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Cbl International Oxford Business And Law Schools Erfahrungsbericht
| Erfahrungsbericht von Désirée P. |
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| Hochschule: |
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Cbl International Oxford Business And Law Schools |
| Stadt: |
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Oxford |
| Land: |
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England |
| Studiengang: |
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Recht |
| Studienart: |
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Summer Session |
| Zeitraum: |
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Juli 2009 bis Juli 2009 |
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| Bewertungen: |
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| Studieninhalte: |
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     (1.7) |
| Studienbedingungen: |
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     (1.0) |
| Leben: |
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     (1.0) |
| Fun: |
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     (1.0) |
| Nutzen/Referenz: |
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     (1.0) |
| Kosten: |
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   (3.0) |
| Durchschnittsbewertung: |
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     (1.4) |
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| Fotos: |
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Bericht:
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„One who graduated yesterday and stopps learning today will be uneducated by tomorrow.“
Während meines rechtswissenschaftlichen Studiums an der Leopold-Franzens Universität in Innsbruck (Österreich) beschäftigte mich die Frage, aus welchen „Zutaten“ sich das „Erfolgsrezept“ von Eliteuniversitäten wie Oxford zusammensetzt. Da ich mir diese Frage selbst nicht beantworten konnte, bot sich mir durch die Teilnahme an der CBL International Summer Law School ein Einblick in den elitären Universitätsbetrieb der renommierten University of Oxford. Ich erhoffte mir von der Sommerschule nicht nur fachlich profitieren zu können, sondern auch internationale Bekanntschaften zu knüpfen, um durch einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch meinen Horizont zu erweitern.
Nachdem ich durch Zufall im Internet über College Contact auf die CBL Summer School gestoßen bin und einige Informationen eingeholt hatte, war mein Entschluss schnell gefasst. Überzeugt von meinem Vorhaben, meldete ich mich für die Summer School an. Die Anmeldung war erfreulicher Weise genauso unkompliziert und unbürokratisch (keine Empfehlungs- oder Motivationsschreiben) wie der weitere Ablauf bis zur Abreise. In regelmäßigen Zeitabständen informierte CBL über die Zahlungsmodalitäten und das Kursprogramm. Aufgrund der Reisehinweise war die Vorfreude berechtigter Weise groß!
In Oxford angekommen, hatte ich nach der Einweisung in mein Zimmer ein wenig Zeit um durch die Studentenstadt zu schlendern, bevor am Abend ein erstes Kennenlernen im Rahmen eines gemütlichen Get together stattgefunden hat. Man konnte durchaus von einem international classroom sprechen, da sich Studierende aus der ganzen Welt (Australien, Brasilien, Deutschland, Irland, Jamaika, Österreich, Schweden, Schweiz, Shanghai ua) zur Absolvierung des Kurzstudienprogramms in Oxford zusammengefunden hatten. Trotz unterschiedlicher kultureller Hintergründe teilten wir zwei grundlegende Dinge – legal interest and a cosmopolitan attitude – die besten Voraussetzungen für einen spannenden, vielseitigen und bereichernden Studienaufenthalt.
Meine Erwartungen hat die Summer School jedenfalls erfüllt. Im Zuge des Aufenthalts habe ich herausgefunden, wodurch sich das universitäre System in Oxford von heimischen (Massen)Universitäten unterscheidet. Grundlagen ist das one student-one professor-Prinzip in Oxford. Die Studierenden leben gemeinsam mit den Professoren am Campus, genauer gesagt in einem der 36 Colleges (die Unterbringung der CBL Studenten erfolgte im Hertford und im Oriel College), die in ihrer Gesamtheit die Universität Oxford bilden. Durch das Zusammenleben von Lernenden und Lehrenden finden Lernprozesse den ganzen Tag statt – sei es in den Einzelunterrichtsstunden, auf die man sich gezielt vorbereiten muss, da man in jedem Fall an die Reihe genommen wird, sei es beim Essen in der Dining Hall des Colleges oder bei Diskussionen während der sportlichen Aktivitäten unter den Kommilitonen. Nach dem sogenannten Campusmodell endet die geistige Weiterbildung nicht mit Verlassen des Vorlesungssaals.
Neben dieser Erkenntnis habe ich durch die Summer School erfahren, wie spannend und interessant interaktiver Unterricht (socratic teaching method) im Vergleich zum klassischen Frontalunterricht ist. In Oxford wird challenging großgeschrieben, das heißt Lehrende fordern ihre Studenten heraus, deren Thesen kritisch zu hinterfragen. Namhafte Professoren wie Keith Hawkins gewährten anhand dieser Methode einen Einblick in Themen wie beispielsweise Law and Legal Processes. Insgesamt haben die Kursinhalte mein Wissen in einzelnen Rechtsgebieten, wie zum Beispiel European Law, Environmental Law, International Law, gefestigt und erweitert, insbesondere wurden bereits bekannte Probleme einmal von einem anderen Standpunkt betrachtet.
Neben dem obligatorischen Kursprogramm nützten wir unsere Freizeit einerseits für sportliche Aktivitäten wie Laufen und Rudern. Meist aus Filmen bekannt wird diese Tradition auch heute noch gepflegt. Andererseits erkundeten wir an freien Nachmittagen und Abenden unter der Woche das Städtchen Oxford; unter anderem besuchten wir die Schauplätze des letzten Harry Potter Films und machten eine College Tour. Besonders gut in Erinnerung geblieben sind mir die gemeinsamen Kino- und Pubbesuche. Auch kulinarisch stellte sich die Studentenstadt als sehr abwechslungsreich heraus – als Alternative zur Dining Hall waren typisch englische Fish & Chips ein absolutes must, daneben gab es auch asiatische oder italienische Küche, zudem dinierten wir bei Jamie Oliver. Wir organisierten auch Video- und Karaokeabende im College. Die günstige Busverbindung nach London (Busse im Stundentakt rund um die Uhr, Fahrtdauer 1h 30min bis 2h je nach Verkehr) lud ein, das Wochenende dort zu verbringen. Nicht nur privat ging es nach London – mit CBL erhielten wir einen Einblick in das Arbeitsleben der Großkanzlei Allen & Overy. Darüber hinaus empfing uns Thomson Reuters, Westlaw und Rouse, wo wir die Möglichkeit hatten, mit Fragen direkt an Experten heranzutreten und networking zu betreiben.
Zusammenfassend habe ich die Summer School als große Bereicherung empfunden. In erster Linie schätze ich sehr mit anderen (Rechts-)Kulturen in Berührung gekommen zu sein und soziale Kontakte mit internationalen Rechtsstudenten geknüpft zu haben. Zudem konnte ich meine Englischkenntnisse, insbesondere die rechtswissenschaftliche Fachterminologie verbessern. Das erhaltene Zertifikat wertet meinen Lebenslauf auf. Insgesamt empfehle ich die Summer School vorbehaltslos weiter. Zweifelsohne vergeht das mit nicht unerheblichen Kosten verbundene Kursprogramm wie im Flug, die internationalen Kontakte und der Zugang zu einem (wissenschaftlichen) Netzwerk bleiben jedoch bestehen und erweisen sich als langfristige Investition.
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