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Saint Marys University Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht von Tilo B.
Hochschule: Saint Marys University
Stadt: Halifax
Land: Kanada
Studiengang: BWL
Studienart: Summer Session
Zeitraum: Mai 2007 bis August 2007
Bewertungen:
Studieninhalte:  (1.3)
Studienbedingungen:  (2.3)
Leben:  (3.0)
Fun:  (3.7)
Nutzen/Referenz:  (2.0)
Kosten:  (4.3)
Durchschnittsbewertung:  (2.8)
Bericht:
Die Saint Mary´s University ist eine, für deutsche Verhältnisse, sehr teure Universität.

Während der Summer Session sind in der Uni nicht alle Angebote nutzbar. Viele Dozenten sind nur für diese kurze Zeitspanne extra verpflichtet worden und haben nicht den Standard der regulären Dozenten.

Die Unterkünfte waren vom Standard her noch in Ordnung. Es gibt fast alles was man benötigt auf dem Campus (z.B. Waschsalon, Coffeeshop, Buchladen, merchandising, Fitness Center und Sportplatz). Schlecht ist die Ausstattung der Unterkünfte. Lebensnotwendige Haushaltsmaterialien müssen selbst besorgt werden. Schön wäre eine Art „Second Hand Shop“ in dem man gut erhaltene Dinge wieder verkaufen kann wenn der Aufenthalt vorbei ist. Wir mussten fast alles wegschmeißen. Da die Studenten des normalen Semesters erst später ankamen.

Interessant waren die nicht erwarteten Kosten. Man musste recht viel für Pflichtbücher, Druck- und Kopierkarten (zum ausdrucken der Arbeiten) ausgeben. Man muss aufpassen, dass es in Kanada üblich ist, dass die Steuer nicht angegeben wird. Diese 14 % kommen (ausgenommen auf gebrauchte Bücher) in der Uni zu jedem Preis dazu.

Die hauptamtlichen Mitarbeiter der Uni waren immer sehr hilfsbereit uns zu helfen. Man braucht keine Angst zu haben, auch mit ungewöhnlichen Wünschen, zu den Mitarbeitern zu gehen. Die Uni hat einen eigenen Sicherheitsdienst der auch sehr aufmerksam ist.

Gut ist die Ausstattung der Uni auch Computerräume und die Internetanbindung im Wohnraum war gut. Man sollte sich ein ISDN Kabel und Adapter für die Steckdosen mitnehmen.

Der Fitnesscenter kostete 100,-Cdn$ was nicht viel ist für fast 4 Monate, jedoch ist es für normale Studenten kostenlos. Da Ausländer sowieso fast das 3-fache zahlen (als Kanadier) hätte man uns da entgegen kommen können.

Nichts desto trotz ist es von der Lernatmosphäre ein gute Uni in einer netten kleinen Stadt mit tollen Kneipen und einem schnuckeligen Hafen.

Während der Pause (zwischen Summer Session I & II) kann man das Land für gut 10 Tage bereisen. Es empfiehlt sich in großen Städten (wie Ottawa oder Montreal) die dortigen Unis wegen Übernachtung anzusprechen. Da viele Ihre leer stehenden Studentenwohnungen für kleines Geld vermieten.







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