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Nelson Mandela Metropolitan University Erfahrungsbericht
| Erfahrungsbericht von N. N. |
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| Hochschule: |
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Nelson Mandela Metropolitan University |
| Stadt: |
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Port Elizabeth |
| Land: |
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Südafrika |
| Studiengang: |
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College of Communication |
| Studienart: |
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Semester |
| Zeitraum: |
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Februar 2010 bis Juni 2010 |
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| Bewertungen: |
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| Studieninhalte: |
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    (2.0) |
| Studienbedingungen: |
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     (1.7) |
| Leben: |
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     (1.3) |
| Fun: |
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     (1.3) |
| Nutzen/Referenz: |
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     (1.7) |
| Kosten: |
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   (3.3) |
| Durchschnittsbewertung: |
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     (1.9) |
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Bericht:
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Wow, erst einmal ist es natürlich schwer bzw. unmöglich ein halbes Jahr Südafrika mal eben kurz zusammen zufassen. Somit versuche ich mich auf die wichtigsten Fragen zu fokussieren, die mich vor meiner Abreise bzw. bei der Entscheidungsfindung für ein Auslandssemester beschäftigt haben.
Da ich mich relativ spontan für ein Auslandssemester an der NMMU entschieden habe, hatte ich nicht übermäßig viel Zeit mich auf alles vorzubereiten. Sehr aufwändig hierbei war das Visum, da die Südafrikanische Botschaft viele Unterlagen von den Studenten verlangt ( Röntgenbild der Lunge, ärztliches Attest, polizeiliches Führungszeugnis, Nachweis ausreichender finanzieller Mittel, Kaution etc). Hier muss ich gleich mal ein Lob an College Contact aussprechen, da der Kontakt zwischen College Contact und dem International Office der NMMU hervorragend funktionierte und mir somit viel Arbeit und Stress erspart wurde.
Wie bei vielen anderen Studenten überschnitt sich das Ende meines Semesters in Deutschland mit der Orientierungswoche der NMMU. Für mich stellte dies kein Problem dar, da ich keine Klausuren mehr schreiben musste und somit rechtzeitig anreisen konnte. Viele internationale Studenten haben dennoch ohne die angeblich obligatorische Orientierungswoche einen guten Einstieg ins Universitätsleben gefunden.
Erwähnenswert gerade für Allein-Flieger ist die Ankunft am Flughafen und der damit verbundenen Abholservice der NMMU. Leider klappte dieser bei mir nicht reibungslos, so dass ich erst mal ziemlich hilflos auf dem kleinen Flughafen in PE stand. Nach längerer Suche fand ich andere internationale Studenten, die in der gleichen Situation waren und somit waren auch schon die ersten Kontakte geknüpft. Tipp meinerseits: Vor dem Abflug das Internationale Büro der NMMU anrufen und die Abholung noch einmal abklären.
Die Wohnungssituation in PE ist sehr vielfältig, so gibt es absolute Luxus-Traumvillen bis hin zu nicht gut ausgestatteten Unterkünften, die jeweils alle vom International Office vermietet wurden.
Das International Office ist immer bemüht den Studenten zu helfen, sie haben aber auch eigene finanzielle Interessen, die man am eigenen Geldbeutel zu spüren bekommt. Wenn die Möglichkeit besteht kann ich nur empfehlen sich etwas eigenes zu suchen, dies kann zwar mit vielen Komplikationen verbunden sein, aber entlastet die Geldbörse.
Die Universität besteht aus mehreren Campus ( South, North,2nd Avenue, Missionvale) Meine Kurse waren ausschließlich auf dem South Campus, der allein schon riesige Ausmaße hat, sodass einige Tage nötigt waren um sich zu orientieren.
Zur Unterrichtskursen ist es schwer bzgl. des Niveaus Stellung zu nehmen, da es auf den konkreten Kurs ankommt. Das Universitätssystem erinnert sehr an unser Schulesystem. So sind während des Semesters viele Tests, Klausuren, Hausarbeiten etc. zu erledigen, zusätzlich besteht in manchen Kursen Anwesenheitspflicht. Diese ist wiederum Vorraussetzung, um zu den final exams zugelassen zu werden und wird in manchen Kursen mehr in anderen weniger kontrolliert.
Je nachdem, ob, was und wie viel man anrechnen lassen kann/ muss legt man seine Kurse, das hierbei vorgeschriebene Minimum der NMMU liegt bei 40Credits.
Es gibt einige Computerräume aufgeteilt in den verschiedenen Gebäuden. Das Internet kann kostenlos benutzt werden, vorausgesetzt es ist ein Computer frei, und mit der Studentenkarte, die vorher beim Cashier mit Guthaben aufgeladen wird, kann auch gedruckt werden, vorausgesetzt der Drucker funktioniert.
Aber generell ist die Uni gut ausgestattet. Zudem ist es ist einfach wunderbar in den Pausen auf den großen Wiesen zu chillen, in der Sonne Kaffee zu trinken und den ein oder anderen Affen zu beobachten.
Um das Land zu entdecken kann ich nur empfehlen, nutz die Zeit die ihr habt. Man kann sowohl für wenig Geld als auch etwas komfortabler für mehr Geld reisen. So stellt es z.B. eine gute Möglichkeit dar sich ein Auto zu mieten oder zu kaufen, und sich mit mehreren zu teilen.
Günstiger sind die öffentlichen Verkehrsmittel mit denen auch die Möglichkeit besteht benachbarte Länder zu bereisen, zum Beispiel: Busse, Taxis (Minibusse) allerdings dauert es eben auch dementsprechend lange und man braucht ab und an auch Nerven aus Stahl.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ein halbes Jahr für mich, viel zu schnell um ging. Ihr könnt, wenn ihr in PE seid nur mit Internationalen Studenten in Kontakt treten, wenn man aber ein wenig Offenheit und Interesse zeigt lernt man so viele Menschen aus PE bzw. Südafrika und zahlreichen anderen afrikanischen Staaten kennen, und macht hier sowohl kulturell als auch zwischenmenschlich wunderbare Erfahrungen. Ich habe wahnsinnig tolle Menschen kennen gelernt und unglaublich viel gelernt, und habe die Entscheidung für ein Auslandssemester, trotz natürlich auch schwieriger Momente, keine Sekunde lang bereut.
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