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San Diego State University Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht von Maik B.
Hochschule: San Diego State University
Stadt: San Diego
Land: USA
Studiengang: diverse
Studienart: Semester
Zeitraum: August 2003 bis Dezember 2003
Bewertungen:
Studieninhalte:  (1.7)
Studienbedingungen:  (1.7)
Leben:  (1.3)
Fun:  (1.7)
Nutzen/Referenz:  (0.7)
Kosten:  (3.0)
Durchschnittsbewertung:  (1.7)
Bericht:
Die Uni liegt leider weit vom Strand bzw. Downtown entfernt (ca. 15-20 Autominuten). Der Campus ist spitze, während die Hörsäle (Kapazitäten zw. 50-300 Studenten) im Widerspruch dazu stehen. Das Kursangebot ist sehr umfangreich.
Bewertung:

San Diego wirkt nicht wie eine Millionenstadt. Die Strände Ocean, Pacific und Mission Beach laden zum Surfen und Barbecue ein, zumal dort sogar zum Teil in der Öffentlichkeit Alkohol getrunken werden darf! Gefeiert wird in Downtown und vor allem am Pacific Beach!! Leider werden Clubs und Bars um 1 Uhr geschlossen. An Sehenswürdigkeiten sind Coronado, Point Loma, Seaworld und der Zoo zu empfehlen.

Man hat pro Kurs 150 Minuten Unterricht pro Woche (meistens auf 2 Tage verteilt). Den Arbeitsaufwand an der Uni habe ich vorher unterschätzt, ist jedoch auch von Kurs zu Kurs unterschiedlich. Gewöhnlich schreibt man pro Kurs 3 Klausuren (zwei mid-term exams und ein final exam). Homeworks (bei manchen Profs wöchentlich, bei anderen gar nicht) und term papers erhöhen den Arbeitsaufwand. Gruppenarbeiten sind die Regel. Der Aufwand ist zwar höher, das Niveau jedoch geringer als in Deutschland. Da alles sehr viel Praxis näher ist, macht es jedoch viel mehr Spass. Einige Professoren verlangen sogar Anwesenheit.

Ich wohnte im University Tower direkt am Campus. Die 265$ (!!) waren dies nicht Wert. Man wohnt zu zweit in einem 20qm "grossen" zimmer und teilt sich mit dem Nachbarzimmer ein "grosses" Bad. Im Tower wohnen 18-20 jährige Amerinkaner und einige internationale Studenten. Alkohol und Spass sind im Tower verboten, dafür sorgen Überwachungskameras und Wachpersonal! Man fühlte sich zum Teil wie im Knast!!! Die Freundlichkeit und Flexibilität des "Personals" war sehr enttäuschend. Lediglich die Nähe zur Uni und die Kantine waren positiv!

Insgesamt gesehen waren die 5 Monate eine super Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Besonders die Freundschaften zu anderen internationalen Studenten, die gemeinsamen Parties, viele Ausflüge sorgten dafür das ich in der Zeit mehr erlebt habe als in den letzten 3 Jahren zusammen. Empfehlenswert ist es, sich um ein Appartement in Uni-Nähe zu kümmern. Um möglichst flexibel zu sein, ist der Kauf eines Autos vor Ort ratsam. Ausflüge nach LA, San Francisco, Las Vegas, Grand Canyon,... sollten auf jeden Fall gemacht werden.

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