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Boston University Erfahrungsbericht

Erfahrungsbericht von Florian R.
Hochschule: Boston University
Stadt: Boston
Land: USA
Studiengang: Business Administration
Studienart: Semester
Zeitraum: August 2009 bis Dezember 2009
Bewertungen:
Studieninhalte:  (2.0)
Studienbedingungen:  (1.7)
Leben:  (1.3)
Fun:  (1.0)
Nutzen/Referenz:  (1.7)
Kosten:  (1.7)
Durchschnittsbewertung:  (1.6)
Bericht:
Die Schule
Das Studieren an der Boston University beginnt mit einer professionellen Einführungswoche (allgemeiner Besuch empfehlenswert, social programms nicht unbedingt nötig). Das Studium absolviert man am MET College, eine Abendschule der Boston University. Der Unterricht ist meistens zwischen 18.00 und 21.00. Es empfiehlt sich im Voraus die Essenshallen aufzusuchen, da fast alle um 20.00 schliessen. Die Essenshallen bieten eine grosse Auswahl an Essen und Getränken im Buffet- Style. Die verschiedenen „meal plans“ lassen sich auch noch im Nachhinein abtauschen (ich bevorzugte den unlimited plan, welcher ein wenig teurer ist aber dafür unlimitierten Eintritt in die Essenshallen ermöglicht). Die Prüfungen werden in einem ähnlichen Schwierigkeitsgrad aufgestellt wie hier in der Schweiz. Der Unterricht hat mir zum Teil sehr zugesagt (black and white photography) oder auch gar nicht (Pflichtkurs introduction to american managament). Die Professionalität der Lehrer ist wie in jeder Universität dem Zufall und dem jeweiligen Geschmack untergeordnet, wobei meine positiven Eindrücke die negativen überwogen. Auf dem Campus erreicht man zu Fuss (max. 30 Minuten) alle wichtigen Gebäude. Wobei ich dabei das Fitnesscenter speziell hervorheben möchte. Ein riesiges Angebot an verschiedenen Sportarten sowie neuste Ausrüstung haben mich über das ganze Semester hinweg mehr als überzeugt. Zu Beginn kann man noch zusätzliche Kurse wie Segeln oder Klettern wählen. Diese würden auch Kreditpunkte geben (werden aber oft von den Universitäten nicht akzeptiert).

Boston
Ich bin mit grosser Erwartung in Boston angekommen, welche die Stadt mehr als erfüllt hat. Sportlich eine unvergleichliche Stadt und auch kulturell hat es so einiges zu bieten. Speziell zu erwähnen ist hier, dass beim Besuch von Diskotheken unbedingt der original Pass und nicht eine Kopie dabei sein sollte. Für den Winter, den ich nicht einmal hier in der Schweiz so kalt erlebt habe, ist spezielle Kleidung zu empfehlen. Die Untergrundbahn in Boston wird „The T“ genannt. Die Boston University bietet die Möglichkeit an ein Abonnement für „The T“ im Voraus (vor Semesterbeginn, anschliessend geht das nicht mehr) vergünstigt zu beziehen. Dies Angebot gilt für all diejenigen, welche mit dem Schulbusplan („The Bus“) nicht glücklich sind. Empfehlenswert ist auch ein Besuch im Boston Opera House, in dem mich eine nicht ganz billige Vorführung des Boston- Balletts zum Staunen gebracht hatte. Ein weiterer Pluspunkt ist die nähe zu New York. Mit dem China- Town- Bus (von China Town Boston nach China Town New York) läst man sich am billigsten zwischen den Städten hin und her transportieren.

Die „Residence“
Wie die meisten internationalen Studenten übernachtete ich in der Danielsen Hall (512 Beacon Street). Sie befindet sich am rechten Ende des Campus, am nahesten zu Boston Downtown. Ein altes Haus, renovationsbedürftig aber später ins Herz gewachsen. Die Qualität der Unterkunft ist nicht hochstehend aber die nähe zu den anderen Studenten auf dem gleichen „Floor“ kompensierte für mich alles Negative.

Alles in Allem
Die Erfahrung an der Boston University war für mich unglaublich schätzenswert. Ans Herz gewachsenen Freunde, der amerikanische Universitätsalltag (mit Schule, Einführung und Ausgang), die Stadt mit ihrer nähe zur See und vieles mehr hat mich nachhaltig geprägt. Boston wurde in dieser kurzen aber intensiven Zeit zu einer zweiten Heimatstadt. Könnte ich zurück, würde ich nichts an meinem Aufenthalt ändern.

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