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Mo.- Fr. 9.00 - 17.00 Uhr
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Christchurch Polytechnic Institute of Technology Erfahrungsbericht
| Erfahrungsbericht von Florian Milan R. |
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| Hochschule: |
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Christchurch Polytechnic Institute of Technology |
| Stadt: |
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Christchurch |
| Land: |
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Neuseeland |
| Studiengang: |
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Art & Design, Bachelor of Design, Visual Communications |
| Studienart: |
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Bachelor |
| Zeitraum: |
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Februar 2008 bis Juni 2009 |
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| Bewertungen: |
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| Studieninhalte: |
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     (1.3) |
| Studienbedingungen: |
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     (1.0) |
| Leben: |
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    (2.0) |
| Fun: |
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     (1.0) |
| Nutzen/Referenz: |
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    (2.0) |
| Kosten: |
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   (3.0) |
| Durchschnittsbewertung: |
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     (1.7) |
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Bericht:
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Das Christchurch Polytechnic Institute of Technology hat eine sehr gemütliche Atmosphäre und ist so vielseitig, wie Neuseeland selbst.
Ich war vor vier Jahren schon in Christchurch für einen Schüleraustausch und habe mich ein Jahr später entschieden wieder in das „Land der langen weißen Wolke“ ( = „Aotearoa“ = Maori für Neuseeland) zurückzukehren. Auf College-Contact.com fand ich C.P.I.T. Und beschloss dort zu studieren.
Um sich für den Bachelor of Design zu qualifizieren, muss man einen Schulabschluss vorweisen, der dem deutschen Abitur entspricht; in meinem Fall hatte ich die 13. Klasse in Neuseeland beendet und NCEA Level 3 vorzuweisen, welches das neuseeländische Äquivalent zum Abitur ist. Dazu wird ein Portfolio verlangt, welches aus 16 Beispielen besteht. Wenn man soweit qualifiziert ist, wird man zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Als ich dies hinter mir hatte und mein Studium bagann, bemerkte ich erst einmal, wie meine Erwartungen widerlegt wurden und war positiv überrascht von dem Engagement der Tutoren und dem „Hands On“ Lehrstil. Anders als an den meisten deutschen Hochschulen, liegt der Schwerpunkt auf Praxis und nicht auf Theorie! Man merkt schnell, dass es darum geht auf die Berufswelt vorbereitet zu werden. Die Kursauswahl ist großartig und vielseitig, so dass jeder etwas interessantes finden kann, von ca. 300 Art & Design Studenten gab es angeblich keine zwei, die exakt die selben Kurse gewählt haben. Meine Kurse waren z.B.: Graphics, Typography, Digital Design, 2D, 3D, Art History, Drawing, Figure Drawing, Intaglio und mehr. Die Lehrkräfte wechseln jedes Semester (oder manchmal sogar Term), so dass man immer an neuen Erfahrungen dazu gewinnt und nicht zu personell benotet werden kann.
An der C.P.I.T. Gibt es Bachelor Studiengänge, welche weltweit anerkannt werden und auch Quereinsteiger sollten keine Probleme haben, da das Benotungsystem nach Credits läuft, welche leicht übertragbar sind.
Die International Office ist auf dem Campus und immer bereit einem zu helfen, wenn man mal ein Problem hat, was auch immer es sein möge. Es gibt auch eine Doktoren Praxis dort, welche sehr billig ist und einem die teuren Doktor besuche bei öffentlichen GP's erspart. Ein Fitness Center, eine Cafeteria und ein großes Freizeit Gebäude sind auch alle vorhanden und machen das Leben auf dem Campus interessant und ausgefüllt.
Es werden auch Unterkünfte dort angeboten, worüber ich persönlich aber wenig weiß, da ich immer privat in Wohngemeinschaften gelebt habe. In Neuseeland ist es normal, dass Jugendliche, wenn sie die Schule abgeschlossen haben, früh von zu Hause ausziehen und in Wohngemeinschaften leben. Diese sind meist ziemlich nahe am Zentrum der Stadt gelegen und ständig laufender Busverkehr macht den weg zur Hochschule und zurück einfach und angenehm. Miete wird in Neuseeland wöchentlich bezahlt und Wohnungen sind, wie auch Autos sehr viel billiger als in Deutschland.
Das Essen in Neuseeland ist leider nicht das gelbe vom Ei finde ich persönlich, da im allgemeinen sehr fettig gekocht wird. Allein schon Fish & Chips ist etwas, an das man sich gewöhnen muss! Wenn man Geld zum ausgeben hat, kann man allerdings schon ein paar schöne kleine Restaurants finden oder die Spezialitäten Metzgereien und Bäckereien aufsuchen um die Küche Europas behalten zu dürfen. Außerdem kann man ziemlich billig ein paar asiatische Spezialitäten bekommen, die in Deutschland rar und teuer sind, ich empfehle vor allem koreanische und japanische Restaurants, welche meist sehr gesund und lecker kochen.
Christchurch und die umliegenden gebiete der Südinsel von Neuseeland sind wunderschön und vielseitig und es gibt immer genug Orte zu besuchen. Nach zwei Stunden fahrt ist man am Mount Hutt und kann Skifahren oder Snowboarden gehen, oder auch einfach zum Strand fahren, welcher die östliche Grenze der Stadt bildet, und baden oder surfen gehen. Wenn man bereit ist sechs Stunden zu fahren, kann man den tropischen Norden der Südinsel besuchen und am Abel Tasman National Park auf einem goldenen Bilderbuchstrand relaxen, oder südlich nach Queenstown aufbrechen, wo es noch drei große Skigebiete und ein Touristen Zentrum, (belebt zu fast jeder Zeit des Jahres) gibt. Immer im März gibt es in Hokitika (4 Stunden Fahrt von Christchurch) das „Wild Foods Festival“ welches man als Besucher auf keinen Fall verpassen darf.
Dort gibt es die verrücktesten Sachen zum Essen, wie Känguru, Krokodil, Opossum und vieles mehr. Nahe der Stadt gibt es im Sommer oft ein „Rave“ irgendwo auf einer großen Waldlichtung, wo ein ganzes Wochenende Outdoor Party gefeiert wird.
Die neuseeländische Jugend ist sehr aufgeschlossen, tolerant und freundlich, was das Miteinander stark beeinflusst. Im allgemeinen freuen sich alle über Austauschschüler und sind ganz interessiert an Geschichten über Deutschland und Europa. Man sollte auf jeden Fall eine gute Laune und Offenheit mitbringen, damit man sich das beste aus dem „Kiwi Way of Life“ mitnehmen kann.
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