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San Diego State University Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht von Christian M.
Hochschule: San Diego State University
Stadt: San Diego
Land: USA
Studiengang: Business
Studienart: Semester
Zeitraum: September 2004 bis Dezember 2004
Bewertungen:
Studieninhalte:  (1.7)
Studienbedingungen:  (0.7)
Leben:  (1.0)
Fun:  (0.7)
Nutzen/Referenz:  (2.3)
Kosten:  (3.3)
Durchschnittsbewertung:  (1.6)
Bericht:
Als ich mich im Frühjahr 2004 im Internet schlau machte, welche Möglichkeiten angeboten werden, ein Semester im Ausland zu verbringen war für mich ziemlich schnell klar, dass ich an eine Universität gehe, in der Englisch die Muttersprache ist, um mein in verschiedenen Kursen und Aufenthalten bisher angeeignetes Englisch noch mal deutlich zu verbessern. Relativ schnell stieß ich auf die Organisation College-Contact (http://www.college-contact.com/), die die Planung und Abwicklung des „Semesters Abroad“ vor und während des Aufenthalts begleiten und sehr hilfreich unterstützen. Ich entschied mich für ein „Open Semester“ Programm, bei dem man sich über diese Organisation direkt bei der Universität bewerben kann und die Einschreibung an der Uni relativ kurzfristig möglich ist.
Nachdem ich Visum, Versicherung, Flug, Unterkunft und so einiges mehr ohne Probleme geklärt hatte ging es Mitte August für mich los Richtung San Diego State University (SDSU, http://www.sdsu.edu/) im sonnigen Kalifornien, wo ich zuerst noch zwei Wochen Zeit hatte, um mich einzuleben, bevor die Vorlesungen begannen und um mich am wunderschönen Pazifik Strand zu akklimatisieren.
Das American Language Institute (ALI) übernahm vor Ort den endgültigen Einschreibungsprozess und gab uns nützliche Informationen von Studenten der vorangehenden Semester, um uns die ersten Tage zu erleichtern. Ende August begann dann die Vorlesungszeit, bei denen man sich einen Platz in der Klasse erst redlich „verdienen“ musste. Es gibt für jede einzelne Vorlesung eine feste Anzahl von Plätzen, wobei eine Einschreibung über das Internet nur für die „echten“ Studenten der SDSU möglich war. Die ca. 60 ausländischen Studenten, die das ALI betreute, mussten ein Verfahren durchlaufen, welches „crashen“ genannt wurde. So verbrachten wir die ersten beiden Wochen fast permanent auf dem wunderschönen Campus und versuchten, von den unterschiedlichen Professoren die nötige Unterschrift auf ein Formular zu bekommen, damit das ALI sodann eine Einschreibung in die von uns gewünschten Kurse online vornehmen konnte. Dieser Prozess erwies sich als nicht allzu einfach, da viele auserwählte Vorlesungen schon voll waren bzw. spezielle Pre-Requisits erforderten, die wir bei nur einem Semester an der SDSU natürlich nicht vorweisen konnten. Trotzdem war es mir im Vergleich zu einigen anderen Studenten möglich, zumindest drei der vier Kurse belegen, die ich mir im Vorfeld aus dem dicken Vorlesungsverzeichnis herausgesucht hatte und die optimal in meine Studienplanung passen. Ich besuchte die Vorlesungen „Derivatives and Financial Risk Management“ im Bereich der Finanzierung, „Organizational Behavior“ an der Fakultät für Management sowie „Introduction to Operations Management“ am Lehrstuhl für „Information and Decision Systems“. Zusätzlich belegte ich einen Spanisch Kurs, da im direkt an der mexikanischen Grenze liegenden San Diego viele Leute sich in Ihrer Landessprache unterhielten. So wurde es ab der dritten Woche, als jeder seine Kurse gefunden hatte, so richtig ernst und man sah sich inmitten der amerikanischen Studenten im Vorlesungssaal sitzen.
Hier in den Staaten ist es in allen Fächern üblich, dass nicht nur am Ende eine Prüfung über den persönlichen Erfolg entscheidet, sondern dass über das Semester verteilt diverse „Midterm Exams“ und kleinere „Quizzes“ geschrieben werden sowie Gruppenarbeiten, Term Papers und Assignments anzufertigen sind. So war das ganze Semester fast jede Woche „Prüfungszeit“ und man wurde von Seiten der Universität fachlich auf Trab gehalten. Insgesamt kann ich festhalten, dass die Fachbücher zwar dicker und teurer sind (pro gebrauchtes Buch ca. 100 Dollar!) als in Deutschland, die Anforderungen in den verschiedenen Prüfungen vielleicht aber etwas unter dem deutschen Niveau anzusiedeln sind und die internationalen Studenten in den Klassen tendenziell besser abschnitten als die Amerikaner, die neben dem Studium meistens einen Job haben, der ihnen im Schnitt wöchentlich um die 25-30 Arbeitsstunden abverlangt.
Zu guter letzt, nachdem alle vier Prüfungen sehr gut verlaufen waren machten wir uns mit einem Wohnmobil auf einen Road Trip durch Kalifornien auf und machten die Strassen zwischen San Diego und LA sowie San Francisco unsicher. Silvester in Las Vegas und die letzten vier Tage wieder in San Diego in einer Jugendherberge direkt am Strand machten das Unternehmen „Semester at SDSU“ zu einer wertvollen Erfahrung, die mich nicht nur fachlich weiterbildete, sondern vor allem auch meine Persönlichkeit prägte. Nach ersten Gesprächen mit den Lehrstühlen an der Universität in Regensburg ist es mir auch möglich, die erbrachten Leistungen aus dem Ausland hier für das Diplom anrechnen zu lassen, da sie das hier in Deutschland erworbene Wissen in den einzelnen Schwerpunkten ausgezeichnet ergänzen.
Ich kann allen Studenten, die Interesse an einem Studium im Ausland bzw. den Vereinigten Staaten haben, die SDSU nur empfehlen, zumal ich fast durchweg positive Erfahrun

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