaretten. Das darf man hier übrigens erwähnen, da die Professoren auch in jeder Vorlesung mindestens einen Spruch diesbezüglich bringen. Nichtsdestotrotz, bietet die Uni wirklich viel: ein sehr großes Vorlesungs- und Sportangebot, sowie Veranstaltungen gerade im künstlerischen Bereich.
Ich habe wie gesagt Downtown gelebt, im University Town Center, was leider doch recht kostspielig ist, dafür aber sehr bequem, da sehr zentral und gerade, wenn man nur für ein paar Monate dort ist, einfacher. Man teilt sich ein Zimmer, was wirklich eine Erfahrung wert ist. Ich hatte da viel Glück. Meine Mitbewohnerin kam aus Japan und wir haben uns super verstanden. Wäre ich jedoch länger geblieben, hätte ich mir ein Zimmer in einer WG gesucht. Um so etwas zu bekommen ist es in Santa Cruz lohnenswert sich die Internetseite "Craigslist" anzuschauen, auf der man eigentlich alles finden kann, von Wohnung bis Fahrrad.
Alles in allem kann ich sagen, dass der Aufenthalt eine tolle Erfahrung war. Ich habe viele nette Leute, auch international, kennen gelernt und mein Englisch erheblich verbessert.
Da ich dann doch fast mehr Zeit auf dem Surfbrett verbracht habe als an den Büchern, habe ich mich auch in diesem Bereich verbessert ;-)
Ich wünsche Euch viel Spaß!
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